Mein VWK-Weg

Hier hinein gehören Erlebnisse und Geschichten rund um die Vollwerternährung. Lustige und nachdenkliche Begebenheiten beim beim Einkaufen, in der Familie, in Beruf und Freundeskreis oder auch beim Arzt. Aber auch eure Erfahrungsberichte und Erfolge sind hier willkommen! Beschreibt doch mal, wie ihr zur Vollwerternährung gefunden habt und welche Veränderungen das mit sich brachte. Macht bitte für jede neue Geschichte auch ein neues Thema auf!

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Mein VWK-Weg

Beitragvon Moony » Mo 5. Dez 2011, 15:18

Jetzt muss ich hier auch mal berichten. Dieser mittlerweile 5. Anlauf zur VWK scheint endlich zu klappen. Nachdem ich ganz langsam angefangen habe Mitte Oktober. Erst keinen Zucker mehr, was ich allderdings davor schon sehr reduziert hatte, da ich Zucker immer schlechter vertragen habe. Dann selbstgebackenes Brot und morgens FKB. Mittags und abends gibts Frischkost voraus.
Was ich immer noch nicht gestrichen habe: Kaffee (morgens eine dünne Brühe mit einem Schuss H-Milch), Fleisch (ess ich noch, aber kleinere Portionen), Wurst (sehr selten, als Brotbelag gar nicht mehr), Käse (sehr selten, wenn überhaupt dann wenn es was Überbackenes gibt). Andere Milchprodukte ess ich gar nicht mehr, ausser Butter u. Sahne.
Was sich geändert hat: Ich bin belastbarer, werde lange nicht mehr so schnell müde abends. Früher bin ich um 20.30 Uhr schon fast auf dem Sofa eingeschlafen. :oops: Ich empfinde mich als wesentlich ausgeglichener. Mein Gewicht liegt im Moment bei 54 kg (bei 1,54 m), früher konstant bei 60 - 62 kg. Die Verspannungen im Rücken und Halsbereich sind weg, nach über einem Jahr kann ich wieder über meine linke Schulter schauen. Auch sonst hats in den Gelenken immer mal wieder irgendwo gezwickt, jetzt nicht mehr. Die schmerzhafte Stelle im Lendenwirbelbereich wird langsam aber sicher auch besser. Früher hätte ich an die Decke gehen können wenn ich da dagegen gedrückt habe. Ich fühl mich insgesamt einfach fitter. :wink:
LG
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Re: Mein VWK-Weg

Beitragvon misty1607 » Mo 5. Dez 2011, 15:55

Hi Moony,

wir können uns fast grade in die Augen sehen - bin 1,50 mit 53 kg (hatte auch schon 44 bzw. 63 kg) möchte aber gerne auf 50 kg runter. Aber damit ich mich nicht zusehr unter Druck setzte habe ich die Waage verbannt. Anfangs habe ich auch gut abgenommen, aber das ist leider wieder drauf :-(.
Mit mehr FK sollte das wieder werden.
Und genau das, dass ich den Zucker nicht mehr vertrage, wünsche ich mir momentan!

Ich finde es tapfer, dass Du es mit der VWK immer wieder versuchst. Ist schon eine gewaltige Umstellung, hätte ich am Anfang nie gedacht.
Gott sei Dank ist aber auch die Anziehungskraft der VWK so groß, dass man anscheinend immer wieder zu ihr zurück findet.

Und diese positiven Begleiterscheinungen (weniger Wehwehchen) erhoffe ich mir auch, vor allem dass die Müdigkeit weniger wird und ich abends noch etwas machen kann, außer Extrem-Couchen :-)

LG Misty

PS: werde nächstes Jahr 50 und hab noch viel vor!
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Re: Mein VWK-Weg

Beitragvon Moony » Mo 5. Dez 2011, 16:30

Sobald ich Zucker und Weißmehl gegessen habe, habe ich auch ratzfatz wieder zugenommen. Ich hätt mich jedesmal in den Hintern beißen können, weil es mir mit VWK einfach sooo viel besser geht und trotzdem fällt man wieder ins alte Muster. :evil: Nur diesmal hatte ich ausser dem Gewicht eine andere Motivation. Mir ging es durch beruflichen Stress ziemlich schlecht. Bedingt durch die Kündigung eines Kollegen arbeite ich seit Januar Vollzeit, eine ziemliche Umstellung. Man versucht zwar alles irgendwie zu stemmen (andere schaffens ja auch) aber der Körper zieht halt irgendwann die Notbremse, wenn man die roten Lämpchen (Haarausfall, Nackensteife, Gewichtsverlust, Schlafstörungen, usw.) vorher alle ignoriert. Ich saß eines Morgens am PC, wie gewöhnlich Maus in der rechten Hand, als mein Ringfinger und mein kleiner Finger plötzlich unkontrolliert anfingen zu zittern, und zwar ziemlich stark. Ich hatte keinerlei Kontrolle. :shock: Da war mir klar, so gehts nimmer weiter. Diese rote Warnlampe war dann endlich groß genug um das Ruder rumzureissen. Da ich ja eh alles zuhause hatte konnte ich von heute auf morgen wieder mit VWK anfangen. :thumpup:
Das mit dem Zucker ist bei mir glaub ich familiär bedingt. Ich hatte das Glück, dass mir schlecht davon wird weil mein Körper den Zucker nur extrem langsam abbauen kann. Mein Vater dagegen war, meine Brüder sind beide Diabetiker. :roll:

PS: Ich bin 44 und hab auch noch viel vor! :mrgreen:
LG
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Re: Mein VWK-Weg

Beitragvon misty1607 » Di 6. Dez 2011, 10:24

Hallo Moony,
ich bin seit fast 5 Jahren wieder vollzeit beschäftigt, habe in dieser Zeit 6 Umzüge gestemmt (nicht alles meine-Gott sei Dank, Kinder aus-, ein- und wieder ausgezogen etc) Krankenhaus, Garten-Umgestaltung, Küchenumbau, Hochzeit und vieles mehr, möchte einfach mal nichts tun! Aber das kann ich auch nicht. Ich finde immer was zu tun. Nein, eigentlich möchte ich einfach nur mehr Zeit haben.
Na wer weiß, vielleicht gibt es in Lahnstein Anregungen zum Thema Zeitmanagement.

LG Misty
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Re: Mein VWK-Weg

Beitragvon Moony » Di 6. Dez 2011, 12:51

Ja mehr Zeit haben, das wär schön. :roll: Ich hab aber festgestellt, dass ich durch die Umstellung fitter bin und mir vieles wesentlich leichter von der Hand geht. Dadurch schaffe ich es tatsächlich mittlerweile am Wochenende auch mal die Füsse hochzulegen. Ich bin allerdings auch kein Typ der auf der faulen Haut liegen kann, irgendwas muss ich dann doch wieder tun wenn ich "zuviel" Zeit habe. :wink:
Grüßle
Moony
LG
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Re: Mein VWK-Weg

Beitragvon Moony » Mo 2. Jan 2012, 13:02

Seit 25.12.11 lebe ich ohne Kaffee und seit gestern tiereiweißfrei. Ich bin gespannt was sich dann da so tut. Der Kaffee fehlt mir überhaupt nicht. Hatte heute morgen zwar Bedenken, erster Arbeitstag ohne meinen Morgenkaffee, aber es ging eigentlich sehr gut. Ich habe angefangen, neue Frischkost-Rezepte auszuprobieren. Blumen-kohl-Karotten-Salat z.B. oder Chinakohl-Orangen-Salat. Diese Kombi konnte ich mir früher im Leben nicht vorstellen. :D Insgesamt fühle ich mich wieder richtig wohl in meiner Haut. Die Weihnachtsfeiertage mit für meine Verhältnisse relativ viel Fleisch haben mir ganz klar gezeigt, dass mir das gar nicht gut tut. Ich war total träge und unausgeglichen, schrecklich. :| Da kamen einfach alte Gewohnheiten durch, fand ich richtig schlimm. Bei den Süßigkeiten bin ich allerdings standhaft geblieben. Keine Plätzchen (nur meine eigenen VWKP) und schon gar keine Schoki. Ich habe allerdings schon festgestellt, dass es für mich immer noch wichtig ist, zur Not eine Vollwertalternative zu haben. Die Versuchungen sind halt doch um einiges größer wenn ich frei habe und zuhause bin, als wenn ich arbeite. :roll:
LG
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Re: Mein VWK-Weg

Beitragvon misty1607 » Mi 4. Jan 2012, 12:56

Hallo Margot,
mein Kompliment, dass Du so standhaft warst.
Ich muss gestehen, dass ich über die Feiertage doch wieder ziemlich weit in alte Gewohnheiten abgerutscht bin. Aber ich hatte mir auch garnicht vorgenommen, standhaft zu bleiben, da ich bei Eltern und Schwiegereltern war und es zu kompliziert geworden wäre immer eine Extra-Wurst zu wollen.
Aber ich habe schon gemerkt, dass es nicht gut war und ich habe mich schon richtig auf die VWK gefreut.
Was den Kaffee angeht hatte ich einen Versuch, den ich arg bereuht habe. Ich vertrage ihn nicht, kriege Herzrasen davon. Als Alternative habe ich mal koffeinfreien getrunken. Das war ganz ok.

Guten Start ins neue Jahr
Steffi
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Re: Mein VWK-Weg

Beitragvon Moony » Mi 4. Jan 2012, 15:32

Hallo Steffi,
so schwer wars gar nicht, wir waren nur bei meiner Mum und die hat nen VWK-Apfelkuchen gebacken. Und den ganzen anderen Süßkram vertrag ich eh nicht, da fällt standhaft bleiben nicht schwer. :wink: Bei mir gibts Kräutertee statt Kaffee. Von normal starkem Kaffee bekam ich immer Magenschmerzen und neuerdings meckert meine Galle sogar bei meiner dünnen Morgenbrühe. Auch kein Problem darauf zu verzichten. Gestern Abend hab ich Gulasch gekocht für die Familie, ich hatte die restliche Kartoffelsuppe vom Vortag. Das viel mir schon schwer auf das leckere Gulasch zu verzichten. :shock:
Dir auch einen guten Start ins Neue Jahr!
LG
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Re: Mein VWK-Weg

Beitragvon misty1607 » Mi 4. Jan 2012, 15:55

Ich bin froh, dass ich endlich wieder Brot backen kann. Das habe ich am meisten vermißt.
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Re: Mein VWK-Weg

Beitragvon Moony » Mi 4. Jan 2012, 16:34

Ich hab mir ne Sauerteig-Starterkultur bestellt, ist heut angekommen. Bin mal gespannt wie das klappt. Mal mit richtigem Sauerteig, nicht der gekaufte. War auch ein Buch dabei "Der Sauerteig - das unbekannte Wesen". :mrgreen:
Bislang hab ich meistens nur Hefe genommen, oder den Seitenbacher-Sauerteig. :roll:
LG
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Re: Mein VWK-Weg

Beitragvon misty1607 » Mi 4. Jan 2012, 17:21

Ich backe heute mein zweites Sauerteigbrot.
Das erste war schon gut gelungen, war aber der Familie zu sauer.
Deshalb will ich diesmal Brotgewürz dazutun. Mal sehen, wie das dann wird.
Bin selber schon gespannt.

Den Sauerteig habe ich selber angesetzt. Ist nicht schwer. Man braucht nur Zeit bzw. Geduld.

LG Steffi
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Re: Mein VWK-Weg

Beitragvon Moony » Do 5. Jan 2012, 07:53

Wo lässt du den Sauerteig stehen nach dem Ansetzen? Wegen der Temperatur bin ich mir nämlich noch unsicher. :|
LG
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Re: Mein VWK-Weg

Beitragvon misty1607 » Do 5. Jan 2012, 11:23

Ich hatte es in einer Schüssel, den Deckel nur draufgelegt auf der Heizung (läuft nur auf 1, da wir einen Holzofen in der Küche haben)
Den SA hatte ich jetzt mindestens 2 Wochen im Kühlschrank in einem kleinen Schraubglas - wunderbar und sauuuuuer.
Heute wird gebacken. Es war gestern schon zu spät. Habe den Teig in der Form im kalten Backofen die ganze Nacht gehen lassen. War heute früh schön groß. Mal sehen, wie er wird.
Ich muss das Timing noch besser hinkriegen, vielleicht morgens den Teig fertig machen, dann den Tag über gehen lassen und abends backen. Das müßte passen. Aber dann muss ich die Zeit morgens auch früher aufstehen, damit ich das schaffe.
Bin mal gespannt, wie es mit Brotgewürz schmeckt.

LG Steffi
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Re: Mein VWK-Weg

Beitragvon Moony » Do 5. Jan 2012, 12:43

Ich werd mich heut abend mal dranmachen, kommt ja ein langes Wochenende. Da kann ich die Geschichte im Auge behalten. :mrgreen:
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Re: Mein VWK-Weg

Beitragvon Moony » Sa 7. Jan 2012, 15:49

Muss schon sagen, tiereiweißfrei fällt mir echt schwer. :cry: Weniger das Fleisch, aber Käse u. Eier etc., hätt ich nicht gedacht. Ich esse fast nie Käse, höchstens mal auf Pizza o. Aufläufen. Auch Eier eigentlich nie "pur", vielleicht einmal ein Frühstücksei im halben Jahr, ansonsten nur in Spätzle, Aufläufen oder Kuchen. Aber wirklich so ganz ohne? Weiß nicht ob ich mich damit jetzt schon anfreunden kann. :oops: Hab mir heute Vollkorn-Gemüse-Pizza gemacht, mit Hefeschmelz als Käse-Alternative. Schlecht wars nicht, aber der Hit wars auch nicht. :cry: Ich werd wohl erst mal den Mittelweg wählen, so wenig wie möglich tierisches Eiweiß, aber ab und zu mal erlaub ich es mir. Irgendwie langsam aussschleichen oder so. Ach ich weiß auch nicht, irgendwie hab ich grad ne Krise. :cry:
LG
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