Jetzt aber endgültig

Hier hinein gehören Erlebnisse und Geschichten rund um die Vollwerternährung. Lustige und nachdenkliche Begebenheiten beim beim Einkaufen, in der Familie, in Beruf und Freundeskreis oder auch beim Arzt. Aber auch eure Erfahrungsberichte und Erfolge sind hier willkommen! Beschreibt doch mal, wie ihr zur Vollwerternährung gefunden habt und welche Veränderungen das mit sich brachte. Macht bitte für jede neue Geschichte auch ein neues Thema auf!

Moderator: Bienchen

Re: Jetzt aber endgültig

Beitragvon Ashtai » Fr 22. Jul 2011, 11:55

Hallihallo
Schon bald ist wieder Wochenende. Endlich! :-) Wurde auch langsam mal Zeit.
Von der Vermieterin habe ich noch nichts gehört. Da heisst es wohl weiter warten. Und ich hasse warten!^^ Nicht, dass ich immer so ungeduldig bin, im Gegenteil. Aber bei gewissen Dingen fehlt mir einfach jegliche Geduld. :P

Heute Morgen bin ich eine halbe Stunde zu früh aufgewacht. Hab mich zuerst geärgert, dann jedoch lange und warm geduscht. Beim Anziehen habe ich mich (wieder einmal) über meine Figur geärgert. Als ich ein paar Tage frei hatte, habe ich komplett vollwertig gegessen und mein Körper hat tatsächlich reagiert. Mein Bauch war weniger aufgebläht, ich war fitter und wacher und hatte wirklich das Gefühl, dass ich abgenommen habe (Ich wäge mich nicht, darum ist es mehr das Körpergefühl, auf das ich gehe). Doch seit ich wieder 5 Tage in der Woche arbeiten muss, bin ich teilweise gezwungen, Ausnahmen zu machen, z.B. bei Teamessen. Ich versuche auch da, das vollwertigste zu nehmen, doch schlussendlich ist überall Fabrikzucker drin und mein Körper reagiert natürlich gleich. Ich kriege Blähungen, die so schlimm sind, dass ich davon Rückenschmerzen bekomme und nicht mehr anständig sitzen kann. Ich habe mir auch schon überlegt, zu sagen, dass ich keinen Zucker essen darf, aber nachdem ich das einmal gesagt habe und mir dann gleich Diabetes angedichtet wurde, habe ich es gelassen.
Wenn mir da jemand eine gute Ausrede hat, bin ich sehr dankbar.

Nachdem ich gestern ein bisschen durchs Forum gestöbert habe, habe ich beschlossen, keinen Fisch mehr zu essen. Ich bin schon jetzt beinahe Vegetarierin und esse nur noch sehr wenig Fleisch, vor allem wegen dem Tiereiweiss. Doch als ich gestern gelesen habe, dass nicht nur Meerfische (Schwermetall) verseucht sind, sondern auch Zuchtfische (Antibiotika) hat es mir gänzlich den Rest gegeben. Es ist nicht so, dass ich vorher gar nichts darüber gewusst habe, aber ich hatte gedacht, dass zumindest Fische aus Zuchten gesund sind. Naja, wieder was gelernt und etwas klüger geworden.

Heute Morgen habe ich begonnen „Die Essensfälscher“ zu lesen. Ich esse ja eigentlich nichts mehr, was da diskutiert wird, aber trotzdem finde ich es immer wieder spannend. Mein Stiefvater hat schon gefragt, ob er es auch einmal lesen dürfe, als er mich heute früh gesehen hatte. Mal sehen, vielleicht bringt es ihn wenigstens ein wenig in die richtige Richtung.

Meine Schwester hat mir gestern offenbart, dass sie sich in Zukunft basisch ernähren wolle. Ich habe ihr gesagt, dass ich das gut fände, weil es sicher besser ist, als das, was sie jetzt isst. Ich habe ihr auch angeboten, ihr gewisse Dinge zu zeigen beim Kochen. Da kann ich dann auch hin und wieder ein wenig vollwertiges Denken einstreuen. Aber ich will sie zu nichts zwingen. Auf Druck reagiert sie nur mit Gegendruck und das bringt gar nichts. Auf jeden Fall werde ich weiter berichten.

Morgen: FKB mit 1 Zwetschge, Buchweizen, Sahne, etwas Vanille und Honig
Mittag: Wurstspiess mit Kartoffelsalat (Geschäftliches Essen, vorgegeben)
Abend: Sahniger Weisskohleintopf
Benutzeravatar
Ashtai
 
Beiträge: 24
Registriert: Di 27. Jul 2010, 07:25
Wohnort: Zürich, Schweiz

Re: Jetzt aber endgültig

Beitragvon Ashtai » Do 28. Jul 2011, 12:08

Hallo miteinander

Kennt ihr das? Wenn es in einem Lebensbereich gut läuft, klappt es plötzlich auch in den restlichen. Langsam habe ich wieder das Gefühl, dass ich mein Leben auf die Reihe kriege. Ich fühle mich nicht mehr, als würde ich von anderen durch den Tag geschubst, damit es überhaupt mal vorwärts geht, sondern ich bestimme wieder selber, was ich wann tue.
Und jetzt läuft es auch in der Ernährung wieder besser. Ich mache mir nicht mehr gross Gedanken darüber, wie ich es schaffe, vollwertig zu leben. Mittlerweile heisst es eher: „Wie schaffe ich es, den erwünschten Anteil an Frischkost zu essen?“
Die Frischkost ist im Moment ein grösseres Problem für mich. Sie hängt mir einfach zum Hals hinaus. Ob Salat, Suppe oder Gemüsesticks, es ekelt mich regelrecht vor diesen Dingen. Nur Sandwiches oder Sellerie-Salat mit Jogurt-Sauce lassen mir das Wasser im Munde zusammenlaufen. Woran kann das liegen, dass ich keine Frischkost mehr sehen kann? Ich habe sicher nicht zu viel davon gegessen, im Gegenteil. Ich hatte in den letzten Tagen wahrscheinlich nicht mal den 1/3-Anteil. Ich werde mir jetzt mal ein paar Dressings heraussuchen, ein paar Salatvarianten und sonstige Möglichkeiten austesten und ziemlich sicher meinen Weg finden.
Ich habe den Verdacht, dass ich Frischkost immer noch mit etwas anderem kombinieren muss. Z.B. noch einen Kartoffelsalat dazu oder ein paar Stücke Brot oder einen Nudelsalat. Ich habe sowieso den Verdacht, dass ich mittags zu wenig esse. Da ist es nicht so schlimm, wenn ich meine Mittagsportionen etwas vergrössere. Ich möchte nur nicht zu viel Milchprodukte zu mir nehmen. Wenn möglich verzichte ich jetzt schon auf Butter und Sahne, resp. gebrauche sie gut dosiert. Ich vertrage Milch allgemein nicht gut. Ausserdem habe ich Pickelchen auf den Aussenseiten der Oberarme und habe das Gefühl, dass sie etwas zurückgehen, wenn ich weniger tierisches Eiweiss zu mir nehme.
Da wir gerade beim tierischen Eiweiss sind: Letzten Montag war ich mit meiner Arbeitskollegin essen. Es gab Flammkuchen. Meiner war vegetarisch, ihrer „normal“. Sie hat dann nicht alles aufgegessen, weil sie genug hatte und da habe ich noch ein kleines Stück stibitzt. Kaum im Mund hätte ich es am liebsten wieder ausgespuckt. Das Fleisch darauf hat mich so geekelt. Zum einen der Geschmack und zum anderen auch das Wissen, dass es Fleisch ist. Ich hatte bis anhin noch niemals solche Probleme. Im Gegenteil. Rindfleisch habe ich immer am liebsten beinahe roh gegessen. Ich denke, dass ich irgendwann wieder Lust auf Fleisch haben werde und dann werde ich auch ein Stück essen. Aber solange mein Körper so auf Abwehr schaltet, kann ich es getrost weglassen. Ist sowieso gesünder und auch billiger:^^

Frühstück: FKB mit 3EL Getreide, 1 Apfel, 1 Nektarine, 1 Mirabelle,2 Zwetschgen, Honig, Vanille
Mittagessen: Blattsalat mit einer kleinen Paprika
Abendessen: auswärts/vegetarisch
Benutzeravatar
Ashtai
 
Beiträge: 24
Registriert: Di 27. Jul 2010, 07:25
Wohnort: Zürich, Schweiz

Vorherige

Zurück zu Vollwert-Erlebnisse, Erfahrungsberichte und Erfolge

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast