legal dopen mit demPowerdrink

Hier hinein gehören Erlebnisse und Geschichten rund um die Vollwerternährung. Lustige und nachdenkliche Begebenheiten beim beim Einkaufen, in der Familie, in Beruf und Freundeskreis oder auch beim Arzt. Aber auch eure Erfahrungsberichte und Erfolge sind hier willkommen! Beschreibt doch mal, wie ihr zur Vollwerternährung gefunden habt und welche Veränderungen das mit sich brachte. Macht bitte für jede neue Geschichte auch ein neues Thema auf!

Moderator: Bienchen

Re: legal dopen mit demPowerdrink

Beitragvon Nuage79 » Do 25. Feb 2010, 09:52

Schaut mal, ich habe einen sehr interessanten Bericht gefunden:

http://www.laufspass.com/vollwertkost.htm

Viele Grüße

Juliane
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Re: legal dopen mit demPowerdrink

Beitragvon georgia » Fr 26. Feb 2010, 10:11

@wasseronkel:
Danke für den Plan. Da habe ich ja ein ganz schönes Pensum zu schaffen.
So richtig begeistern kann ich mich für Trainingspläne allerdings auch nicht, weil da ja irgendwie immer ein gewisser Zwang dahinter steckt und wenn ich den Trainingsplan nicht schaffe, ärgere ich mich.
Vielleicht sollte ich auch einfach ohne Plan laufen. Im Moment kann ich mich gerade nicht so richtig zum Laufen motivieren, weil meine Waldstrecken total matschig und teilweise noch vereist sind.
An der Straße und auf Gehwegen zu laufen finde ich nicht so prickelnd. Deswegen vernachlässige ich mein Training momentan sehr :roll:
Naja kommen auch wieder andere Zeiten :D

@ nuage: da hammer´s mal wieder....

LG
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Re: legal dopen mit demPowerdrink

Beitragvon lydia » Fr 26. Feb 2010, 18:22

Hallo Juliane,

Andreas Butz, der bei Deinem link erwähnt ist, ist auch Gesundheitsberater GGB und hat zwischenzeitlich ein Buch "Vitale Läuferküche" geschrieben. Irgendwo hier im Forum ist das erwähnt, ich habe das Buch meinem Mann geschenkt und als wir kürzlich auf einem "Marathon-Motivations-Abend" mit Andreas Butz waren, hat er dort neben Trainingsmethoden auch ganz wunderbar die Kollath-Tabelle erklärt ;-)

Sportliche Grüße
Lydia
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Re: legal dopen mit demPowerdrink

Beitragvon Wasseronkel » Fr 26. Feb 2010, 18:55

@georgia, laufe zu dieser Jahreszeit auch nicht im Wald, habe eine Gemeindeverbindungsstrasse und da ist kaum Verkehr und doch immer gut geräumt dadurch auch schnell Schneefrei. Außerdem laufe ich meist zu dieser Zeit im Dunkel und am schönsten wie die jetzigen Tage bei Vollmond.
Gruß Wasseronkel
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Re: legal dopen mit demPowerdrink

Beitragvon Wasseronkel » So 2. Mai 2010, 08:33

georgia hat geschrieben:Hallo ihr,
Ich finde es aber doch auch sehr motivierend was ihr da so laufen wollt. Ich will ja im nächsten Jahr meinen ersten Marathon laufen, ohne allerdings einen Plan zu haben wie das gehen soll. War ja nach dem letzten HM schon am Ende.
Vielleicht könnt ihr ja ab und zu von euren Trainingsläufen berichten, damit ich mir etwas
Motivationund vielleicht auch ein paar Anregungen holen kann.
Viel Erfolg bei euren Vorhaben,
Georgia


Hallo, hier meine ersten 3 Berichte von 10km Läufen.

Hallo,

Mein Bericht vom Samstag 17.4.10 zum Weihermooslauf 10,6km in Unterkirnach.

Bilderbuchwetter für einen Lauf nicht zu warm, nicht kalt so richtig angenehm.

Nachdem ich eine Woche absolut nicht gelaufen bin, ließ ich mir den Lauf nicht nehmen war für mich der 4. Weihermooslauf und der neue Einstieg ins neue Laufjahr. Startbeginn 17 Uhr mit ca. 190 Mitläufer großteil waren es bekannte Gesichter. Pünktlich fiel der Startschuß und der Pulk kam sofort in Bewegung, kurz bergab und dann die schlimmste Steigung ca. 500m so richtig hoch. Fühlte mich eigentlich sehr gut dabei und war ein wenig verwundert über die erste Zeit bei KM 1 - 5:01. Nachdem ersten Kilometer ging es relativ flach mit ein wenig runter und hoch weiter Km 2 - 4:29 , Km 3 - 4,23 dann ging es ein wenig bergauf Km4 - 5:00. Wieder auf dem flacheren Teil überholte mich ein Jahrgangsläufer, war mir sofort klar das der 1.Platz im Jahrgang nicht mehr erreiche, der ist für mich unerreichbar. Obwohl ich feststellen mußte das er an Steigungen stark schwächelt und ich immer wieder in Nähe kam. Km 5 (Steigung) - 5:25; Km 6 - 4;49; von jetzt ab ging es nach einer Schleife auf gleicher Strecke zurück Km 7 - 4,23; Km 8 - 4:18; Km 9 - 4,43. Bei ca. 9,5 km überholte mich eine aus unserem Lauftreff versuchte dran zubleiben das mir auch eine ganze Zeit gelang aber da wo das starke Gefälle anfing war sie weg und davon.

Km 10 - 4:32 ich lief das Gefälle mit Motorbremse konnte nicht frei laufen hatte irgendwie Angst davor das es mir wieder so ergeht wie so ähnlich vor zwei Jahren wo ich frei runterlief doppelt so schnell wie sonst und hatte anschließen 2 Monate Pause einlegen müssen. Dieses Risiko wollte ich hier nicht eingehen schließlich kommt mein Lauf erst im Juli, die 100km um Ulm. Die restliche Zeit hatte ich mit 2:55 gestoppt und kam somit nach 49:49 als Klassenzweiter in M60 ins Ziel. Als Vergleichswert der Tagesbeste hatte eine 38 ger Zeit.
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Hallo, Nachtrag vom Bad Dürrheimer Waldlauf vom 24.4.10

Waldlauf? sowenig Bäume habe ich bisher an Läufen kaum gesehen. Start war um 16Uhr 30 bei schönsten Sonnenschein aber wo waren die Läufer? Nur etwa 20 Läufer waren zum 9500Meter-Lauf am Start, bei sowenig Starter habe ich promt den Start verschlafen. Der Startschuss fiel und ich hatte noch nicht einmal die Uhr eingestellt, versuchte beim Anlaufen dies nachzuholen was ich aber gleich mal sein lies mit dem Gedanken das die bestimmt keine Kilometermarkierung haben, so war es dann auch. Habe mich einer Dreiergruppe, geführt von der Vereinskameradin die mich beim letzten Lauf überholte, angeschlossen. Die 9500 Meter bestand aus 4 Runden die dabei zu laufen waren, die Strecke relativ flach aber sonnig so das ich schnell mal mein T-Shirt auszog so wie es die meisten von mir gewohnt sind. In der zweiten Runde wurde die Läuferin vor mir langsamer wodurch ich sofort daran vorbei lief um ja nicht den Anschluß an die anderen Beiden zu verlieren. Die Kameradin ließ es für mich ganz schön laufen, hatte ein paarmal schwierigkeiten den Anschluß nicht zu verlieren. Getränkestand gab es keinen, hatte zwar eigenes Wasser dabei aber durch die Laufgeschwindigkeit war ich kaum in der Lage Wasser zu trinken. In der letzten Runde kurz vorm Ziel konnte ich kaum mehr mithalten der Abstand hatte sich auf 50 Meter ausgedehnt aber was solls. Die Endzeit betrug 42:28 das war im Schnitt 4:28 auf den Kilometer und damit war ich mehr als zufrieden es ergab dann auch in der Altersklasse den 1. Platz was nicht viel sagt wenn nur 2 in meiner Klasse dabei waren.
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Lauf um Obereschach am 28.4.10 um 18:30

Um 17:30 die Arbeit beendet und schnell ins nahegelegene Obereschach zum 2. Lauf (nach Unterkirnach) der Denzer-Cup-Läufe.

Hier war wieder die normale Laufatmosphäre mit 200 Läufer am Start. Die Laufstrecke war für mich unbekannt da dieser Lauf in Obereschach zum ersten Mal ausgetragen wurde. Beim Start versuchte ich der Vereinskameradin zu folgen aber die war gleich mal so schnell das ich es sogleich unterließ noch dazu ging es gleich mal etwas in die Höhe. Es waren 13km zu laufen und da wollte ich auch nicht zu schnell angehen, den ersten Kilometer lief ich um die 4:25. Die restlichen Kilometer hatte ich zwar gespeichert aber beim Nachschauen zu ungeschickt und dabei alles gelöscht. Nach 4km überhollte mich ein Jahrgangskollege der Josef, wir liefen schon seit 2 Jahren uns über die Beine. Konnte lange Zeit mithalten, aber die Strecke fand ich auch wenn es keine zu starke Steigungen gab doch ganz schön Anspruchsvoll. Irgenwann war der Josef aus meinen Augen verschwunden, versuchte alleine mein bestes zu geben aber man merkte schon 13 km können lang sein. Nach 12 Km kam der Josef wieder ins Blickfeld, der Abstand zu ihm wurde schnell geringer und umso näher das ich ihm kam umso mehr bemerkte ich in welche Verfassung er sich befand. Es war kein Laufen mehr vom Josef das war mehr oder weniger ein Torkeln, der war am Ende, der war fix und fertig. Im normal Fall hatte ich immer etwas dabei um jemand damit zu helfen aber diesmal durch das lange arbeiten vergessen mein Notfallgetränk mitzunehmen. Als ich an ihm vorbeilief rief er mir noch zu das er nicht mehr kann aber aufgeben will er nicht. Darauf hin versuchte ich soschnell es ging mein Ziel zu erreichen also den letzten Kilometer hinter mir zu bringen. Durchs Ziel, wußte nicht welche Zeit war mir nicht interresant genug und sofort zum Auto um mein Getränk zu holen weil ich wußte wenn der Josef ins Ziel kommt ist er fertig und mit soetwas ist nicht zu spassen. Dann sofort zurück zum Ziel um den Josef zu suchen, fand ihn dann auf einer Bank wo ich ihm das Getränk reichte und auch kurz darauf wieder seine richtigen Lebensgeister aufnahm. Eines kann ich nicht verstehen warum gibt man nicht auf wenn man am Ende ist, was nützt mir das Weiterlaufen wenn ich unter Umständen es nicht mehr wahrnehmen kann. Laufen soll doch in erster Linie Spass machen, ich kann es verstehen wenn es ums Geld geht aber so wie es beim Josef oder bei mir wir bekommen kein Geld dafür also was soll es dann. Hatte vor zwei Jahren den Dämmerungsmarathon in Mannheim laufen wollen, nach 21km habe ich aufgegeben es ging nicht hatte Blasen am Fuß und vom TRinkgurt aufgescheuert so das ich mir sagte so dass wars und kehrte um. Habe mir geschworen entweder kann ich noch lachend ins Ziel laufen oder ich gebe auf. Meine Zielzeit erfuhr ich erst heute Zielzeit 1:00:04 ist 4.Platz im Jahrgang60 und der Durchnitt von 4:37 pro Kilometer.
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Re: legal dopen mit demPowerdrink

Beitragvon Nuage79 » So 2. Mai 2010, 18:52

Super Ergebnisse Wasseronkel!!!! Da kannst du echt stolz auf dich sein!

Ich bin vor 2 Wochen beim 1. Duathlon auch 2. in meiner AK (W30) geworden, es standen aber nur 3 Mädels auf der Ergebnissliste. Macht aber nix, trotzdem hab ich mich gefreut.

Und heute habe ich bewiesen, dass man auch mit "nur" Vollwertkost-Frühstück Bestzeiten laufen kann. Hab das mit dem Frischkornbrei und Honigbrot (und Kaffee) - 3- 4 Stunden vor dem Start, heute zum ersten Mal gemacht. Nur mit Radkilometern in den Beinen, ohne besondere Läufe, bin ich 4. in meiner AK geworden und 25. Frau von 436 mit 1:42:31 h!! Sorry, das klingt so angeberisch, aber ich kanns einfach noch nicht glauben!!!
Ich habe mich zudem noch nie so gut bei einem Halbmarathon gefühlt und auch hinterher ging es mir gleich wieder gut.
Hab für mich festgestellt, dass ich den Marathon 2008 eigentlich ein paar Jahre zu früh gelaufen bin. Auch wenn ich damals mein Ziel erreicht habe, war meine Kondition eigentlich noch nicht gut genug für so ein Projetkt.

Bin gespannt wie es weitergeht und sehr motiviert.

Die nächsten beiden Wettkämpfe sind folgende:

16.05. MTB-Marathon (Kurzstrecke) in Offenburg
und 29.05. Team-Triathlon in Kusel (ich radel, 54 km und muß 3,5 x auf so ne Burg hochfahren)

und der Höhepunkt:

06.06. - erster Triathlon - in Neustadt/Mußbach (1,5 km schwimmen, 40 km Rad (auf die Kalmit hoch) und 10 km laufen)

Bei mir ist es so, dass die Wettkämpfe einfach eine schöne Unterbrechung zum Training darstellen.

Schöne Woche für Euch alle!!

LG
Juliane
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Re: legal dopen mit demPowerdrink

Beitragvon Wasseronkel » So 2. Mai 2010, 19:52

Super Juliane, eine Zeit von 1:42:43 für einen Halbmarathon ist wirklich SUPER.
Für mich gibt es gar nichts anderes vor einem Wettkampf, vormittag Frischkornbrei und sollte der Wettkampf nachmittags sein dann selbstgeflockten Hafer mit Honig. Das schönste dabei, ich kann das bis kurz vor dem Lauf essen ohne deshalb probleme zu bekommen.
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Re: legal dopen mit demPowerdrink

Beitragvon Wasseronkel » Mo 10. Mai 2010, 20:07

Bericht vom Schluchseelauf vom 9. Mai 2010, sollte ein Ansporn sein für alle.

am Sonntag war es wieder einmal soweit, der Schluchseelauf für mich nach 2008 zum zweiten Mal, war angesagt. Der Sonntagmorgen um 7 Uhr 30 war vielversprechend ganz wider der Wettervorhersage sah es trocken mit zeitweiliger Sonne aus. Der Start zu diesem Lauf war auf 10Uhr10 angesetzt und somit noch genügend Zeit. Um 8Uhr frühstücken, mein obligatorisches Frühstück bestehend aus 1,5kg Müslibrei mit folgenden Inhalt : 1Apfel, 1Birne, 1Scheibe frischer Ananas, 1Tomate,1Karote,1Banane, 1EL Braunhirse, 1EL Kürbiskerne, 2EL Gerstensprossen, 2EL Buchweizen, 5EL selbstgemachten Haferflocken, 1EL Hirse, 1EL Sonnenblumenkerne etwas Wasser und mit dem Zauberstab zerkleinert. Kurz nach 9Uhr30 mit dem Auto unterwegs nach Schluchsee und in Schluchsee das Chaos, kein Parkplatz. Nach langen suchen ganz außerhalb auf der Bundesstrasse ein Plätzchen für meinen Karren, o wie schön. Als Warmlaufphase der Weg zur Halle um die Laufunterlagen vom Kumpel abzuholen. Da ich meine Laufsachen schon an hatte blieb mir noch ein wenig Zeit um ein paar Bissen von meinen Haferflocken zu essen um dann zum Startplatz zu begeben. Auf dem Startplatz all die Vereinskollegen und ganz besonders meine Vereinskollegin die Sandra die heuer bei den meisten Wettkämpfen meinen Zughasen gespielt hatte, getroffen.

Pünktlich erschall der Startschuss und die Läuferschar kam in Bewegung und wie schon vor zwei Jahren war der Beginn chaotisch. Beinahe wie bei "Wilhelm Tell" durch diese hohle Gasse muß er kommen, nur hier hieß es durch diese hohle Gasse geht gar nichts mehr, ein Gedränge, ein vor die Füsse laufen aber ruhig bleiben Zeit lassen dabei bringt mehr. Alsbald ist der Knoten gelöst und es läuft, Sandra die ich aus den Augen verloren hatte tauchte vorne wieder auf. Nach etwa 2km holte ich sie ein was nichts beteutete, den sie mein Zugpferd und ist schneller als ich. Nach dem Überquerren der Staumauer geht es mal bergab bevor es dann für ca. 2km ansteigt und dabei zieht natürlich Sandra wieder vorbei und sie zieht der Steigung hoch. Wenn ich alleine wäre hätte ich bestimmt zurückgesteckt aber so wollte ich mitziehen, nur nicht locker lassen bald geht es wieder bergab. Die Kilometerabstände kommen mir relativ kurz vor, wenn ich da zurückdenke vor zwei Jahren war es das Gegenteil. Auf der Ebene angekommen, war damit ca. die Hälfte der Strecke geschafft, allsbald zog ich an der Sandra wieder vorbei. Das Wetter meinte es für uns Läufer gut nicht zu warm aber auch nicht kalt. Bei Kilometer 11 zog Sandra wieder vorbei, das hieß wieder meine Leistung läßt nach und das merke ich auch, aber noch kann ich mitziehen. Bei Kilometer 13 zog ich mein Laufshirt aus mir wurde es zu warm brauche Luft um meinen Körper, bei KM 14,5 ist die Luft draußen verliere die Sandra aus den Blick. Alsbald tauchte eine andere Läuferin auf, die mich mitzog. Nur einfach zur Anmerkung laufe gerne hinter einen hübsche Po hinterher, kam aber dabei nie auf die Idee auf die Dellen im Oberschenkel zu achten die sind beim Laufen alle glatt. Also ihr Frauen läuft, dann habt ihr keine Dellen.

http://s10.directupload.net/file/u/2605 ... 8x_jpg.htm s10.directupload.net/file/u/26054/a3xauk8x_jpg.htm

Jetzt geht es dem Ende entgegen und dabei sind noch kurze Steigungen die nicht ohne sind zu bewältigen, ganz besonders der Zieleinlauf. Der Zieleinlauf eine kräftige kurze Steigung die es am Schluß noch alles abverlangt. Der Zieleinlauf erfolgte von mir nach Nettozeit 1:28:24 und damit 31Sekunden langsamer als vor zwei Jahren, also Altersschwund.

Anschließend beim Festzelt zum Essen einen herrlichen Salat, für mich die erste Laufveranstaltung die wirklich Gesundes für Läufer anbietet. Nach der Stärkung auf dem Weg zum Fahrzeug, wo ist mein Autoschlüssel? den hatte ich in der Laufhose, wo ist die Laufhose? weg?. Das kann heiter werden, kein Handy dabei, Kollegen schon alle unterwegs nach Hause, Reserveschlüssel 300km entfernt beim Sohn. Nach dem Absuchen der Dusche und der Halle mit einem Glück mit dem ich kaum mehr gerechnet habe tauchte meine Laufhose und mit ihr der Autoschlüssel wieder auf und konnte somit meine Heimfahrt antreten.
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Re: legal dopen mit demPowerdrink

Beitragvon Marlis » Mo 10. Mai 2010, 21:38

Wer hat denn da im anderen Thema heimlich mitgelesen? :wink:
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Re: legal dopen mit demPowerdrink

Beitragvon kinkerlitzch3n » Mo 10. Mai 2010, 21:49

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Re: legal dopen mit demPowerdrink

Beitragvon Wasseronkel » So 4. Jul 2010, 14:48

Ulmer Laufnacht und wie aus einem geplanten 100km Lauf nur 50km werden.
Seit einem Jahr stand es für mich fest daß ich am diesjährigen Ulmer Nachtlauf für 100km antreten werde. Training natürlich immer ohne Trainingsplan lief ganz gut bis im April. Hier fing es an mit immer wieder andere Zipperlein an den Gelenken und Muskeln und auch der ganze Körper war nicht mehr in richtiger Form. Lief zwar im Mai einen Erlebnislauf mit 80km, aber es war nicht der Lauf wie ich gewohnt war einfach kein Lauf zum Frohlocken. Die Wettkämpfe waren meist mit ungereimheiten von Beschwerden die es doch nicht waren, gespickt. Die letzten drei Wochen ging es wieder aufwärts die Ungereimheiten hörten auf und somit war für den Ulmer Nachtlauf alles klar. Der Wetterbericht mit den hohen Temperaturen warf einen Schatten vorraus, angenehmes kühles Wetter ist mir an Wettkämpfen lieber. Die Anfahrt am Freitag nach Blaustein war heiß und es ließ auch keine Erwartung zu das sich das ändern sollte. Einen Parkplatz konnte ich in Blaustein vor der Halle gerade noch erschleichen und damit stand dem Abholen der Startunterlagen nichts mehr entgegen. Die Spätzlepartie ließ ich ausfallen, weil ich erstens solches Essen verabscheue und zweiens in der Mensa so dermaßen drückende Luft war das damit kein Bissen runtergeht. Um 21.30 war ein Briefing angesetzt mit den letzten Infos und mit den bittenden Anliegen nichts zu übertreiben wegen der Wärme und besser bei 50 oder 80km aussteigen mit Wertung in der jeweiligen km-Klasse als vom Notartzt versorgt zu werden. Da ich einen Fahrradbegleiter angemietet habe war dafür um 22Uhr die Zusammenführung und die Gepäckübergabe angesetzt. Muß sagen, die Organisation und die Freundlichkeit aller beteiligten Helfern waren an diesen beiden Tagen hervorragend.
Vor dem Start um 23 Uhr war im Stadion noch ein Ballonglühen und ein hervogendes Feuerwerk zu sehen, es war eine Stimmung ganz anders als bei anderen Starts einfach die eine innere Hochstimmung etwas Besonderes bewirkte. Nach dem Feuerwerk um 23 Uhr erfolgte der Startschuß und der Pulk der Läufer setzte sich in Bewegung aber ohne Hektik wie an anderen Wettkämpfen, es rollte an und nahm damit seinen Lauf die nach einer halben Runde Stadion dieses verließ. Hatte mir vorgenommen normal wie in meinen Trainingsläufen zu laufen und grob gesagt für jeweils 10km mit Pause 1Std. zu benötigen. Es war auch das erstemal das ich richtig mit Stirnlampe lief das ich bisher verabscheute. Hatte mir so ein billiges Ding vom Aldi besorgt und war überrascht wie hell sie leuchtet, machte sie aber immer wieder aus wenn ich den Laufweg einigermaßen im Dunkeln erkennen konnte. Nach ca. 4km ging es leicht stetig bergan wobei mir die Mitläufer zu langsam wurde und ich mich entschloß meinen Trainingslauf durchzulaufen auch mit dem Hintergedanken das wenn es auf die Dauer nicht möglich ist, dann eventuell abzubrechen aber auf keinen Fall Körperliche-, Gelenk- oder Muskelnbeschwerden einzugehen. Gerade dieser erste Anstieg war für mich erste Sahne konnte etliche Gruppierungen einholen und es machte Spass im Finstern ohne Stirnlampe zu laufen. Die erste Verpflegungsstadion konnte ich in der für mich festgesetzen Zeit mit Pause um 24Uhr verlassen. Die folgenden 10km war weiter ein überholen oder überholt werden die ein benutzen der Stirnlampe kaum benötigte weil genügend Licht von anderen vorhanden war. Die Schlange von Läufern sah nachts aus wie eine Spur von Glühwürmern man konnte weit vorraus die Läufer ausmachen. Die 20km damit die 2. Verpflegungsstadion verließ ich nach 1:55 Std. also mit geplanten Werten.
Der Lauf in der Nacht hat was für sich, mir gefällt sowas ganz besonders an ein paar Stellen war man wirklich an die Stirnlampe angewiesen weil man ansonsten ins Nichts läuft besonders dann wenn man auf Wiesenwegen unterwegs war. Die Zeit verstrich im Nu, fühlte mich richtig angenehm und immer wieder einfach nur Laufen die Füsse machten mit ohne murren ohne Hinweise das sie noch vorhanden sind. Versorgungsstelle 3 in Oberkirchberg wollte daran vorbeilaufen als der Ruf von Dede(Forumkollege von Lauftipps.de) ertönte. Der Ruf ließ mich stoppen, mußte doch noch ein paar Worte wechseln hat mich natürlich gefreut ihn zu treffen da ich ihn auch nicht erwartet habe, hatte ihn auf der Abifeier seines Sohnes vermutet. Weiter ging der Nachtlauf, ab Kilometer 40 wurden die Kilometer länger und die Mitläufer seltener. Plötzlich war kämpfen angesagt, mein Unding zuwenig zu trinken obwohl genügend dabei der Radbegleiter Reinhard Mücke der mit meinen Trinkvorrat immer zu Verfügung war wie ich wollte. Aber meine Unvernunft trotz Übervorrat zu wenig zu trinken machte sich jetzt bemerkbar und ich kenne das was jetzt kommt öfters der Drang auszutreten mit den Erfolg nur ein paar Tropfen abzugeben und dann nur noch zu kämpfen. Mit Krämpfen zu rechnen und weiter zu kämpfen um die restlichen nochmals 50km in die Wärme hineinzulaufen und am Ende ausgelaugt am Ende ins Ziel zu torkeln will ich mir das antun? Hatte für mich hinundher überlegt und mich dann für den endgültigen Ausstieg entschieden, auszusteigen bei 50 km mit einer noch relativen guten Zeit mit einem Lächeln noch die 50km beenden.
Habe damit den Radbegleiter überrascht, dieser hatte nicht damit gerechnet, da meine Zeit noch im normalen Rythmus war. Hier noch ein herzlichsten Dank an Reinhard der mich hervorragend begleitet hat, Dede richte im das aus wenn Du ihn triffst. Habe mich in Ulm an der 50km Aufzeichnung gemeldet die Aufgabe meines Laufes gemeldet und konnte ein paar Minuten später mit einem Shuutlebus mit anderen aufgegebenen Läufern die Rückfahrt nach Blaustein antreten. In Blaustein rein in die Sporthalle zum Schlafen nach ein paar kurzen Krämpfen die richtige Schlaflage erreicht und gut geschlafen bis 6:30. Nach dem Schlafen umgezogen und ab ins Stadion um das eintreffen der Läufer zu begrüßen.
War heilfroh das ich für meinen Abbruch entschieden habe, keinerlei Beschwerden mit den Füssen aber massive Entzündungen in den Achseln und an den Genitalien der Schweiß und die Bewegungen hatten es in sich. Bei der Aufgabe spürrte ich noch gar nichts tat nichts weh oder spannte und jetzt das. Wäre ich weiter gelaufen hätte dies bestimmt mit Schmerzen geendet. Am Stadion gab es dann Tee, Kaffee und Weckle, Hefezopf und Bananen, so daß man den Morgen gut überstehen konnte.
Bin froh für meine Entscheidung für 50km entschieden zu haben in der Zeit von 05:01:30 und damit 1. in der Altersklasse und Gesamt 15. laut Urkundenausdruck obwohl nach Internetzeitausdruck als Gesamt 20. erscheint. Ein Rätsel der mich nicht zum Nachdenken anstiftet. Denke heute nach meinen Trainingslauf ohne wehwechen an den schönen hervorragend organisierten Lauf zurück der bestimmt eine Neuauflage erfährt.
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Re: legal dopen mit demPowerdrink

Beitragvon Temmy » So 4. Jul 2010, 15:12

Klasse :thumpup:

Du kannst stolz auf dich sein!

Alles Liebe Pia
Ich bin auf dieser Welt, um frei nach meinem Wissensstand, mir meine Meinung zu bilden.

Liebe Grüße Pia
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Re: legal dopen mit demPowerdrink

Beitragvon akinom » So 4. Jul 2010, 17:40

Ja,auch von mir meine herzlichsten Glückwünsche!!! :D :D :D :D :D

Ich hatte auch für dieses Jahr den Ulmer 100er oder den Thüringer 100er geplant- aber manchmal will der Geist nicht, manchmal zeigt der Körper Grenzen.................
nächstes Jahr, aber wieder vollwertig den "Passatore" 8)
Liebe Grüße, Moni

Niemand ist so verrückt, dass er nicht einen noch Verrückteren findet der ihn versteht! :-)
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Re: legal dopen mit demPowerdrink

Beitragvon Wasseronkel » Sa 18. Jun 2011, 15:01

Bieler Laufnacht
Seit einem Jahr stand es fest das es dieses Jahr die 100km von Biel daran glauben muß. Meine Frau war schwer dagegen wollte mich zum Artzt schicken, den wenn jemand dies vorhätte muß er etwas an der Meise haben.
Aber gestern ging es gemeinsam mit dem Lauftreff der bei der Staffel startete und ich nach Biel. Den Regen nein die richtigen Regenschauer sammelten wir unterwegs ein und nahmen sie mit nach Biel wo sie sich immer wieder auf die Läufer ergossen. Nur wenige Zeit war die Nacht ohne Regen wobei die Grillen sofort loszirbten.
Da wir sehr spät zufuhren und auch noch Staus auf den Strassenn waren kamen wir sehr spät nach Biel das kaum Zeit fand sich auf den Lauf vorzubereiten. Startnummer abgeholt und sofort zur Laufaufstellung, Kati nicht bemerkt.
Die Startaufstellung wurde geändert gegenüber der letzten Jahre es wurde eine zweite Runde durch die Stadt und durch den Startbogen gemacht und meineserachten ein pures Chaos bereitet. Inzwischen wir die Startrunde drehten wurden die Halbmaratonis die Marathonis und die Walker auf die Strecke geschickt und gerade die Walker mit ihren Stöcken waren richtig gefährlich wollte man nicht zu Fall kommen. Auf der Strecke zur Halbmaratonsziel war man nur beschäftigt diese zu überholen obwohl da war ich wahrscheinlich selber schuld da ich dabei viel zu schnell unterwegs war.
Hatte Probleme mit meiner Garmin, nachts und der starke Regen trotz Stirnlampe und Taschenlampe konnte ich während des Laufes die Zahlen nicht erkennen und lief dadurch viel zu schnell.
Der immer wieder mal einsetzende starke Regen durchnässte schnell mal die Shirts zum guten Glück waren die Temperaturen zumindest annehmbar so das ein frösteln ausblieb. Aber große Wasserfützen blieben nicht aus, aber spätestens nach durchlaufen der zweiten Wasserpfütze waren die Schuhe so durchnäßt das ein weiteres durchlaufen keine Rolle mehr spielte. Die Folge für mich waren die nassen Socken sie verursachten richtig gehend schmerzen durch die Reibung die Fußsohle war richtig unangenehm heiß. Die gesamte Strecke war anspruchsvoll, genügend Steigungen auch starke Gefällstrecken die die Zehen stark beanspruchten. War mir in Biel besonders Gefiel war das es hier Wasser ohne Kohlensäure gab so brauchte ich keine Angst haben das mir das Wasser ausging. Die ersten 50 Kilometer liefen mit richtig guten Zeit ab oder besser gesagt zu schnell das ich dann in der zweiten Hälte büßen mußte ganz besonders die letzten 10km. Bis 90Kilometer hatte ich eine Zeit von 10 Stunden auf die 100km aber 55Minuten büßte ich auf den letzten Kilometer ein, aber was solls es war eine schöne Erfahrung. Jetzt heißt es mal den Körper etwas schonen den er ist schon gewaltig ramponiert bin richtig gehend steif, Muskeln und Gelenke machten kaum Theater.
Was ich sehr positiv empfand war der Einsatz der Zuschauer. Die ganze Nacht zum Teil bei strömenden Regen standen sie an der Strecke um die Läufer anzufeuern.
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Re: legal dopen mit demPowerdrink

Beitragvon SPIRULI » Sa 16. Feb 2013, 16:38

Die Frage, ob ein Powerdrink mit seinen chemischen Vitaminen, die nur teilweise in echte umgebaut werden können und dich optimal versorgen sollen,
ist anhand der Vielzahl von Gesundheitsproblemen in Zusammenhängen mit vermeintlichen unnatürlichen Energiebringern durchaus berechtigt.
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