Mein Weg zu VWK

Hier hinein gehören Erlebnisse und Geschichten rund um die Vollwerternährung. Lustige und nachdenkliche Begebenheiten beim beim Einkaufen, in der Familie, in Beruf und Freundeskreis oder auch beim Arzt. Aber auch eure Erfahrungsberichte und Erfolge sind hier willkommen! Beschreibt doch mal, wie ihr zur Vollwerternährung gefunden habt und welche Veränderungen das mit sich brachte. Macht bitte für jede neue Geschichte auch ein neues Thema auf!

Moderator: Bienchen

Mein Weg zu VWK

Beitragvon misty1607 » Mi 28. Sep 2011, 10:27

Hallo Zusammen,

nachdem ich schon eine ganze Weile fleißig mitlese und stöbere bin ich nun endlich angemeldet und kann "mitreden".
Ich bin über einige Umwege zur Vollwerternährung gestoßen und taste mich auch langsam vor.
Speziell den 11 jährigen Sohn muss ich noch überzeugen. Am besten geht es, wenn ich ihm erst garnicht erzähle, was drin ist oder das es gesund ist. Dann schmeckt es ihm meist - grins

Kurz noch ein paar Infos zu mir/uns:
Als Kleinkind war ich immer sehr zart und meine Mutter in ständiger Sorge um mich. Die Kinderärztin hat sie damals allen Ernstes gefragt, ob ich bei ihr nichts zu essen bekäme. Das hat sie wohl sehr geschockt, dass sie angefangen hat, mich mit Schokolade zu ernähren, damit ich zunehme. Mit dem Erfolg, dass ich in der Pubertät übergewichtig war und auf Diät gesetzt wurde. Gott sei Dank hat sich das alles aber immer in einem erträglichen Rahmen abgespielt (ich bin 150 groß und mein Gewicht ist momentan bei 53 kg, ich hatte aber schon 44 und 63 kg) Das sind sicher keine erschreckenden Zahlen, aber da ich eine angeborene Hüftluxation habe und inzwischen zwei künstliche Gelenke ist es einfach nur ratsam, das Gewicht im Auge zu behalten.

Vor etwa anderthalb Jahren bekam ich Schmerzen in den Schultern und bin damit zum Arzt. Diagnose Kalkschulter.
Er gab mir eine Spritze mit dem Kommentar: entweder die Schmerzen bleiben weg, kommen nach ein/zwei Wochen wieder oder es hilft garnicht. Na toll!
Damit wollte ich mich aber nicht abfinden und eine OP wollte ich erst recht nicht.
So begann ich im Internet zu recherchieren und bin auf basische Ernährung gestoßen. Das habe ich eine Weile probiert und es ging auch tatsächlich besser.
Aber ich war auch viel müde und antrieblos und schlafe viel und bei dieser Suche bin ich dann bei der VWK hängengeblieben und mir war klar, dass die Ernährung der Schlüssel für so viele Wehwehchen ist.
Also weg mit allen Pillen und Pulvern zur Nahrungsergänzung und auf zum Gemüse!

Vor allem bin ich fasziniert, wie wenige Sachen man eigentlich kaufen muss: keine Dosen, Tüten usw mehr, einmal die Woche auf den Markt und die frischen Sachen, die man so braucht.
Wir haben hier im Ort sogar eine Mühle. Vielleicht verkaufen sie ja auch das Getreide an Privatkunden, genauso wie das Mehl.

Brot backe ich schon länger selber und den Zucker habe ich für mich jetzt schon seit zwei Wochen gestrichen und ich staune nur, dass ich so gut zurecht komme. Konnte ich mich doch früher ausschließlich von Schokolade ernähren.
Morgens zum FKB schmeckt mir meine so geliebte Tasse Kaffee auch nicht mehr so recht.
Mal sehen, was noch so alles passiert.
Ohne es zu merken habe ich zwei Kilo weniger (Die Wage habe ich versteckt, kommt höchstens einmal die Woche raus) und ich fühle mich irgendwie leichter.
Auch die Verdauung hat sich auf mehrere kleine Portionen verändert.
Mir geht es prima und auch bin froh, dass ich hier gelandet bin.

Liebe Grüße aus Bayern
Misty
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Re: Mein Weg zu VWK

Beitragvon trolljente » Mi 28. Sep 2011, 19:10

Huhu, willkommen hier im Forum. Bin auch noch Neuling und taste mich so voran. Schön, dass du gleich solche Fortschritte bemerkst!!! Ich finde es auch erstaunlich, erlebe aber leider auch immer mal wieder Rückfälle! :wink:
LG von Sylvia
trolljente
 
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Re: Mein Weg zu VWK

Beitragvon misty1607 » Do 29. Sep 2011, 12:13

Hallo Ihr LIeben,
ich möchte noch etwas ergänzen:
eben in der Mittagspause war ich einkaufen: Zitrone, Bananen, Senf (Zwar in der Tube, aber ohne Zucker. Hier darf man ja sicher keine Werbung für einen Hersteller machen, aber es ist der Scharfe aus Düsseldorf)
Und vor dem Laden stand der Hähnchenwagen! Hat ja ziemlich verführerisch geduftet. Aber dann habe ich daran gedacht, wie die Hähnchen leben könnten und mir ist der Appetit darauf vergangen, obwohl ich noch nicht gegessen hatte.
Und dann kam ich an einigen Cafes vorbei, wo die Leute sich ihren Kuchen einverleibt haben und ich hatte nur den Gedanken, dass mich das nicht mehr lockt. Herrlich!
Umso mehr hat mich dann die Karotte gefreut und gleich meine selbstgebackenen Semmel mit Kräuterbutter hmmmmmmm

Einen schönen sonnigen Tag Euch allen!
Steffi
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Rückfall

Beitragvon misty1607 » Di 11. Okt 2011, 07:30

Guten Morgen,

nun hatte auch ich meinen Rückfall. Und es scheint tatsächlich so zu sein, dass die durchaus positiv zu bewerten sind, da sie in der Wirkung recht heilsam sind. Jedenfalls war es bei mir so.
Ich hatte gestern ein bischen Lust auf Süßes und habe mir - statt der Kekse, die ich erst in der Hand hatte - Banananchips gekauft. Die haben zwar auch Zucker, sind aber vielleicht noch ein bischen gesund. Und ich wollte ja nur ein paar essen.
Pustekuchen! Nach und nach sind eines nach dem anderen in meinen Mund gewandert und ich konnte nicht aufhören, bevor die Tüte leer war, obwohl mein Magen schon übervoll war.
Die Quittung habe ich dann abends bekommen: Ich hatte ein Bauch wie ein Fußball und habe mich furchtbar unwohl gefühlt, habe mich dann früh ins Bett gelegt und gewartet, dass mein Bauch langsam wieder leerer wird.

Eine eindrucksvolle Demonstration zur Suchtwirkung des Zuckers. Und ich hatte früher immer den armen Kakao in Verdacht!

Jetzt muss ich wieder Grünzeug kaufen gehen, die Vorräte gehen aus. Erstaunlich, wieviel man doch so in einer Woche braucht!

LG
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Re: Mein Weg zu VWK

Beitragvon misty1607 » Do 3. Nov 2011, 14:02

Hallo Zusammen,
Momentan ist alles etwas viel, neben Arbeit, Familie, Haushalt.
Ich möchte mal in Ruhe nachdenken, wie ich das besser organisieren kann, aber dazu komme ich eben auch nicht.
Bin schon stolz, dass ich einen Essensplan für die nächsten Tage gemacht habe und den nun nach und nach abarbeiten kann. Und wenn was übrig bleibt, habe ich was für den übernächsten Tag. Somit komme ich mit meiner Planung meist länger aus, als gedacht.
Und außerdem habe ich mich für Lahnstein angemeldet und muss noch viel lesen.....
Vielleicht habe ich auch nur weniger Energie, weil ich seit zwei Tagen den Kaffee weglasse und mich üble Kopfschmerzen plagen und ich mich wie verhauen fühle. Hätte ich nie gedacht, dass das so heftig wird. Habe doch nur 2-3 kleine Tassen eher dünnen Kaffee getrunken. Und der Malzkaffee schmeckt mir nicht so richtig, da ich Kaffee immer schwarz getrunken habe.
Und dann noch eine leichte Blasenentzündung - möchte mich verkriechen.
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Re: Mein Weg zu VWK

Beitragvon Kara » Do 3. Nov 2011, 14:29

Hallo Misty!

Hört sich ja auch viel an und wenn Du krank bist ist verkriechen wollen ja auch logisch!
Der Körper braucht auch Ruhe um gesund zu werden!
Ich bin ja selber noch krank und ich merke deutlich das Schlafen und Ruhe das wichtigste waren!
Auch wenn ich die Andre Seite mit dem Allein sein hab!

Ich bin auch wieder an dem Organisationsthema dran
Hat alles nicht so geklappt wie ich wollte!
Es klappt halt wenn alles normal ist aber jede Abweichung wird schwierig und genau für Abweichungen Suche ich grade kleine Tricks!

Noch mal gute Besserung

Kara
Du musst nicht immer einen Plan haben.
Manchmal brauchst Du nur zu Atmen, Vertrauen, Loslassen und sehen was passiert.

-Mandy Hale-
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Re: Mein Weg zu VWK

Beitragvon misty1607 » Do 3. Nov 2011, 14:36

Dank Dir Kara.
Geht schon wieder vorbei. Muss gestehen, dass ich heute etwas Schokolade genascht habe und es mir momentan deutlich besser geht.
Vielleicht habe ich mir auch nur zuviel vorgenommen. Bin Krebs: zwei Schritte vor, einen zurück :?
LG
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Re: Mein Weg zu VWK

Beitragvon fränzis » Do 3. Nov 2011, 16:11

Hallo Misty,
auch von mir gute Besserung.

Wann fährst du denn nach Lahnstein? Ursula und ich wir fahren ja jetzt im November noch....
Liebe Grüße Kerstin

Ich bin nicht geboren um so zu sein wie andere mich gern hätten.
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Re: Mein Weg zu VWK

Beitragvon misty1607 » Do 3. Nov 2011, 16:14

Bin Ende Januar im Grundseminar.
Mal neugierig, wen ich da alles treffe und was ich alles lerne.

LG
Misty
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Re: Mein Weg zu VWK

Beitragvon Apfeline » Do 3. Nov 2011, 16:55

Hallo Misty,

eine Blasentzündung ist richtig fies..:(und der Kaffeeentzug tut dann noch sein übriges.Hoffentlich kommst du schnell wieder auf die Beine!

Trotzdem hört es sich doch mit dem Essensplan schon sehr gut an!!:) Soweit bin ich noch lange nicht.Ich versuche zwar im Kopf zu planen,was ich in den nächsten Tagen kochen könnte,aber dann wird es so wie heute wieder verworfen-eine Mittagspause mit dem Mann und ein Treffen mit meiner Freundin kamen einfach dazwischen.Für den Mann und mich habe ich eine Gemüsepfanne mit Weichkäse(den wünscht er sich ab und zu) gemacht und heute Abend werde ich mir dann nur einen Salat bestellen.

Viele liebe Gute-Besserungswünsche!
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Re: Mein Weg zu VWK

Beitragvon misty1607 » Mi 16. Nov 2011, 11:04

Hallo Ihr Lieben,
wollte mich mal wieder melden.
Die Blasenentzündung ist recht glimpflich verlaufen - dank der Ernährung?
Der Kaffeeentzug war heftiger, als vermutet, hatte dann doch mal wieder welchen getrunken und hatte danach einige Stunden Herzrasen. Und danach kamen die Kopfschmerzen wieder. Irre.
Aber seitdem kein Kaffee mehr, keine Beschwerden.

Statt dessen kommen ab und zu "Ausnahmen" ins Spiel, Schokolade vor allem. Ich werde sie akzeptieren,hoffe aber, dass sie seltener werden.

Sehr zufrieden bin ich mit meinen Broten. Die sind allerdings viel zu schnell weg, da so lecker.
Ich lasse mir jetzt zwei gleiche Backformen schenken, dann kann ich immer mal eins einfrieren als Vorrat.

Und an der Frischkost abends hängt es noch, bin abends oft zu faul zum schnippeln. Überlege schon, ob ich da meinen Sohn mehr an die Arbeit stellen soll. Dann kriegt er auch gleich mehr Bezug zu seinem Essen.

LG
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Re: Mein Weg zu VWK

Beitragvon Waldmeister » Mi 16. Nov 2011, 11:19

misty1607 hat geschrieben:Und an der Frischkost abends hängt es noch, bin abends oft zu faul zum schnippeln.

Geht mir auch so. Ich denke, ich werde den Nicer dicer probieren- den hatte ich letztens beim zappen in so ner Verkaufssendung in Aktion gesehen und denke, der könnte helfen, diesen abendlichen Widerstand zu überwinden... ich meine, wenn dann ne Vorratssalatsoße im Kühlschrank steht, das schnippeln fast von alleine geht...dann muss ich nur auf nen gefüllten Kühlschrank achten und dann sollte das doch gehen, was? ;-)
Liebe Grüße vom Waldmeister

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Re: Mein Weg zu VWK

Beitragvon misty1607 » Mi 16. Nov 2011, 11:43

Genau. Es gibt doch diese netten Dosen von T+pper, die alles ewig frisch halten........... :D
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Re: Mein Weg zu VWK

Beitragvon Waldmeister » Mi 16. Nov 2011, 11:48

Ja, die sind auch gut (v.a. bei Pilzen und Radieschen!)! Allerdings brauche ich die nicht mehr, seit wir nen Kühlschrank mit biofresh-Fächern haben :D
Liebe Grüße vom Waldmeister

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Re: Mein Weg zu VWK

Beitragvon misty1607 » Mi 16. Nov 2011, 11:51

So einen kriege ich auch, sobald der alte Kühlschrank seinen Geist aufgegeben hat. Aber er tut es leider noch :(
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