Pastinaken
Pastinake ist ein seltenes Gemüse. Das war allerdings nicht immer so. Vor der Einführung der Erdäpfel war Pastinake sehr geschätzt - aufgrund ihres hohen Stärke- und Zuckergehaltes und der guten Haltbarkeit im Winter. Heute wird Pastinake nur in geringem Umfang und da meist von Biobäuerinnen/Biobauern kultiviert und angeboten.
Die Wurzeln der Pastinake enthalten Stärke und Zucker. Die Verwendung in der Küche ist daher oft ähnlich wie bei Erdäpfeln. Pastinaken sind reich an Kalium und Folsäure. Sie enthalten auch etwas Vitamin A und C, einige B-Vitamine, Calcium und Eisen. Pastinaken haben von Natur aus einen sehr geringen Nitratgehalt. Wegen ihrer Wirkstoffe galt und gilt die Pastinakwurzel auch als Heilmittel: Sie lindert Magen- und Darmbeschwerden, ist harntreibend und erleichtert die Atmung.
Pastinaken schmecken würzig und nussartig wie milde Sellerie und zugleich süßlich wie Karotten. Gemischt mit anderen Gemüsesorten schmeckt Pastinake gut als Rohkost. Dazu passt eine Vinaigrette ebenso wie ein Joghurt-Rahmdressing. Achtung: Pastinake verfärbt sich an der Luft, daher immer gleich mit Zitrone oder Essig beträufeln. Meist wird Pastinake gegart als Suppeneinlage, in Eintöpfen, als Gemüsebeilage oder Gemüsegericht verzehrt.
Letzte Änderung: 9.1.2003 13:46:59
- Autor: mamje
- Letzter Autor: ingrid
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