Umstellung mit Kleinkind - diesmal soll es klappen!

Hier hinein gehören Erlebnisse und Geschichten rund um die Vollwerternährung. Lustige und nachdenkliche Begebenheiten beim beim Einkaufen, in der Familie, in Beruf und Freundeskreis oder auch beim Arzt. Aber auch eure Erfahrungsberichte und Erfolge sind hier willkommen! Beschreibt doch mal, wie ihr zur Vollwerternährung gefunden habt und welche Veränderungen das mit sich brachte. Macht bitte für jede neue Geschichte auch ein neues Thema auf!

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Re: Umstellung mit Kleinkind - diesmal soll es klappen!

Beitragvon Teirra » Mi 13. Mär 2013, 12:14

Hallo Laurentia,

leider kann ich Dir auch nicht weiterhelfen, habe aber das selbe Problem. In der letzten Schwangerschaft habe ich den Test auch versucht zu verweigern, aber irgendwann hatte ich Zucker im Urin und dann habe ich in den sauren Apfel gebissen und den doch gemacht. War dann grenzwertig. Die Ärztin meinte dann er wäre noch ok, aber als ich dann zur Geburt ins KH bin, meinten die dort, dass er bei ihnen schon als kritisch angesehen würde. Mit den Jungs war dann aber alles gut. Ich würde aber an deiner Stelle versuchen vielleicht mal zu einem Diabetologen (ich hoffe die heißen so) zu gehen und ihn zwecks Alternativen zu löschern. Wahrscheinlich kann er das sowieso besser bestimmen.
Darf ich fragen, wieso du Risikoschwanger bist? ist das ein echter Grund oder nur so ein komisch künstlicher, wie über 35 oder mit Zwillingen bekommt man den Stempel ja auch gleich, auch wen alles ok ist.

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Re: Umstellung mit Kleinkind - diesmal soll es klappen!

Beitragvon Schnittchen » Mi 13. Mär 2013, 12:15

So lange du selbst bestimmen kannst, was du gemacht haben magst, kann die Ärztin wollen, was immer sie will. Du musst dich auch nicht rechtfertigen für deine Entscheidung.
Eine mögliche Argumentation (falls du dennoch argumentieren möchtest, was aber überflüssig wäre), dass du dich gegen den Test entscheiden könntest wäre, ihr zu sagen, dass du ohnehin keinen Industriezucker zu dir nimmst und das Risiko, an Schwangerschaftsdiabetes zu erkranken somit ohnehin auf gleich Null sinkt.
Regelmäßige Blutzuckerbestimmungen über einen Zeitraum von zwei Wochen sollten da allerdings auch aussagekräftig sein.
Die Alternative wäre, Honigwasser - aber auch da besteht die Gefahr, dass die Bauchspeicheldrüse unnötig arbeiten muss weil ihr ein künstlich hoher Blutzzuckerspiegel präsentiert wird, das Prinzip wie die Glucoselösung wäre das Gleiche:
BZ auf nüchternen Magen (!) künstlich hochtreiben - gucken, ob die Bauchspeicheldrüse das schafft, wieder runter zu bekommen und hinterher mit einer möglichen Unterzuckerung kämpfen.
Sinniger wäre meiner Meinung nach, wirklich zu sehen, was macht der BZ nüchtern vor dem Essen, nach dem Essen und über den Tag verteilt. Das wäre viel aussagekräftiger weil du dich ohnehin völlig anders ernährst, als " der Rest der Welt".
Im Grunde ist das aber teurer, weil man dann wieder ein Testgerät und die Sticks dazu benötigt, deswegen greift man zu solch drastischen Mitteln wie den Glucosetolleranztest.
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Re: Umstellung mit Kleinkind - diesmal soll es klappen!

Beitragvon Laurentia » Mi 13. Mär 2013, 20:07

Hallo und vielen Dank für eure Antworten.

Ich werde dann einfach mal nachfragen und meinetwegen mal eine Woche lang meinen Blutzucker messen. Zur Not werde ich eben wie Teirra in den sauren Apfel beißen... naja, mal sehen, bis dahin ist ja auch noch etwas Zeit, vielleicht finde ich ja eine Alternative.
@Schnittchen, natürlich können sie mich nicht zwingen, die Zuckerlösung zu trinken. :wink: Das ist mir schon klar.

@Teirra, nein, es ist kein komischer künstlicher Grund (leider). Unsere Tochter war ein sehr frühes Frühchen, das möchten die Ärzte jetzt natürlich verhindern (und ich möchte es lieber auch nicht nochmal erleben). Deshalb sind alle extrem vorsichtig und probieren, jegliches Risiko auszuschalten. Ich bin da auch nicht in der Stimmung, den Test einfach zu verweigern und mich auf meinen gut funktionierenden Körper zu verlassen. Sehr schade, aber so ist es.
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Re: Umstellung mit Kleinkind - diesmal soll es klappen!

Beitragvon kinkerlitzch3n » Do 14. Mär 2013, 19:10

Hallo!

Vielleicht kommt ihr mit dem Durchackern der Leitlinien weiter?
Nachdem Insulintherapie nur sehr selten eingesetzt wird und ansonsten auf Ernährungsumstellung und Bewegung gesetzt wird, schauts ja eh gut aus bei VWK.
Wenn der oGGT positiv ist, dann muß man neben diesen Umstellungen 2 Wochen lang mehrmals täglich BZ-Messungen durchführen, wenn das passt, nur mehr einmal täglich. Das käme also so ziemlich aufs selbe raus.

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Re: Umstellung mit Kleinkind - diesmal soll es klappen!

Beitragvon Teirra » Do 2. Mai 2013, 12:50

Hallo Laurentia,

hast du den Zuckertest jetzt schon gemacht? Oder hast du dich für eine Alternative entschieden? Ich muss mich demnächst ja auch noch entscheiden, ob ich den mache. Werde aber nächste Woche auch nochmal meine Hebamme befragen.
Ich hoffe es geht dir gut.

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Re: Umstellung mit Kleinkind - diesmal soll es klappen!

Beitragvon Laurentia » Do 2. Mai 2013, 13:41

Hallo Teirra,
ich werd den "kleinen" Zuckertest nächste Woche machen. Ich habe mich jetzt für den geringeren Aufwand entschieden und hoffe, dass ich nicht allzu große Nebenwirkungen verspüren werde von dem Zuckertrunk. Das einzige, was ich mich frage: reagiert mein Körper denn genauso auf den Zucker wie ein zuckergewöhnter? Wahrscheinlich schon, denn Fruchtzucker und Honig isst man ja trotzdem.
Bei mir war in letzter Zeit genug anderes los, dass ich keine Nerven hatte, wegen diesem Zuckertest jetzt groß herumzudiskutieren und mir Alternativen zu überlegen. :roll: Ich würde mich aber freuen zu hören, wie du dich entscheidest und ob du vielleicht einen anderen Weg findest.

LG
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Re: Umstellung mit Kleinkind - diesmal soll es klappen!

Beitragvon Laurentia » Do 9. Mai 2013, 13:56

So, ich habe den Zuckertest gestern hinter mich gebracht. Ich hatte ja schon die Befürchtung, dass es mir danach schlecht gehen würde, Blähungen usw... zu meinem Erstaunen habe ich nichts gemerkt! Morgens habe ich das Frischkornmüsli sicherheitshalber weggelassen und Brot gefrühstückt. Trotzdem hat es mich schon gewundert, hier liest man immer so viel von Unverträglichkeiten und von Problemen, wenn jemand nur ein klitzekleines bisschen Zucker erwischt. Ich habe jetzt nicht nur ein klitzekleines bisschen trinken müssen :wink: sondern gleich 50g. :shock: Das Einzige, was ich bemerkt habe: ich bin total hibbelig geworden von dem Zeug und konnte kaum auf meinem Stuhl sitzen bleiben. Bäh, blödes Gefühl. Nun bin ich mal auf mein Ergebnis gespannt. Wehe, das ist nicht in Ordnung! :wink:

@Teirra, hast du schon mit deiner Hebamme gesprochen?
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Re: Umstellung mit Kleinkind - diesmal soll es klappen!

Beitragvon Teirra » Do 9. Mai 2013, 15:20

Hallo Laurentia,

ja ich war Dienstag bei meiner Hebamme. Wir haben auch über den Zuckertest gesprochen. Sie meinte sie kann mir nichts raten, aber nach dem Gespräch war ich noch mehr überzeugt, dass ich ihn diesmal nicht machen werde. Zumindest nicht standardmäßig. Also höchstens wenn bei 3. US irgendwas auffällig wäre. Beim letztens Mal hatte ich wirklich Verdauungsprobleme und schlimme Blähungen. Ich bin auch nicht überzeugt, dass der Zuckertest überhaupt eine Aussage hat. Weil ich ja meinem Körper sonst gar nicht in so eine Lage bringe, solche Mengen Zucker zu konsumieren. Von daher ist das ja bei uns keine Standardsituation. Und was sagt mir das dann?

Hast du nicht gleich das Ergebnis bekommen? Ich dachte, dass bekommt man direkt.

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Re: Umstellung mit Kleinkind - diesmal soll es klappen!

Beitragvon Laurentia » Do 9. Mai 2013, 20:30

Ich bin auch nicht überzeugt, dass der Zuckertest überhaupt eine Aussage hat. Weil ich ja meinem Körper sonst gar nicht in so eine Lage bringe, solche Mengen Zucker zu konsumieren. Von daher ist das ja bei uns keine Standardsituation. Und was sagt mir das dann?

Das hatte ich ja oben auch gefragt. Reagiert mein Körper anders als ein zuckergewöhnter Körper?

Hast du nicht gleich das Ergebnis bekommen? Ich dachte, dass bekommt man direkt.

Nein, in dieser Praxis wird das Blut im Labor untersucht, weil sie sagen, dass das genauere Ergebnisse bringt als ein kleiner Fingerpieks. Ich erfahr das Ergebnis dann wohl erst beim nächsten Termin in zwei Wochen.

So, noch was ganz anderes: in vielen Foodblogs, gerade in veganen, liest man ja gerade von den berüühmten Overnight Oats. Heißt nur, dass Haferflocken + Obst über Nacht eingeweicht werden. :wink: Sonst habe ich mein Müsli immer morgens mit Flocken gemacht, jetzt habe ich mal wieder angefangen, einzuweichen. Vor allem Nüsse, Sonnenblumenkerne und Rosinen finde ich echt lecker, wenn sie eingeweicht wurden. Gute Idee! Heute habe ich alles samt Roggenflocken mal im Saft einer halben Orange eingeweicht, mmh, das war wirklich lecker! :thumpup:
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Re: Umstellung mit Kleinkind - diesmal soll es klappen!

Beitragvon Laurentia » Do 4. Jul 2013, 19:11

*seufz* Ich gerate grade an die Grenzen, aktuell ist keine richtige Vollwertkost mehr machbar. :cry: Meine Ärztin hat mich zu weitgehender Schonung und Liegen "verurteilt" und somit falle ich als Vollwertkostzubereiter größtenteils aus. Ich kann nicht mehr backen, Aufstriche selbst machen oder sonst etwas außer einem schnellen Mittagessen zubereiten. Und wenn mein Mann nach der Arbeit schnell noch beim Bäcker um die Ecke Brötchen holt, dann muss es halt die geben. :? Tja nun, so ist es wohl, wenn man die Vollwertkost nicht wirklich zu zweit durchzieht, sondern der Hauptverantwortliche für diese Ernährungsform ist.
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Re: Umstellung mit Kleinkind - diesmal soll es klappen!

Beitragvon Teirra » Do 4. Jul 2013, 19:53

Liebe Laurentia,

tut mir leid, dass du Schonung verordnet bekommen hast und du auf deinen Mann bzgl. Vollwertkost nicht so ganz zählen kannst. Andererseits ist es, wenn ich mich recht erinnere nicht mehr so lang bis dein Baby kommt, oder? Ich dachte du bist etwas weiter wie ich und bei mir sind es noch reichlich 2 Monate. Habt ihr die Möglichkeit eine Gemüsekiste zu bestellen oder habt ihr schon eine? Bei meiner kann ich auch Vollkornbrot mitbestellen. Oder gibt es ein Reformhaus oder Bioladen in der Nähe. Vielleicht könntest du da telefonisch die Sachen bestellen und deinen Mann einfach hinschicken um die bestellten Sachen abzuholen? Ansonsten gibt es vielleicht jemanden, der dir mal beim Backen / Kochen helfen könnte? Dann könntest du ja sagen, Bei den Aufstrichen kannst du ja vielleicht auch auf gekaufte zurückgreifen? Ist zwar nicht optimal, aber sicher zumindest eine Alternative zu Wurst.

Kompromisse mußt du sicher eingehen, aber ich denke im Moment ist es auch wichtiger, dass Dein Baby noch etwas im Bauch bleibt.

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Re: Umstellung mit Kleinkind - diesmal soll es klappen!

Beitragvon Laurentia » Fr 5. Jul 2013, 13:48

Genau so ist es: allzu lang habe ich eh nicht mehr und nun ist einfach das wichtigste, dass das Mini noch im Bauch bleibt, bis die Lunge fertig ausgereift ist. Die Wochen kann ich schon an einer Hand abzählen. :D

Klar, einige Dinge mache ich schon so, wie du vorschlägst. Wir kriegen eine Biokiste, dort bestelle ich jetzt auch 1x in der Woche Brot mit. Mein Mann fährt auch zum Wocheneinkauf in den Bioladen. Aber dadurch, dass er abends nach der Arbeit auch noch viele Haushaltsdinge übernehmen muss, stößt er da auch an seine Grenzen und da muss ich eben Kompromisse eingehen (wie z.B. letztens die Brötchen).
Eine Haushaltshilfe hab ich leider nicht, das ist ein riesiges Hickhack mit der Krankenkasse :roll: bis ich die habe, ist das Baby vielleicht schon da.

Es ist schon verrückt, wie schnell man sich an manche Vollwertdinge gewöhnt und dann die konventionelle Variante nicht mehr haben mag! Wirklich erstaunlich, vor noch nicht allzu langer Zeit habe ich selbst gerne normale Bäckerbrötchen gegessen und jetzt mag ich sie selbst ausnahmsweise nicht gerne auf dem Teller haben. Interessanterweise scheint sich aber auch bei meinem Mann der Geschmack geändert zu haben: er war von den weißen Brötchen auch gar nicht so begeistert. :lol:
Letztens habe ich auch schon überlegt, ob ich mir ins Krankenhaus ein Essenspaket mitnehmen soll - das letzte Mal war das Essen soo gruselig. :lol:

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Re: Umstellung mit Kleinkind - diesmal soll es klappen!

Beitragvon Teirra » Sa 6. Jul 2013, 07:55

Hallo,

ja ist jetzt sicher eine stressige Zeit für Deinen Mann. Aber dass er die Bäckerbrötchen nicht mochte ist ja schon mal ein guter Schritt in die richtige Richtung. Hast du die Möglichkeit was einzufrieren? Ich habe immer Brot eingefroren oder auch Brötchen. Vielleicht könntest du ja einfach mehr mit der Kiste bestellen.

Ja das mit der Haushaltshilfe ist ein Riesenproblem. So schnell wie man da Hilfe braucht geht das leider nie.

Stimmt das Krankenhausessen ist immer nicht so toll. Aber ich überlege grad, ob ich eine Hausgeburt mache, da wäre das diesmal nicht so problematisch. Beim letzten Mal hab ich mir immer FKB von meinem Mann mitbringen lassen ins KH. Dann hatte ich zumindest etwas gutes zu essen.

Drücke die Daumen, dass du ohne die Lungenreifung hinkommst und dich genug schonen kannst. Ich denke mit Grauen daran, wie schlimm diese ganzen blöden Medikamente waren.

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Re: Umstellung mit Kleinkind - diesmal soll es klappen!

Beitragvon Laurentia » Mo 12. Mai 2014, 20:28

Schon eine ganze Zeit lang schwirrt es mir durch den Kopf, dass ich meinen alten Thread mal wieder lesen und aktualisieren möchte. Denn ich habe das Gefühl, dass sich im Winter wieder einiges geändert hat und ich (wir) wieder einen Schritt weiter gegangen sind. Auf dem Vollwertweg seit drei Jahren sozusagen. :D

- Beim Brot gibt es eigentlich kaum noch Ausnahmen. Selbst mein Mann bringt nur noch äußerst selten Weißmehlbrötchen mit. Es ist zum neuen Samstagsritual geworden, dass er mit unserer großen Tochter eine Radtour zum Vollwertbäcker macht und so haben wir immer ein fürstliches Frühstück. :thumpup:

- Wir haben endlich wieder Marmelade! :mrgreen: Joachim sei Dank! In irgendeinem Thread hat er von Flohsamenschalen geschwärmt und ich hab es direkt getestet: super genial, das Zeug. Kein Aufkochen, Gelieren, usw. Ich nehme zum Beispiel einen Beutel TK-Erdbeeren, lasse sie auftauen, püriere alles mit den Flohsamenschalen und am nächsten Morgen haben wir wunderbare Marmelade! Wie ich das vermisst habe, hach!

- Kuchen, Muffins und Schokolade sind kein Problem mehr. Wir haben einige erprobte Rezepte, die kein Normalesser irgendwie komisch oder "öko" findet, sondern die bisher wirklich jedem geschmeckt haben. Wir sind also mittlerweile gastgebererprobt. Für uns probieren wir gerne weiter herum (aktuell Eis). Was sich da nicht bestätigt hat: die Lust auf Süßes nimmt nicht wirklich ab. Ich finde mein Kuchen jetzt nicht viel zu süß, ich benutze genauso viel Honig wie vor 2 oder 3 Jahren für meine Rezepte. Klar ist das nicht so süß wie herkömmlicher Kuchen, aber ich lese oft, dass man mit der Zeit immer weniger süßen mag. Das ist bei mir nicht so. Wir verbrauchen generell sehr viel Honig: Schokomus + Marmelade zum Frühstück regelmäßig und dann eben für Gebäck und Süßkram (meist am Wochenende).

- Für mich ists überhaupt kein Problem mehr, irgendetwas abzulehnen, einen Kuchen nicht mitzuessen, ein Eis nicht zu probieren. Macht mir wirklich gar nichts mehr aus. Wenn ich Lust auf etwas habe, dann probiere ich, das vollwertig nachzubacken. "Muss" ich aber selten. Die anderen dürfen mir ruhig was voressen, das juckt mich nicht mehr.

- Unsere Tochter ist nun 3,5 Jahre und ich glaube, wir haben ihren Geschmack schon sehr gut geprägt! :thumpup: Sie liebt sämtliches Obst, isst so viel rohes Gemüse, isst im Kindergarten lieber ein herzhaftes Brot als einen süßen Muffin. Sie kann ziemlich genau sagen, auf was sie Lust hat und weiß auch ganz genau, wann sie satt ist (egal, ob der Teller noch voll ist oder nur noch 2 Bissen drauf liegen). Das einzig "Konventionelle", das sie liebt, ist Schokolade. Seit Ostern. :roll:

- Jaa und der letzte Schritt, der so seit Januar passiert ist die Erhöhung des Rohkostanteils. Wir alle mögen unsere Obstsmoothies total gerne. Obst oder Gemüse ist bei jedem Essen mit auf dem Tisch. Veranlasser war unsere Tochter, die seit geraumer Zeit kein gekochtes Gemüse mehr isst. Ich koche jetzt also etwas anders, etwas rohes ist immer dabei. Tut uns gut, glaube ich.

Ob das Mittagstief weniger wird, kann ich noch nicht recht sagen. Aber ich habe schon das Gefühl, dass ich es mit wenig Brot und viel Obst am Vormittag geringer halten kann. Und morro, du hattest Recht: viel Obst und Bananen machen wirklich eine tolle Haut! :thumpup:

Uffz, viel geschrieben! Jetzt gehe ich nochmal im alten Thread stöbern...
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Re: Umstellung mit Kleinkind - diesmal soll es klappen!

Beitragvon potato » Di 13. Mai 2014, 13:05

Na, dass klingt ja alles super :thumpup:

Danke für den Einblick und weiterhin viel Erfolg!
Medicus curat
Natura sanat
(aus den hippokratischen Schriften)
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