Meine VWK - ein langer Weg...

Hier hinein gehören Erlebnisse und Geschichten rund um die Vollwerternährung. Lustige und nachdenkliche Begebenheiten beim beim Einkaufen, in der Familie, in Beruf und Freundeskreis oder auch beim Arzt. Aber auch eure Erfahrungsberichte und Erfolge sind hier willkommen! Beschreibt doch mal, wie ihr zur Vollwerternährung gefunden habt und welche Veränderungen das mit sich brachte. Macht bitte für jede neue Geschichte auch ein neues Thema auf!

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Re: Meine VWK - ein langer Weg...

Beitragvon Apfeline » Do 26. Apr 2012, 13:01

Hallo zusammen:),

@Margerite: Bei unserer neuen Wohnung haben wir leider nur einen Balkon, der auch nicht frei zugänglich ist. Überlege daher, die Kiste eventuell zu meinen Eltern liefern zu lassen und sie dann am selben Abend abzuholen.Hätte es eigentlich lieber unkomplizierter, aber befürchte fast, dass es nicht anders geht.

@Isa: Lächel.Ich habe auch ab der nächsten Woche eine neue Stelle.Deswegen wird das mit der Biokiste auch richtig schwierig, da wir dann auch noch direkt umziehen und im neuen Heim sind. In der Nähe gibt es dann aber endlich einen Bauern mit einem kleinen Hofverkauf.Wünsche dir viel Erfolg im neuen Job!

Zu der Frischkost...: Ich habe nach dem 2 Tag dann jedesmal wieder auf Nudeln oder Brot zurückgegriffen, habe es also nicht kontinuierlich durchhalten können und bin so wie Tine nicht über die zwei bis drei Tage hinausgekommen. Vielleicht klappt es besser, wenn ich mich nicht gezwungen fühle "nur" Rohkost, ohne Olivenöl usw. essen zu müssen und dafür auf alles übliche zu verzichten, das hat mir doch viel Disziplin abverlangt. Und ich glaube, dass mir dieses "Müssen" im Moment einfach gar nicht gut tut.

@Laufsemmel: Mir geht es so, seitdem ich auf den Kaffee verzichte.Sind jetzt schon ein paar Wochen und ich schlafe viel besser ein und wache leichter auf. Auf jedenfall macht deine Schilderung Lust auf einen neuen Versuch, doch noch mal 2-3 Frischkosttage mit schönen Salaten und Obst einzulegen...

@ Tine: : Mehr habe ich auch noch nicht geschafft, vielleicht waren die Portionen bei mir auch zu klein und nicht abwechslungsreich genug...
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Re: Meine VWK - ein langer Weg...

Beitragvon Isabelle » Do 26. Apr 2012, 15:34

Hallo Apfeline,

Dir auch alles Gute für den neuen Job :) Irgendwie fangen momentan - außer meinen Kollegen gezwungenermaßen (Firmeninsolvenz) - recht viele Leute irgendwo neu an ;)

Wieso meinst Du, kein Öl? Natives, kaltgepresstes Öl gehört durchaus in eine Frischkostwoche, so trocken würde der Salat ja auch gar nicht schmecken ;) Getrocknete Gewürze/Kräuter oder - wer's ißt - mal ein bißchen Sahne im Dressing ist ja auch ok - kommt alles auch in den Frischkostrezepten u.a. von GGB-Kochbüchern vor.

Viele Grüße
Isa
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Isabelle

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Re: Meine VWK - ein langer Weg...

Beitragvon Apfeline » Mo 6. Aug 2012, 13:04

Lang ist es her, dass ich im Forum war. Der Umzug und die neue Stelle haben einiges durcheinandergwürfelt. Anscheinend auch meinen Magen.
Seit zwei Monaten haben wir endlich wieder eine Küche und können in Ruhe und stressfrei Essen zubereiten und genießen. Ich spare auf einen Thermomix.Am Freitag möchte ich zu einem Biomarkt fahren,den ich noch nicht kenne.Hier kann man sich Mühlen anschauen.

Morgens nehme ich mir meistens selbstgemachtes Brot,Obst,Naturjoghurt und eine Glasflasche Wasser mit.Mittags greife ich auf das Salatbuffet und Gemüsebeilagen zurück.Ist zwar nicht Bio, aber eine gute Alternative.Abends gibt es diverse Salate,Gemüsepfannen,Vollkornnudeln mit Tomatensaucen oder Pesto, Brote oder rohe Gemüsestreifen.Habe mir einen kleinen Gemüse"garten" auf dem Balkon angelegt und liebe ihn (Chilischoten,Paprika,Tomaten,Möhren :),Schnittlauch,Petersilie,Rosmarin etc.). Zum Knabbern für Zwischendurch haben wir im Moment immer Möhren und Radieschen im Kühlschrank.Das hat sich alles so langsam eingependelt.Bis auf die Ausnahmetage - welche sich hauptsächlich auf Dienstreisen,fremde Kochabende oder Einladungen beschränken.

Ich esse sehr wenig Fleisch, es schmeckt mir einfach nicht mehr und ich habe nur noch sehr wenig Verlangen danach. Soweit, so gut. Aber etwas macht mir langsam wieder vermehrt Sorgen,als anfäglich. Vor zwei Monaten war ich auf Dienstreise, drei stressige,arbeitsreiche Tage. Mittags waren wir dann zu spät in der Gastkantine.Das Salatbuffet war vollständig geräubert und nur noch ein Gericht vorhanden.Würstchen und Krautsalat. Ich habe dann beides gegessen.Wie alle anderen auch. Abends ging es mir dann furchtbar und ich habe alles erbrochen.Erkenntnis:Nur noch den Krautsalat essen.
Letzte Woche wieder das gleiche Spiel. Dienstreise, stressiger Tag.Früh im Flieger gab es nur einen Cornyriegel.Für solche Tage muss ich in Zukunft besser vorsorgen und die Regel" An Ausnahme Tagen - ist es ok, wenn das Essen nicht dem Alltagsessen entspricht" konsequent verwerfen,weil mein Magen streikt.
Mittags wieder später in der Gastkantine.Salatbuffet leer, nur noch Reis mit Schnitzel und Zitrone übrig. Kurz überlegt.Check :arrow: Es gibt nichts anderes = Ausnahmetag :idea: :ist ok. Hungrig gegessen.Abends geschwitzt und furchtbar gefühlt :arrow: wieder ein Date mit dem Bad gehabt.

Gestern Abend hat der Mann gekocht.Ausnahmsweise gefüllte Zucchinis, dieses mal aber mit Hackfleisch, alles super lecker.Ausnahmeabend für uns beide. Ihm ist es auch nicht ganz so gut bekommen. Mir leider gar nicht.Mitten in der Nacht hatte ich dann wieder eine spontane Verabredung mit meinem Badezimmer. Bei dem Kantinenessen habe ich das Fett im Verdacht. Zuhause hat der Mann aber Bioolivenöl verwendet...bin ratlos,woran meine Magenreaktion liegt.
Ging es jemandem mal ähnlich?
Es schlaucht mich.Und ich habe einfach gar keinen Hunger mehr auf Fleisch.
Wann habt ihr aufgehört Fleisch zu essen oder esst ihr noch Fleisch.Wenn ja wie zubereitet.

War früher so stolz,dass ich nie krank war und jetzt sowas... :(

@Isa: Nehme auch kaltgepresste Öle und etwas Sahne/oder Schmand mit Kräutern fürs Dressing..ohne schmeckt es mir nicht.
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Re: Meine VWK - ein langer Weg...

Beitragvon Schmetterling » Di 7. Aug 2012, 11:33

Apfeline hat geschrieben:Lang ist es her, dass ich im Forum war. Der Umzug und die neue Stelle haben einiges durcheinandergwürfelt. Anscheinend auch meinen Magen.
Seit zwei Monaten haben wir endlich wieder eine Küche und können in Ruhe und stressfrei Essen zubereiten und genießen. Ich spare auf einen Thermomix.Am Freitag möchte ich zu einem Biomarkt fahren,den ich noch nicht kenne.Hier kann man sich Mühlen anschauen.

Morgens nehme ich mir meistens selbstgemachtes Brot,Obst,Naturjoghurt und eine Glasflasche Wasser mit.Mittags greife ich auf das Salatbuffet und Gemüsebeilagen zurück.Ist zwar nicht Bio, aber eine gute Alternative.Abends gibt es diverse Salate,Gemüsepfannen,Vollkornnudeln mit Tomatensaucen oder Pesto, Brote oder rohe Gemüsestreifen.Habe mir einen kleinen Gemüse"garten" auf dem Balkon angelegt und liebe ihn (Chilischoten,Paprika,Tomaten,Möhren :),Schnittlauch,Petersilie,Rosmarin etc.). Zum Knabbern für Zwischendurch haben wir im Moment immer Möhren und Radieschen im Kühlschrank.Das hat sich alles so langsam eingependelt.Bis auf die Ausnahmetage - welche sich hauptsächlich auf Dienstreisen,fremde Kochabende oder Einladungen beschränken.

Ich esse sehr wenig Fleisch, es schmeckt mir einfach nicht mehr und ich habe nur noch sehr wenig Verlangen danach. Soweit, so gut. Aber etwas macht mir langsam wieder vermehrt Sorgen,als anfäglich. Vor zwei Monaten war ich auf Dienstreise, drei stressige,arbeitsreiche Tage. Mittags waren wir dann zu spät in der Gastkantine.Das Salatbuffet war vollständig geräubert und nur noch ein Gericht vorhanden.Würstchen und Krautsalat. Ich habe dann beides gegessen.Wie alle anderen auch. Abends ging es mir dann furchtbar und ich habe alles erbrochen.Erkenntnis:Nur noch den Krautsalat essen.
Letzte Woche wieder das gleiche Spiel. Dienstreise, stressiger Tag.Früh im Flieger gab es nur einen Cornyriegel.Für solche Tage muss ich in Zukunft besser vorsorgen und die Regel" An Ausnahme Tagen - ist es ok, wenn das Essen nicht dem Alltagsessen entspricht" konsequent verwerfen,weil mein Magen streikt.
Mittags wieder später in der Gastkantine.Salatbuffet leer, nur noch Reis mit Schnitzel und Zitrone übrig. Kurz überlegt.Check :arrow: Es gibt nichts anderes = Ausnahmetag :idea: :ist ok. Hungrig gegessen.Abends geschwitzt und furchtbar gefühlt :arrow: wieder ein Date mit dem Bad gehabt.

Gestern Abend hat der Mann gekocht.Ausnahmsweise gefüllte Zucchinis, dieses mal aber mit Hackfleisch, alles super lecker.Ausnahmeabend für uns beide. Ihm ist es auch nicht ganz so gut bekommen. Mir leider gar nicht.Mitten in der Nacht hatte ich dann wieder eine spontane Verabredung mit meinem Badezimmer. Bei dem Kantinenessen habe ich das Fett im Verdacht. Zuhause hat der Mann aber Bioolivenöl verwendet...bin ratlos,woran meine Magenreaktion liegt.
Ging es jemandem mal ähnlich?
Es schlaucht mich.Und ich habe einfach gar keinen Hunger mehr auf Fleisch.
Wann habt ihr aufgehört Fleisch zu essen oder esst ihr noch Fleisch.Wenn ja wie zubereitet.

War früher so stolz,dass ich nie krank war und jetzt sowas... :(

@Isa: Nehme auch kaltgepresste Öle und etwas Sahne/oder Schmand mit Kräutern fürs Dressing..ohne schmeckt es mir nicht.



Ich kann zwar nicht aus Erfahrung sprechen, aber spontan würde ich sagen es liegt am Fleisch (wenn Du sonst eigentlich vegetarisch isst). Ich habe zumindest schon öfter von Vegetariern gehört, dass man nach einer gewissen Zeit mit vegetarischer Ernährung Fleisch gar nicht mehr so einfach verwerten/ verdauen kann. Denen ging es dann so wie Dir (obwohl es keine Vollwertköstler waren).
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Re: Meine VWK - ein langer Weg...

Beitragvon Apfeline » Di 7. Aug 2012, 19:57

Das habe ich auch schon einmal gehört Schmetterling.
Hoffe,dass es so ist und nicht etwas anderes.Bei mir hat sich das Stück für Stück verändert - es wurde einfach immer weniger.
Werde es mal weiter beobachten - aber definitiv nur noch Zuhause oder beim Grillen mal ein Stück Fleisch abstauben.Gut daran ist wenigstens,dass ich für mich weiß,welche Lebensmittel für mich gut und welche es anscheinend nicht mehr sind...
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Re: Meine VWK - ein langer Weg...

Beitragvon Apfeline » Mo 27. Mai 2013, 11:56

9 Monate und mein Magenproblem hat sich, hoffentlich auch dauerhaft, in Luft aufgelöst.
Fleisch kommt nur sehr,sehr selten auf den Tisch und wenn dann Bio. Viele Salate, Dinkel-Brot.
Möchte aber noch weiter gehen und meinen Frischkostanteil erhöhen und zu dauerhaft selbstgemachten Brot/Brötchen hinkommen. Kaffee hatte ich geschafft, bis ich dann vor zwei Wochen wieder angefangen habe :roll: also ein ständiges Auf und Ab.
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Re: Meine VWK - ein langer Weg...

Beitragvon Laufsemmel » Mo 27. Mai 2013, 12:10

Huhu Apfeline, das klingt ja richtig gut. Ich drücke Dir die Daumen, dass es weiterhin so gut klappt :thumpup:
Grüsse
Laufsemmel

Ich habe keine Macken. Das sind Spezialeffekte.
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Re: Meine VWK - ein langer Weg...

Beitragvon Apfeline » Fr 31. Mai 2013, 13:55

Huhu Laufsemmel,

danke für dein Daumendrücken:)

Mittlerweile klappt es ganz gut. Morgens esse ich im Moment verschiedenes Obst mit Naturjoghurt und ab und zu noch ein- zwei Dinkel oder Roggenbrote.Zwischendurch Nüsse, Möhren. Mittags meistens Vollkornnudeln mit Gemüse. Brauche da einfach etwas warmes, um das Gefühl einer richtigen Mahzeit im Bauch zu haben :oops: . Abends allerdings immer verschieden, da wir oft eingeladen sind oder Freunde zu Besuch haben. Wir laden viel zu uns ein - vermehrt fällt uns auch auf, dass viele zu Einladungen gesundes schätzen und selbst auf den Tisch stellen. Kommt es mir nur so vor, oder zieht es Kreise? Es gibt viel Salat und zum Fußball letzte Woche habe ich für alle dann Rohkost mit Dips und Couscoussalat hingestellt. Ging ratzfatz weg.

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Re: Meine VWK - ein langer Weg...

Beitragvon Apfeline » So 19. Jan 2014, 15:29

Mittlerweile ist mein Hunger auf Süßes kaum noch da. Wenn dann süße ich meinen Tee mit Honig,oder backe etwas. Der TM ist bei uns eingezogen und ich mache sehr viel damit. Salate, Brotteige und Suppen. Na ja. Und sonst so... Ich starte wieder einen neuen Versuch keinen Kaffee mehr zu trinken. Seit fünf Tagen bin ich dabei und dieses mal hatte ich sogar keine Kopfschmerzen mehr. Die Vollwertigkeit bei uns schleicht sich Schritt für Schritt ein und wird somit leichter selbstverständlich. Wenn ich ausserhalb essen muss, passe ich mich an. Und es gibt auch Tage an denen ich Versuchungen nicht widerstehen kann.Stressige Tage, die gibt es bei uns en masse,der Mann bestellt dann gerne mal und ist ein Leckermäulchen. Ich versuche ihn davon zu überzeugen, dass ich stattdessen die Alternative Zuhause zubereite, statt Bestellen. Sonntags Wochenpläne zu erstellen ist bei mir gerade hoch im Kurs. Ich mags. Es hilft.
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