China Study

Alles zum Thema Vollwerternährung, was nicht in die anderen Foren paßt, bspw. vollwertig Urlaub machen, Umgang mit Familie, Freunden, Kritikern, Befürwortern.

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China Study

Beitragvon BrigitteH » So 21. Aug 2011, 07:25

Hallo Ihr Lieben!

Ich habe nun endlich die "China Study" gelesen. Sozusagen habe ich diese im Urlaub "verschlungen".
Ich musste immer an Bruker denken, wie recht er hat. Denn es geht letztendlich darum, dass die beste Ernähung die tiereiweißfreie Vollwerternährung ist.

Das Buch ist brilliant und erscheint mir nicht an den Haaren herbeigezogen. Dafür haben viel zu viele solide Institutionen mitgewirkt. Man kann es einfach nicht verleugnen.
Ich arbeite im Akutkrankenhaus und bin entsetzt wie die Leute selbst nach einem Infarkt so weiter machen wie vorher. Auch wenn das Bein abgenommen werden muss. Sie haben Angst und sehen Ernährungsumstellung als Bedrohung für die Existenz. Auch den jenigen, der es übermittelt. Es geht in dieser "China Study" nur um Gesundheit, Gesunderhaltung, Rückgewinnung von Gesundheit und nicht um Ethik. Diese Grundlage gefällt mir. Denn es hat sich durch diese Studie die vegane Ernährung als solches herausgestellt und nicht, weil man es vorher so wollte. Es ist einfach ein Fazit aus den vielen, vielen, vielen und noch mehr Studien. Sozusagen die Beobachtung des Verhältnissis der Ernährung und dem Gesundheitszustand des Menschen.
Wer es für sich umsetzt, erspart sich bestimmt viel Ärger mit Krankheiten.

Das einzigste, was im Buch zu kurz kommt ist der Teil der Bewegung. Es wurde zwar in dem Buch herausgestellt, dass Bewegung einen sehr wichtigen Einfluss auf die Gesunderhaltung des Körpers hat, aber man hätte diesbezüglich auch ein paar Studien bringen können und eindringlicher darauf hinweisen können.

Also, man kann zwuischen Bruker und der China Study eine Richtung erkennen.

Es ist eien Erkenntnis und die Sicherheit, dass nur diese Ernährung die richtige sein kann.
BrigitteH
 

Re: China Study

Beitragvon Nele » So 21. Aug 2011, 13:54

Hallo BrigitteH,

ich lese das Buch gerade und bin begeistert, dass die Studien in dieser Größe überhaupt stattgefunden haben.
Teilweise machen mir die Ergebnisse aber auch Angst... ich bin so froh, dass ich durch den zufälligen Besuch eines
Zusatzstoffmuseums, auf Bruker aufmerksam geworden bin - ansonsten würde ich auch heute noch diesen
Industriemüll essen. Ganz schön was passiert in den letzten Monaten - ach wat is dat schön Euch gefunden zu haben!
Grüssies
Nele
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Re: China Study

Beitragvon Temmy » So 21. Aug 2011, 16:41

Ich habe auch die China Study Anfang des Jahres gelesen, dachte, ach hier da hat Bruker sein Wissen her, es klang alles 1:1!
Ich bin auf dieser Welt, um frei nach meinem Wissensstand, mir meine Meinung zu bilden.

Liebe Grüße Pia
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Re: China Study

Beitragvon Temmy » So 21. Aug 2011, 17:05

Was ich eigentlich sagen möchte, ich habe oft Schwierigkeiten mit meinem erworbenen Wissen und den Menschen die anderes leben. Am liebsten würde ich es ins Leben schreien, wie ungesund sie doch leben, wie sie sich auf Tabletten berufen, die sie aber mehr krank machen als gesund. Wie sie in die Irre geführt werden, Fehler machen in dem sie die Verantwortung aus Bequemlichkeit abgeben.

Wie geht ihr damit um?
Ich bin auf dieser Welt, um frei nach meinem Wissensstand, mir meine Meinung zu bilden.

Liebe Grüße Pia
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Re: China Study

Beitragvon Babuschka » So 21. Aug 2011, 18:22

hallo liebe Foris,
die China Study habe ich nicht nur gelesen sondern regelrecht durchgeackert. Für mich sind die Thesen wirklich absolut überzeugend, und darüber hinaus ist Colin Campbell auch noch ein sehr sympatischer Mensch. Ich sehe allerdings auch einige erhebliche Unterschiede zu Bruker, beispielsweise was Milch, Butter und Sahne betrifft, auch Säfte und gekochtes Obst. Ausserdem lehnt Campbell ja auch Öl als zugesetztes Lebensmittel rundweg ab.
Es gibt also einige Unterschiede, aber sehr Vieles geht konform.
Temmi, dass Du Deine Erkenntnisse nicht für Dich behalten willst, kann ich verstehen. Ich habe aber vielfach die Erfahrung gemacht, dass man sie besser für sich behält, so lange man nicht ausdrücklich gefragt wird. Man wird sonst leicht als Spinner oder Körnerfresser abgetan. Missionieren wollen bringt gar nichts!
Liebe Grüsse,
Babuschka.
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Re: China Study

Beitragvon Temmy » So 21. Aug 2011, 18:28

Danke Babuschka :P so mache ich das auch, aber schwer ist es, wenn man weiß was Depressiva und die Nahrung anrichtet und ich muss den Freunden zuschauen oder der Familie! :cry:
Ich bin auf dieser Welt, um frei nach meinem Wissensstand, mir meine Meinung zu bilden.

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Re: China Study

Beitragvon Tine » So 21. Aug 2011, 20:19

Hallo Temmy,

das ist aber ihr Weg. Und jeder hat das Recht, seine eigenen Erfahrungen zu machen. Und wer bekommt schon gern gesagt, dass der andere ja viel besser weiß, was für einen das richtige wäre?

Ich hätte dieses Wissen um die Zusammenhänge Ernährung - Krankheit (im speziellen Allergien) nicht annehmen können, wenn mir jemand so gekommen wäre. Das ging erst, als ich selbst an dem Punkt war. Und da hat mich das Wissen quasi gefunden ;-).

Viele Grüße
Tine
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Re: China Study

Beitragvon Temmy » So 21. Aug 2011, 21:22

Hallo Tine

Das weiß ich ja alles.

Im Gegensatz zu dir, wäre ich über Hilfe froh gewesen.
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Re: China Study

Beitragvon lilith87 » So 21. Aug 2011, 22:18

hi,

ihr habt mich neugierig gemacht und ich wollte das buch kaufen, aber der preis hat mich erschreckt. 30 euro!!!

wer von Euch mag das gebrauchte zu verkaufen?
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Re: China Study

Beitragvon BrigitteH » Mo 22. Aug 2011, 06:15

Hallo Lilith,
ich mag mein Buch noch nicht verkaufen.
Mein Mann möchte es noch lesen und dann lege ich es mal meinen Kindern hin.
Sie trinken so gerne Milch.

Babuschka hat geschrieben:Ich sehe allerdings auch einige erhebliche Unterschiede zu Bruker, beispielsweise was Milch, Butter und Sahne betrifft, auch Säfte und gekochtes Obst. Ausserdem lehnt Campbell ja auch Öl als zugesetztes Lebensmittel rundweg ab.


Öl und Fett soll man in Maßen essen, wird nicht ganz abgelehnt. Selbst wenn, die Studien haben gezeigt, dass im Falle einer Erkrankung eine Reduktion sehr sinnvoll ist.
Milch hat bei Bruker ja auch keinen großen Stellenwert, er hat ein Buch darüber verfasst.
Butter und Sahne braucht man auch nicht zum Leben und ein bischen, so schreibt Campbell, geht nicht ins Gewicht für die Gesunderhaltung.

Es ist klar dass es nicht 100% übereinstimmt, aber darum geht es auch für mich nicht. Die Grundtendenz ist wichtig.
Für mich persönlich geht es darum, dass ich es wissenschaftlich untermauert ist und ich das Gefühl habe, den richtigen Weg eingeschlagen zu sein.
BrigitteH
 

Re: China Study

Beitragvon Babuschka » Mo 22. Aug 2011, 10:35

hallo Lilith,
ich habe die China Study in Deutsch und in Englisch, möchte aber beide Bücher behalten.
Die deutsche Aisgabe ist mit 30 Euro wirklich sehr teuer. Die englische Ausgabe kostet nur 11 Euro, und ich finde sie nicht schwer zu lesen. Der Schreibstil in der englischen Originalausgabe gefällt mir auch sehr viel besser als in der deutschen Übersetzung. Ist viel flüssiger und spannender zu lesen.
Wenn Du Dir das Buch in Englisch nicht zutraust, würde ich es trotzdem in Deutsch für 30 Euro kaufen. Es ist für mich das wichtigste Buch zum Thema Ernährung. Ein wahrer Augenöffner!
Liebe Grüsse,
Babuschka.
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Re: China Study

Beitragvon Joachim » Mo 22. Aug 2011, 11:27

Hmm,

Es scheint, als hätte Campbell bei der Auswertung der Studie mehr Zusammenhänge hineininterpretiert, als die Daten eigentlich hergeben. Ich habe mir das noch nicht näher angesehen, aber unter http://rawfoodsos.com/2010/07/07/the-ch ... or-fallac/ hat sich eine Statistikerin die Rohdaten der Studie mal objektiv angesehen, selbst analysiert und das Ergebnis ist, daß die Daten in vielen Fällen seine Behauptungen überhaupt nicht stützen. So sehr die Aussagen von Campbell Wasser auf unsere Mühlen sind, sollten wir uns diese Kritik in jedem Fall mal ansehen, bevor wir Aussagen auf fragwürdige Quellen stützen - oder bevor uns jemand auf unsere Aussagen die möglicherweise berechtigte Kritik um die Ohren haut.

Im Grunde würde mich das alles nicht wirklich wundern, denn aus einer solchen Studie, die ja enorm viele Variablen hat, die nicht ausgeschlossen werden können überhaupt sinnvolle Korellationen zu finden, erscheint mir nahezu unmöglich. Ich habe mich schon länger gefragt, wie Campbell das geschafft hat, aber ich habe es zugegebenermaßen auch nie hinterfragt.
Liebe Grüße,

...Joachim

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Re: China Study

Beitragvon baumkuschler » Mo 22. Aug 2011, 15:32

Hallo,
ich kannte dieses Buch bzw. die Studie noch nicht und versuchte mich auf Grund der Begeisterung hier gleichmal darüber zu informieren. Stutzig gemacht hat mich nur, dass gleich bei den ersten Suchergebnissen von google - Kritik und Hinterfragungen aufgetaucht sind. Dennoch klingt das ganze spannend und plausibel und da ich die Studie nicht gelesen habe, möchte ich mir auch keine voreilige Einschätzung zur Studie oder deren Kritikern erlauben.
Grüße, bk
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Re: China Study

Beitragvon Nele » Mo 22. Aug 2011, 16:36

baumkuschler hat geschrieben:Hallo,
Stutzig gemacht hat mich nur, dass gleich bei den ersten Suchergebnissen von google - Kritik und Hinterfragungen aufgetaucht sind.
Grüße, bk

Das wundert mich nun gar nicht - die Masse kann die Aussagen ja nicht stehen lassen... . Für mich ist die Kernaussage des Buches ganz einfach:
Tierische Produkte machen Dich krank - Rohkost ist gesund (vereinfacht). Viele von Euch (die schon länger dabei sind) führen ihre eigenen Studien durch, die doch genau das unterstreichen.

Ich mag den Schreibstil der englischen Ausgabe übrigens nicht und dennoch bereitet es mir sehr viel Freude, weil ich schon 2 x auf dieses Buch angesprochen worden bin (Firma), wäre doch klasse, wenn der eine oder andere ins Nachdenken kommt... .
Grüssies
Nele
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Re: China Study

Beitragvon Babuschka » Mo 22. Aug 2011, 19:24

hallo Joachim,
natürlich ist sonnenklar, dass die Thesen der China Study vielfach angegriffenb und in Frage gestellt werden. Die Ergebnisse der China Study sind so drastisch, dass natürlich von vielen Seiten Widerspruch und Gegendarstellungen kommen, das versteht sich von selbst.
Übrigens hat Campbell mit grosser Geduld und Sachkunde auf die Gegendarstellungen geantwortet, auch auf die von Dir zitierte Denise Minger. Lässt sich alles im Internet nachlesen, wenn es einen interessiert und man die Zeit dafür mitbringt.
Für mich persönlich sind die Thesen der China Study nach wie vor überzeugend.
Liebe Grüsse,
Babuschka.
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