Negativbeispiel

Hier hinein gehören Erlebnisse und Geschichten rund um die Vollwerternährung. Lustige und nachdenkliche Begebenheiten beim beim Einkaufen, in der Familie, in Beruf und Freundeskreis oder auch beim Arzt. Aber auch eure Erfahrungsberichte und Erfolge sind hier willkommen! Beschreibt doch mal, wie ihr zur Vollwerternährung gefunden habt und welche Veränderungen das mit sich brachte. Macht bitte für jede neue Geschichte auch ein neues Thema auf!

Moderator: Bienchen

Negativbeispiel

Beitragvon fino » Do 8. Sep 2011, 13:44

Hier liest man nur von Erfolgen durch die VWK. Leider kann ich mich da nicht
anschließen.

Mir hat die Umstellung auf tiereiweißfreie Vollwertkost in Bezug auf meine
Autoimmunerkrankung leider nichts gebracht. Auch nach über 1 1/2 Jahren
keinerlei Verbesserung sondern weiter Verschlechterung. Selbst ein Schub
während einer 4wöchigen Frischkostphase.

Lt. Dr. Bruker ist diese Krankheit "leicht zu beheben mit streng tiereiweißfreier
Vollwertkost mit hohem Frischkostanteil".

Merke ich bisher leider gar nichts davon. Oder sind 1 1/2 Jahre zu kurz?

Ein Termin bei Dr. Birmanns in Lahnstein war auch alles andere als hilfreich.
Möchte ich jetzt nicht näher präzisieren.

Vielleicht ist Gesundheit ja doch zu einem großen Teil ein genetisches Problem.
Sieht man ja auch in anderen Ländern, wo diese Art der VWK völlig unbekannt
ist. Die sind dadurch auch nicht kränker als wir.

Trotzdem finde ich das Forum hier sehr interessant und freue mich mit
allen, die ihre Krankheiten kurieren konnten.

LG
fino
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Re: Negativbeispiel

Beitragvon Joachim » Do 8. Sep 2011, 14:35

Hallo Fino,

Mir hat die Umstellung auf tiereiweißfreie Vollwertkost in Bezug auf meine
Autoimmunerkrankung leider nichts gebracht.


Welche Autoimmunkrankheit ist das denn?

Auch nach über 1 1/2 Jahren keinerlei Verbesserung sondern weiter Verschlechterung. Selbst ein Schub während einer 4wöchigen Frischkostphase.


Wenn es nach dieser Zeit keinerlei Verbesserungen, sondern sogar Verschlechterungen gibt, dann läßt das eigentlich nur den Schluß zu, daß die Ursachen deiner Erkrankung nicht oder nicht ausschließlich im Ernährungsbereich liegen. Von mangelnder Konsequenz kann man bei einer vierwöchigen Frischkostphase ja wirklich nicht reden... :)

Vielleicht ist Gesundheit ja doch zu einem großen Teil ein genetisches Problem.
Sieht man ja auch in anderen Ländern, wo diese Art der VWK völlig unbekannt
ist. Die sind dadurch auch nicht kränker als wir.


Natürlich spielt bei der Gesundheit auch die Genetik eine Rolle. Aber nicht, weil an der mangelnden Gesundheit die Gene schuld wären, sondern weil die Gene (bzw. deren Ausprägung) die Ernährungsfehler widerspiegelt. Das menschliche Genom ist so etwas wie ein universeller Bauplan - was davon letztendlich tatsächlich benutzt wird, bestimmen andere Faktoren - unter anderem die Ernährung in ganz starkem Maße. Näheres bspw. hier: -> http://www.geo.de/GEO/mensch/medizin/53101.html

Die Vollwertkost ist nur die "westlich-zivilisierte" Variante einer naturbelassenen Ernährung. Es gibt natürlich bei anderen Völkern traditionell viele unterschiedliche Ernährungsformen, die letztendlich aber mit der Vollwertkost immer den wesentlichen Punkt gemeinsam haben: Sie sind weitgehendst naturbelassen. Und solange das der Falls ist, ist es ziemlich egal, was die Menschen da genau verzehren. Es hat sich aber immer wieder gezeigt (und das ist bspw. bei Weston Price weltweit dokumentiert), daß es mit der Gesundheit dann vorbei ist, wenn die traditionelle Ernährung aufgegeben wird und zu einer Ernährung übergegangen wird, die Fabriknahrungsmittel enthält.
Liebe Grüße,

...Joachim

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Re: Negativbeispiel

Beitragvon Nele » Do 8. Sep 2011, 14:50

Hallo Fino,

ich bin ja noch nicht so lange dabei und eigentlich halte ich mich deshalb auch lieber mit Ratschlägen zurück.
Ich habe fast sofort auf 2/3 Rohkost und tiereiweißarm (kaum Sahne und wenig Butter, selten Honig
keine Eier o. Käse) umgestellt. Die positive Resonanz meines Körpers (Überbein ist fast verschwunden, Müdigkeit wie weggeblasen,
in mich ruhend, weniger Rückenschmerzen (habe Skoilose), kam nach und nach.

Wenn Du schon einen chronischen Krankheitsverlauf hast, kannst Du, glaube ich, nur ein Fortschreiten der Krankheit verhindern. Außerdem
spielt die Psyche natürlich auch einen nicht unwesentlichen Part, gibt es da etwas was an Deiner Seele nagt?

Fühl Dich mal ganz lieb von mir gedrückt - Du bist schon so lange dabei, halt durch und mach weiter... der Weg ist richtig. Gibt es da wirklich
gar keine Anzeichen die Dir sagen JA, hier bin ich richtig?
Grüssies
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Re: Negativbeispiel

Beitragvon fino » Fr 9. Sep 2011, 08:46

Vielen Dank für die Antworten

@ Nele

Ich finde es toll, dass es dir besser geht nach der Ernährungsumstellung. So hätte
ich mir das auch gewünscht.

Meine Psyche ist eigentlich erst seit der Krankheit etwas ramponiert. Ist wahrscheinlich
auch nicht so ungewöhnlich. Kommt aber als Ursache eher nicht in Betracht.

Die VWK ist schon gut für mich, denke ich zumindest. Deshalb werde ich auch dabei
bleiben. Ich ernähre mich seit knapp 20 Jahren nach Bruker. Nur das mit "tiereiweißfrei"
kam erst Anfang letzten Jahres dazu. Das alles hinzuschmeißen steht nicht zur Debatte.
Dafür hänge ich schon viel zu lange drin :wink:


@Joachim

Es handelt sich laut Ärzte um Sarkoidose (der Augen). Ich hatte es in einem früheren Thread
schon mal erwähnt.

Das Dumme ist, dass dabei nach und nach meine Netzhautzellen sich verabschieden und was das
heißt muss ich nicht näher erläutern...

Du kannst dir also vorstellen, dass ich alles andere als inkonsequent war bei der Ernährung. Es steht
einfach zu viel auf dem Spiel. Trotzdem zeigt sich die Krankheit bisher völlig unbeeindruckt und
verschlechtert sich weiter :(

Also kanns wohl nicht an der Ernährung liegen... Schade eigentlich, wäre einfach gewesen.

LG
fino
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Re: Negativbeispiel

Beitragvon Wacka » Fr 9. Sep 2011, 10:40

Das tut mir wirklich sehr leid,
ich lese gerade dei China-Study und da steht bei den Autoimmunkrankheiten auch dass einige wenige Prozent wohl doch genetisch sind.
Bei den restlichen hilft eine pflanzliche, vollwertige, fettarme Kost.
Ich wünsche dir sehr, dass sich vielleicht doch noch ein Besserung erzielen lässt.

Mir hat mal jemand geraten, gerade bei Immunkrankheiten zumindest zur Heilung längerfristig nur Rohkost zu essen.
Aber nach deinem 4 Wochen Fehlschlag weiß ich natürlich nicht, wie motiviert du da bist, dass noch längerfristiger zu probieren.

Ganz liebe Grüße
Kris
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Re: Negativbeispiel

Beitragvon Joachim » Fr 9. Sep 2011, 10:46

Hallo Kris,

ich lese gerade dei China-Study und da steht bei den Autoimmunkrankheiten auch dass einige wenige Prozent wohl doch genetisch sind.


"Genetisch" heißt auch da aber nicht, daß die Krankheit unheilbar ist. Und daß die Krankheit bisher nicht auf die Ernährungsumstellung anspricht, muß auch nicht bedeuten, daß die Ernährung nicht die Ursache ist. Es kann durchaus sein, daß die Krankheit so stark manifestiert ist, daß es einfach nur sehr lange dauert, bis sich ein Effekt zeigt. Im schlimmsten Fall würde sich zu Lebzeiten überhaupt kein Effekt zeigen, sondern erst bei nachfolgenden Generationen (so sie denn die Ernährung einhalten).
Liebe Grüße,

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Re: Negativbeispiel

Beitragvon Joachim » Fr 9. Sep 2011, 11:05

Hallo fino,

Es handelt sich laut Ärzte um Sarkoidose (der Augen). Ich hatte es in einem früheren Thread
schon mal erwähnt.


Stimmt, ich erinnere mich. Sorry, es ist nicht ganz einfach, bei jedem Teilnehmer alles zu behalten. :)

Du kannst dir also vorstellen, dass ich alles andere als inkonsequent war bei der Ernährung. Es steht
einfach zu viel auf dem Spiel. Trotzdem zeigt sich die Krankheit bisher völlig unbeeindruckt und
verschlechtert sich weiter :(


Man müßte die Pathologie mal genauer unter die Lupe nehmen. So ganz schlau werde ich aus dieser Krankheit nicht - es ist wohl eine allergische Reaktion, aber warum der Organismus da mit Bildung von Granulomen reagiert, ist mir nicht ganz klar. Klar ist, daß das eine systemische Krankheit ist, die den ganzen Organismus betrifft. Die Granulome sind also nur die Symptome einer dahinterstehenden Stoffwechselstörung. Die Preisfrage ist - wo kommt die her? Ernährung und/oder Schadstoffe können da eine Rolle spielen - belastende Lebenssituationen können wir wohl ausschließen. Die Ernährung hast du konsequent optimiert, da könnte es einfach nur sein, daß die Krankheit sehr langsam auf die Veränderung reagiert und du einfach weiter konsequent sein mußt. Bezüglich Schadstoffe wäre die Frage, ob es da Besonderheiten in deiner Vergangenheit gab. Wie sieht es denn mit Fluorid aus? Ich frage deshalb, weil Fluoride die Kollagenose stören und dann zu unerwünschten Neubildungen führen. Das geht zumindest ansatzweise ein wenig in die Richtung.

Also kanns wohl nicht an der Ernährung liegen... Schade eigentlich, wäre einfach gewesen.


Auch wenn das vielleicht seltsam klingen mag: Ich kenne jemanden, der eine sehr starke Lungensarkoidose hatte, die in kurzer Zeit ausheilte, nachdem er in einer Rückführung herausgefunden hatte, daß diese Krankheit mit einer Lungenverletzung durch einen Speer in einem früheren Leben zusammenhängt. Er meinte, er hätte dieses Trauma dann in sein aktuelles Leben mitgenommen und so unbewußt die Krankheit manifestiert.
Liebe Grüße,

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Re: Negativbeispiel

Beitragvon Tine » Fr 9. Sep 2011, 11:13

Hallo fino,

ich möchte Joachims Hinweis zustimmen:

Joachim hat geschrieben:Auch wenn das vielleicht seltsam klingen mag: Ich kenne jemanden, der eine sehr starke Lungensarkoidose hatte, die in kurzer Zeit ausheilte, nachdem er in einer Rückführung herausgefunden hatte, daß diese Krankheit mit einer Lungenverletzung durch einen Speer in einem früheren Leben zusammenhängt. Er meinte, er hätte dieses Trauma dann in sein aktuelles Leben mitgenommen und so unbewußt die Krankheit manifestiert.


Ich habe mittlerweile selbst diesbezüglich Erfahrungen gesammelt und aus dem direkten Bekanntenkreis gehört. Ich hatte sehr starke Unterleibsschmerzen von meiner Oma übernommen (wie, das führt hier zu weit ;-), aber wenn es dich interessiert, kannst du mich gern per PN kontaktieren). Wenn du hier nach Endometriose suchst, wirst du meinen Thread dazu finden. Innerhalb von einem Zyklus war ich diesbezüglich geheilt.

Mittlerweile bin ich überzeugt, dass es noch eine Menge mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als wir hier so gemeinhin glauben.

Ich wünsch dir gute Besserung!

Viele Grüße
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Re: Negativbeispiel

Beitragvon fino » Fr 9. Sep 2011, 14:30

Danke euch allen für eure Tips.

Also was frühere Schadstoffbelastungen angeht, da ist mir jetzt nichts konkretes bewußt (a la Fluorid oder so).
Aber selbst wenn, ich könnte es jetzt ja nicht mehr rückgängig machen. Es geht mir nur darum, ob ich selber
noch irgend einen Einfluß auf den Verlauf nehmen kann oder einfach abwarten muss was noch kommt.

Die Ernährungsumstellung auf tiereiweißfrei war ein Versuch. Der Frischkostanteil ist schon sehr hoch. Reine
Frischkost über sehr lange Zeit halte ich glaub ich nicht durch. Schon die 4 Wochen waren eher eine
Rosskur und mir ging es nich sonderlich gut damit. Von Energieplus keine Spur. Eher dauermüde und
schlapp. Das würde mich nur noch weiter runterziehen.

Bei der tiereiweißfreien VWK bleibe ich. Einfach weil sie mir auch gut schmeckt und ich nicht
das Gefühl habe auf etwas zwanghaft verzichten zu müssen. Man sollte sich ja auch nicht unter
Druck setzen damit.

Joachim, ich hab nicht erwartet, dass du meine früheren Postings noch im Kopf hast. So war
das nicht gemeint. Ich wollte nur damit sagen, dass es immer noch die gleiche Krankheit
ist. Vielleicht hast du recht und ich muss bloß lang genug warten, bis ein Effekt eintritt...

Du wirst lachen, eine Rückführung hab ich auch schon probiert (Tip von einem Heilpraktiker), eben weil die Ursache so
hartnäckig im Dunkeln liegt. Leider hat das nicht funktioniert. Ich war nicht in der Lage
die erforderliche Tiefenentspannung zu erreichen :|

Versteht mich bitte nicht falsch. Ich stehe voll und ganz hinter der VWK nach Bruker und rücke
nicht davon ab, schon um evtl. dem anderen ernährungsbedingten Kram wie Diabetes, Arteriosklerose,
Magen- und Darmerkrankungen & Co. aus dem Weg zu gehen. Das brauch ich nun wirklich nicht
auch noch.

Ich muss mir jetzt halt von meinem Umfeld erst recht blöde Sprüche anhören a la "siehst ja jetzt
wie weit du mit Bruker gekommen bist" und ähnliches :evil:

Danke auch für eure guten Wünsche. Das baut doch etwas auf.

LG
fino
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Re: Negativbeispiel

Beitragvon Tine » Fr 9. Sep 2011, 14:58

Hallo Fino,

fino hat geschrieben:Du wirst lachen, eine Rückführung hab ich auch schon probiert (Tip von einem Heilpraktiker), eben weil die Ursache so
hartnäckig im Dunkeln liegt. Leider hat das nicht funktioniert. Ich war nicht in der Lage
die erforderliche Tiefenentspannung zu erreichen :|


man muss nicht unbedingt über Tiefenentspannung eine Rückführung machen. Bzw. kommt man nicht nur über die Rückführung an die Erkenntnisse, was in früheren Leben passiert sein kann. Wenn du daran noch interessiert bist, gibt es auch andere Möglichkeiten. :)

Viele Grüße
Tine
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Re: Negativbeispiel

Beitragvon SpecialK » Fr 9. Sep 2011, 15:00

Tine was gibt es denn da noch für Methoden?

Danke
Es ist gut wenn uns die Zeit, die verrinnt, nicht als etwas erscheint was uns verbraucht, sondern als etwas was uns vollendet. Antoine de Saint-Exupéry
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Re: Negativbeispiel

Beitragvon veggie20 » Fr 9. Sep 2011, 19:58

Hallo,

@Tine, ich bin auch sehr interessiert an deiner Geschichte. Falls du die Zeit mal hast....
@Fino, ich wünsche dir alles alles Gute......!

lg, Dani
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Re: Negativbeispiel

Beitragvon Löwenzahn » Do 29. Sep 2011, 10:59

Hallo euch allen,

ich möchte zu diesem Thema auch einmal meine Enttäuschung loswerden, würde es aber keinesfalls Negativbeispiel nennen.

Ich lebe seit 9 Jahren mit der Diagnose Multiple Sklerose (MS) und ernähre mich seit gut 8 Jahren vollwertig, seit 4 Jahren komplett tierweißfrei.

Ich hatte erhofft, meinen körperlichen Zustand mit der Vollwerternährung halten zu können. Mir ist natürlich bekannt, dass einmal ausgefallene Funktionen sich damit nicht beheben lassen (dafür gibt es zum Glück andere Möglichkeiten :) ). Ich habe ganz dem Motto von Dr. Joseph Evers (der mit den Getreidekeimlingen) „Entweder die Evers-Diät oder der Rollstuhl“ vertraut. Wenn ich ganz ehrlich bin, muss ich mir eingestehen, dass mein körperlicher Zustand sich in den letzten zwei Jahren leider verschlechtert hat.

Da bei der MS auch der seelische Aspekt eine immense Rolle spielt, habe ich dieses ebenfalls mit berücksichtigt und auf diesem Gebiet an mir gearbeitet.

Im Bekanntenkreis werde ich schon schief angeguckt, weil ich mit meiner Ernährung so aus dem Rahmen falle und dies doch anscheinend keine Erfolge zeigt.

Der einzige und wahrscheinlich wichtigste Trost für mich, dass keiner weiß, ob es mir ohne Vollwerternährung nicht vielleicht sogar viel schlechter gehen würde.

Es grüßt euch herzlich
Löwenzahn
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Re: Negativbeispiel

Beitragvon sonnenkind » Fr 30. Sep 2011, 22:16

Hallo Löwenzahn,

Da bei der MS auch der seelische Aspekt eine immense Rolle spielt,


könntest Du das etwas näher erläutern?
Mein Bruder hat MS und bisher dachte ich, die Krankheit würde eigentlich nur auf Stoffwechselstörungen (Vitalstoffmangel?) und ggf eine genetische also erblich bedingte Komponente beruhen.
Es kommt nicht darauf an, zu erkennen, sondern das Erkannte zu tun

Weisheit von einem Yogiteebeutelpapierchen ;-)
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Re: Negativbeispiel

Beitragvon Bablin » Sa 1. Okt 2011, 10:29

Soviel ich weiß - aus meiner Familie, in der es auch MS gibt - ist es eine Stoffwechselstörung mit vererblicher Anfälligkeit, Auslöser kann eine Viruserkrankung sein. Trat beim Großvater meines Mannes nach vitalstoffarmer Schiffsernährung (als Kapitän) und einer spanischen Grippe auf, jetzt hat es eine seiner Enkeltöchter (die leider so ungesund lebt wie nur möglich) und ihre Erkrankung mit sehr teuren Medikamenten - etliche 1000 € monatlich - behandelt.
(Fast) vollwertliche Grüße, Bablin
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„Es ist wunderbar, dass niemand auch nur einen einzigen Moment warten muss, um mit der Verbesserung der Welt zu beginnen.“
– Anne Frank
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