Umstellung auf Vollwert Schwierigkeiten

Alles zum Thema Vollwerternährung, was nicht in die anderen Foren paßt, bspw. vollwertig Urlaub machen, Umgang mit Familie, Freunden, Kritikern, Befürwortern.

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Re: Umstellung auf Vollwert Schwierigkeiten

Beitragvon caliburn » Mi 4. Nov 2015, 18:48

Oiboy hat geschrieben:Aufm Bau gibts keine Herdplatte und keine Micro. ;)
Daher etwas schwierig, und immer ne Micro mitnehmen. Das muss nu auch nicht sein. :)

Mit Rohkost habe ich ja momentan noch so meine Schwierigkeiten, daher ist das noch etwas unvorteilhaft. Ansonsten möchte ich natürlich versuchen nach und nach mehr Rohkost zu essen.
Momemtan geht halt noch nicht alles an Rohkosten. Gurken und Tomaten gehen komplett problemlos und werden auch fast jeden Tag gegessen.

Ja, gut, als Baufacharbeiter ist warmes Essen natürlich schwierig. Vielleicht gibt es aber Mahlzeiten, die man sowohl warm als auch kalt essen kann? Als erstes fallen mir da Bratlinge ein - aus Gemüse, Getreide oder was du sonst noch so magst. Rezepte findest du dazu im Forum genug. Oder Pfannkuchen. Die habe ich früher auch gerne kalt gegessen.
Ich mag aber z.B. auch kalten Reis und Nudeln - und das als Salat ist echt toll! Und Salate (egal, ob nun aus Gemüse oder mit Reis/Budeln/Kartoffeln) kann man prima für zwei Tage vorbereiten :-)
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Re: Umstellung auf Vollwert Schwierigkeiten

Beitragvon Oiboy » Mi 4. Nov 2015, 19:50

Hey ho,
werds jetzt mal versuchen erst den Salat und dann das warme Abendessen zu essen.

Also in der Kraftsportszene heißt es meist, das KH nach dem Training sogar wichtiger sind. Da dieser während des Trainings aufgebraucht werden, da viel Energie benötigt wird. Die kommt ja meist aus den KH.
Die meistn Kraftsportler nehmen den ganzen Tag über verteilt Eiweiß zu sich. ;)
Nur vor dem Training ist essen meist untersagt, da das die Effizienz des Trainings mindert. Da der Körper dann mit der Verdaung des Essens beschäftigt isst, und somit dafür Energie verbraucht wird. Diese steht dann natürlich im Training nicht mehr zu Verfügung.
Bei mir kommts aber auch immer drauf an wie spät es ist und an welchem Tag ich Trainiere, was ich dann danach esse.

Baufacharbeiter bin ich nicht, Schreiner trifft es eher. ;)
Aufm Bau arbeiten, bedeutet bei uns hier auch das man nicht in der Werkstatt arbeitet(in der es übrigens ne Microwelle gibt) sondern auf Montage/einer Baustelle. :)
Dies ist bei mir meistens der Fall, ich bin selten in der Werkstatt.

An Pfannkuchen dachte ich auch schon. Wäre auch eine gute Alternative. Und besagte Salate oder Nudeln usw wären auch ne Idee. Werde ich zukünftig mal versuchen. Danke
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Re: Umstellung auf Vollwert Schwierigkeiten

Beitragvon Oiboy » Mi 4. Nov 2015, 19:57

Hi,
hab jetzt heute beim Brot backen mal DinkelVollkorn statt Weizenvollkornmehl benutzt. Zum selber mahlen werde ich vermutlich erst am Wochenende kommen.
Vllt vertrage ich ja auch iwie den Weizen nicht. Ich werds ja dann die Tage sehen. Ich werde vom körperlichen Zustand berichten.

Thema Brot backen:
Ich habe jedes mal das Problem das meine Brote immer schön luftig locker sind und gut schmecken, aber der obere Rand wird immer extrem hart.
Mein Kumpel meinte ich soll ne Schüssel Wasser mit in den Backofen stellen und das Brot oben etwas mit Wasser bepinseln. Das hat allerdings die letzen paar male nicht wirklich geholfen.
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Re: Umstellung auf Vollwert Schwierigkeiten

Beitragvon SpecialK » Mi 4. Nov 2015, 20:08

Oiboy hat geschrieben:Thema Brot backen:
Ich habe jedes mal das Problem das meine Brote immer schön luftig locker sind und gut schmecken, aber der obere Rand wird immer extrem hart.
Mein Kumpel meinte ich soll ne Schüssel Wasser mit in den Backofen stellen und das Brot oben etwas mit Wasser bepinseln. Das hat allerdings die letzen paar male nicht wirklich geholfen.


Hi Oiboy,

mit Wasser und Pinsel erreicht man eine knusprige Kruste, wenn das nicht gewünscht ist würde ich Ober/Unterhitze (keine Umluft) backen und das Brot nicht einpinseln und kein Wasser zusätzlich in den Ofen stellen.

Man kann ebenfalls das Brot eine Schiene weiter runter stellen, das sollte eine zu harte Kruste vermeiden....
Es ist gut wenn uns die Zeit, die verrinnt, nicht als etwas erscheint was uns verbraucht, sondern als etwas was uns vollendet. Antoine de Saint-Exupéry
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Re: Umstellung auf Vollwert Schwierigkeiten

Beitragvon Beetroot » Do 5. Nov 2015, 08:26

Hallo zusammen!

Ich nehme auf Arbeit immer einen Thermosbehälter mit gekochten Hülsenfrüchten mit. Morgens koche ich diese (Linsen, Kichererbsen, Bohnen, etc.) und fülle die dann heiß in den Thermobehälter (Coffee-to-go-Becher in meinem Fall) und dann ist das mittags noch schön warm und ich habe z.B. Linsensuppe. Wäre auch für den Bau geeignet. In den Behältern kann man sicher auch noch andere Sachen warm halten.

Zum Thema Eiweiß nach dem Krafttraining: Der Körper benötigt das Eiweiß, um die Muskeln zu "reparieren" und aufzubauen. Daher macht es Sinn, nach dem Sport Eiweiß zu sich zu nehmen. Ich bin aber auch der Meinung, dass man keine speziellen Eiweißshakes etc. braucht, sondern dann lieber mit Nüssen, Kernen und Hülsenfrüchten die Zufuhr erhöht.

Kohlenhydrate nach dem Sport sind nötig, um die geleerten Energiespeicher wieder zu füllen, da der Körper hauptsächlich die gespeicherten KH zur Energiegewinnung nutzt. Dass diese Kohlenhydrate vollwertig sein sollten, ist ja klar.

Mein Fazit aus Selbstversuchen ist, dass eine "normale" Vollwerternährung (in meinem Fall tiereiweißfrei) völlig ausreicht, um Muskeln aufzubauen und zu regenerieren, wobei ich gucke, dass ich nicht allzu viele Kohlenhydrate in Form von Brot, Kartoffeln, Nudeln, etc. zu mir nehme aber dafür mehr Fette in Form von Nüssen.
Wer etwas will, findet einen Weg, wer etwas nicht will, findet Gründe.
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Re: Umstellung auf Vollwert Schwierigkeiten

Beitragvon potato » Do 5. Nov 2015, 14:20

Zum Thema Eiweiß nach dem Krafttraining: Der Körper benötigt das Eiweiß, um die Muskeln zu "reparieren" und aufzubauen.


:thumpup: Ja, dass war es, danke sehr. Jetzt erinnere ich mich wieder.
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Re: Umstellung auf Vollwert Schwierigkeiten

Beitragvon Oiboy » Do 5. Nov 2015, 18:38

Hey,
danke für den Tipp mit dem Brot.

Was die Hülsenfrüchte angeht, habe ich momentan noch Probleme mit der Verträglichkeit. Ich hoffe das ändert sich auf Dauer. Ich esse sie nämlich sehr gerne und es sind Top Eiweißlieferanten.
Aber ansonsten ist das eine gute Idee mit dem Thermobehälter. ;)

Wenn ich soweit bin das ich Hülsenfrüchte wieder ohne Probleme vertrage werd ich auch zu 100% das Eiweißpulver weglassen.

Gibt ja auch einige Sportler die Komplett oder zumindest in der Definitionphase sich Lowcarb ernähren. Daher ja garnicht so abwägig. Aber momentan bleibe ich mal bei den KH.

Jetzt mal ne ganz andere Sache, welche mir im Laufe der letzte nTage aufgefallen ist. Bis auf das Sodbrenne und vereinzelte Blähungen geht es mir den ganzen Tag über was den Magen/Darm angeht gut. Allerdings geht es mir frühs nach dem Aufstehen immer extrem schlecht, hab Magen/Darmkrämpfe und muss meist schnellstens die Toilette aufsuchen.
Hat da einer evtl ne Erklärung zu?
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Re: Umstellung auf Vollwert Schwierigkeiten

Beitragvon Hisell77 » Fr 6. Nov 2015, 08:55

Oiboy hat geschrieben:Hi,
hab jetzt heute beim Brot backen mal DinkelVollkorn statt Weizenvollkornmehl benutzt. Zum selber mahlen werde ich vermutlich erst am Wochenende kommen.

Nachdem ich einen Bericht gesehen habe, dass nicht alle Zusatzstoffe im Brot deklariert werden müssen, wollte ich auch mal versuchen mir ein Dinkelbrot zu backen. Hast Du für den Anfang ein möglichst einfaches Rezept, das Du kurz verlinken kannst?
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Re: Umstellung auf Vollwert Schwierigkeiten

Beitragvon Oiboy » Fr 6. Nov 2015, 19:37

Hi,
Ich halte das ganz einfach.

500g Mehl
350ml Wasser
Halber Würfel Hefe
50g Nüsse/Samen
1Tl Salz
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Re: Umstellung auf Vollwert Schwierigkeiten

Beitragvon Hisell77 » Do 12. Nov 2015, 07:51

Die einfachsten Dinge sind meistens die besten. Ich vermute mal, dass ich die Nüsse oder Samen noch schroten muss, zumindest grob. Wie lange muss der Teig gehen und wie sieht es mit der Temperatur und der Backzeit aus?
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Re: Umstellung auf Vollwert Schwierigkeiten

Beitragvon Oiboy » Do 12. Nov 2015, 20:03

Hi,
ich zerhacke die Nüsse/Samen immer grob mit einem großen Messer. Kannst aber natürlich auch schroten oder mahlen.
Ich habe den Teifg bisher im Backofen bei 50Grad ne halbe Stunden gehen lassen. Hab allerdings kürzlich ein Brot mit Trockenhefe gemacht, da hat das mit dem gehen lassen, so nicht funktioniert.
Backzeit etwa 1h bei 190Grad Ober/Unterhitze.
Ich backe aber selbst erst seit einigen Wochen Brot selbst, daher bin ich da auch noch eher ein Neuling. Vllt kannst ja mal nen eigenen Thread deswegen aufmachen wenn du da ein paar Tipps brauchst.
Hier im Forum gibts es bestimmt einige die sich bei dem Thema besser auskennen. ;)
Und mit 1,5-2Tl Salz hat das Brot doch noch etwas mehr geschmack.
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Re: Umstellung auf Vollwert Schwierigkeiten

Beitragvon Hisell77 » Sa 14. Nov 2015, 15:48

Hallo Oiboy,
ich denke für das erste Brot, sind Deine Tipps mehr aus ausreichend. Mit einigen Wochen hast Du ja schon etwas Übung. Werde aber wahrscheinlich erst im Dezember die Muße haben, mich im Brotbacken zu versuchen. Dann habe ich nämlich Urlaub.
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Re: Umstellung auf Vollwert Schwierigkeiten

Beitragvon Greta » Mo 16. Nov 2015, 08:07

Hallo !

@ Oiboy
Du schreibst Dein Brot hat eine "harte " Kruste das liegt an der langen Backzeit versuche mal das Brot bei 200°C ca 40-45 Min zu backen etv noch etwas im abgeschaltenden Backofen lassen dann raus nehmen mit Wasser einsprühen und unter einem Tuch abkühlen lassen.

Ein Einsprühen vor dem Einschieben hilft auch ;

Viel Erfolg weiterhin mit Deiner Ernährungsumstellung :-)

liebe Grüße
Greta
*Für das Können gibt es nur einen Beweis,das Tun*
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Re: Umstellung auf Vollwert Schwierigkeiten

Beitragvon Oiboy » Do 3. Dez 2015, 18:19

Hi,
wer meinen Thread verfolgt bzw mich beraten hat weiß ja das ich beim Brotbacken den Vollkornanteil nach und nach erhöht habe.
Nun hab ich mein erstes Ziel vor ein paar Tagen errreicht und backe von nun an reines Vollkornbrot ohne jegliches Weißmehl.
Den Zucker lasse ich nun auch schon seit mehr als 2Monaten weg, raffinierte Öle sowie Fertigprodukte ebenso.
MIr geht es seit der Umstellung zwar schon besser als vorher. Aber ich habe doch ab und an noch meine Probleme. Sprich Magen/Darmkrämpfe, Blähungen und Durchfall/Verstopfung.
Den FKB esse ich bisher noch nicht, da er mir bei den letzen Versuchen leider noch nicht sehr gut bekommen ist.
Da ich derzeit auch ohne den FKB noch oben genannte Probleme habe, möchte ich diesen solange bis diese Probleme beweltigt sind vllt auch erstmal weglassen.
Habt ihr noch Tipps für mich was ich ändern kann bzw könnt ihr euch oben genannte Beschwerden erklären.
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Re: Umstellung auf Vollwert Schwierigkeiten

Beitragvon caliburn » Do 3. Dez 2015, 19:17

Oiboy hat geschrieben:Habt ihr noch Tipps für mich was ich ändern kann bzw könnt ihr euch oben genannte Beschwerden erklären.

Naja, die Darmflora braucht eine Weile, bis sie sich an diese neue Art der Kost gewöhnt - je nachdem, wie lange man konventionell gelebt hat. Du musst dir das so vorstellen, dass der Darm mit einigen Dingen erst einmal nichts/nicht viel anfangen kann, sprich, zerlegen kann, weil ihm die Bakterien fehlen. Diese müssen quasi erst einmal "geboren werden", während die anderen Bakterien, die (nur) von konventioneller Kost lebten, sich zurückziehen/sterben. So habe ich mir das erklärt. Und das kann halt dauern.

Und selbst nach dieser Zeit kann es bei bestimmten Kombinationen oder einer verkehrten Genussreihenfolge zu Beschwerden kommen - so stelle ich das bei mir zumindest fest.
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