Mein VWK-Weg

Hier hinein gehören Erlebnisse und Geschichten rund um die Vollwerternährung. Lustige und nachdenkliche Begebenheiten beim beim Einkaufen, in der Familie, in Beruf und Freundeskreis oder auch beim Arzt. Aber auch eure Erfahrungsberichte und Erfolge sind hier willkommen! Beschreibt doch mal, wie ihr zur Vollwerternährung gefunden habt und welche Veränderungen das mit sich brachte. Macht bitte für jede neue Geschichte auch ein neues Thema auf!

Moderator: Bienchen

Re: Mein VWK-Weg

Beitragvon BrigitteH » Fr 13. Jan 2012, 06:51

Hallo Margot,

wie hast du nun deine Avocado angemacht? Hast du ein schönes Rezept gefunden?

Bei mir läuft alles soweit gnaz gut.
Heute abend gehen wir in eine Gaststätte bei Freudenstadt im Schwarzwald, die ist recht vollwertig. Da freue ich mich schon drauf. Meine Kinder wollen nicht mit aber mein Mann der ist dabei :thumpup:

Ich wünsche dir einen schönen Tag :D
BrigitteH
 

Re: Mein VWK-Weg

Beitragvon Moony » Fr 13. Jan 2012, 07:51

Hallo Biggi,
die Avocado wurde gestern zu nem leckeren Aufstrich verarbeitet, Rezept von Helma Danner. Mit Zwiebeln, Schnittlauch, Kräutersalz usw.
Der Knaller kam aber nach dem Abendessen. Mein Mann meinte plötzlich: Ab morgen (also heute) für mich auch nur noch Vollwertkost. :shock: Ich dachte ich hör nicht richtig! Er möchte auch ein paar Pfunde loswerden und hat halt gesehen wie toll das bei mir so ganz ohne Sport geklappt hat. Er hat zwar nicht direkt richtig Übergewicht, aber es sitzt halt alles am Bauch. Und den möchte er nun weghaben. :mrgreen:
Ich bin gespannt wie es weitergeht. Vor allem wie er das meinen Schwiegereltern verklickert. :thumpup:
LG
Margot

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Re: Mein VWK-Weg

Beitragvon Chris12 » Fr 13. Jan 2012, 12:06

BrigitteH hat geschrieben:Hallo Chris,
weißt du bei mir ist es nicht so leicht . Meine Familie rümpft die Nase wenn ich Pizza aus Vollkorn mache oder auch schon bei VK-Nudeln. Sie wollen das nicht haben. Und das ist für mich das schwierigste. Fleisch essen wir sowieso nicht. VK-Reis will auch niemand. So mache ich mir meist eine "Extrawurst" und dafür habe ich ehrlich gesagt nach einem langen Schichttag keine Lust mehr.
Ich denke es kommt auf die Familiensituation an.


Ja, da gebe ich Dir natürlich recht. Ich habs da ja auch recht einfach, ich wohne mit meiner 6-jährigen Tochter alleine. Die mosert zwar auch mal, aber es ist halt nix ungesundes im Haus. Wenn sie das gekochte mal nicht möchte, muss sie sich halt mit Obst und Gemüse behelfen. Aber ich denke, selbst mit Mann und größeren Kindern würde ich mich weigern, was mit hellen Nudeln oder geschältem Reis zu kochen und auch weißes Mehl würde ich nicht verarbeiten. Du gehst ja schließlich auch arbeiten und kannst nicht dauernd doppelt kochen. Ich würde vollwertig kochen, und wer das partout nicht mag, kann sich ja selbst was anderes machen.
LG
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Re: Mein VWK-Weg

Beitragvon BrigitteH » Fr 13. Jan 2012, 16:00

Moony hat geschrieben:Hallo Biggi,
die Avocado wurde gestern zu nem leckeren Aufstrich verarbeitet, Rezept von Helma Danner. Mit Zwiebeln, Schnittlauch, Kräutersalz usw.
Der Knaller kam aber nach dem Abendessen. Mein Mann meinte plötzlich: Ab morgen (also heute) für mich auch nur noch Vollwertkost. :shock: Ich dachte ich hör nicht richtig! Er möchte auch ein paar Pfunde loswerden und hat halt gesehen wie toll das bei mir so ganz ohne Sport geklappt hat. Er hat zwar nicht direkt richtig Übergewicht, aber es sitzt halt alles am Bauch. Und den möchte er nun weghaben. :mrgreen:
Ich bin gespannt wie es weitergeht. Vor allem wie er das meinen Schwiegereltern verklickert. :thumpup:

Hallo Margot,
wer ist Helma Danner?

Toll, dass dein Männe jetzt mitmacht :thumpup: , wir werden uns unsere Männer schon erziehen :wink: . Schließlich tut es ihnen gut!
Ich gratuliere dir zu deinem Erfolg :D .
BrigitteH
 

Re: Mein VWK-Weg

Beitragvon Moony » Fr 13. Jan 2012, 18:13

Helma Danner schreibt VWK-Kochbücher, z.B. "Die Naturküche" oder "Vollwertig kochen und backen". Bin mal gespannt wie langer er mitmacht. Er hat im Internet irgendso nen doofen Text gefunden, wo behauptet wird VWK führt letztendlich zu Schäden im Darm usw. weil unser Körper Getreide ja gar nicht verarbeiten kann und so'n Schei.... Studie der Uni Giessen glaub ich. Jetzt ist er irgendwie doch etwas verunsichert. Ich hab halt versucht mit Brukers langjährigen Erfahrungen dagegen zu halten. Der hatte ja nicht nur 500 Teilnehmer sondern mehrere tausend Patienten. Und Schnitzer und Bircher-Benner belegen ja auch den Nutzen der Vollwertkost. Er will es zumindest versuchen. :roll:
LG
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Re: Mein VWK-Weg

Beitragvon BrigitteH » Fr 13. Jan 2012, 18:33

Hallo Margot,

ich habe es soeben gelesen. Do ein Mist :evil: . Vielleicht findet sich irgendwo eine Kontra-Studie. Ich suche mal ob ich was finde :)
BrigitteH
 

Re: Mein VWK-Weg

Beitragvon Laurentia » Fr 13. Jan 2012, 20:31

Moony hat geschrieben:Mein Mann meinte plötzlich: Ab morgen (also heute) für mich auch nur noch Vollwertkost. :shock:

:thumpup: Hey, super! Ich muss zugeben: ich bin neidisch.
Auch wenn er jetzt mit dieser Studie daher kam... allein diesen Anfang zu machen und es zu versuchen, das finde ich total klasse. Wie war denn der erste vollwertige Tag? :D
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Re: Mein VWK-Weg

Beitragvon BrigitteH » Sa 14. Jan 2012, 09:02

Hallo Margot, ich habe eine PN geschickt :D .
BrigitteH
 

Re: Mein VWK-Weg

Beitragvon Moony » Sa 14. Jan 2012, 18:25

Hi zusammen!
Tag 2 der VWK. Allen widrigen Artikeln zum Trotz, mein Mann hält eisern durch! Die Zuckerentzugserscheinungen haben ihn schon sehr verblüfft. Hätte er nie gedacht, dass sowas möglich ist, ist ja schließlich "nur" Zucker. :wink: Er sieht es nicht mehr ganz so kritisch wie gestern und ich denke, wenn er tatsächlich weiterhin mitmacht, wird er auch merken dass es ihm gut tut. Und das ist wohl das schlagkräftigste Argument das es gibt. Ich hab gemerkt, dass er sich unter VWK nicht so wirklich was vorstellen kann, also was erlaubt ist und was nicht. Unter VWK hat er sich wohl vermehrt Rohkost vorgestellt, also ziemlich viel Verzicht. Heute gabs Kässpätzle und nachmittags Apfel-Streusel-Kuchen mit Honig-Sahne, gegen den Zucker-Jeeper. :mrgreen: Mir scheint er findet so langsam Gefallen an der Geschichte. Mir macht es auch Riesenspaß, neue Rezepte auszuprobieren. Unsere Jungs müssen jetzt einfach da durch. Sohn 1, der größte VWK-Gegner, war heut gar nicht da, aber Sohnemann 2 meinte doch tatsächlich, dass die Vollkornkässpätzle besser schmecken als die aus Weißmehl. Geht doch! :thumpup: Mit Frischkornbrei warten wir allerdings noch, er hats ja früher schon mal probiert unter Normalkost und da gings ihm ziemlich dreckig. Mal sehen, vielleicht nächstes Wochenende. Zur Zeit gibst für ihn morgens eben Vollkornbrot mit Butter und Honig.
@Biggi: Danke! Hast auch PN! :mrgreen:
LG
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Re: Mein VWK-Weg

Beitragvon BrigitteH » So 15. Jan 2012, 08:31

Hallo Margot, das freut mich für dich.
Wenn dein Sohn sogar selbstgemachte Vollkornspätzle isst, kannst du echt stolz drauf sein.
Dein Männe scheit es ja wissenschaftlich zu betrachten :lol: , da findet er bestimmt auch viele positive Argumente, die für die VWK sprechen.
Vollkornspätzle hören sich gut an. Aus welchem Mehl machst du die? Eher aus Dinkel oder aus Weizen? Verrätst du es mir :) , würde mich sehr freuen.

Schönen Sonntag!, wir gehen heute noch zum Flughafen zur Messe :D, Inspirationen holen.
BrigitteH
 

Re: Mein VWK-Weg

Beitragvon Moony » So 15. Jan 2012, 15:49

Hallo Biggi,
ich mach Vollkornspätzle entweder aus Weizen oder aus Dinkel, was gerade da ist. Hab da noch keinen Unterschied bemerkt. Man braucht nur etwas mehr Wasser als beim Weißmehl, sonst bekommt man den Teig kaum noch durch die Spätzlespresse. Gestern kam ja wie es der Zufall halt manchmal so will, der Film "Food Inc." Darin gehts um die Machenschaften der amerikanischen Nahrungsmittelindustrie. Wie die Bauern unter Druck gesetzt werden usw. Wir haben es nicht bis ganz zum Schluss angeschaut, aber meine Mann meinte: "Wir bleiben bei der Vollwertkost, da wissen wir wenigstens was wir essen." :thumpup:
LG
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Re: Mein VWK-Weg

Beitragvon Soiree » So 15. Jan 2012, 16:04

Das klingt doch super, ich hoffe, er merkt auch bald, wie gut es ihm tut!
Mein Mann zieht auch mit, schon von Anfang an, er ist nach wie vor begeistert und steht voll dahinter :D
Ich fragte übrigens vorgestern noch meine Tochter (sie ist 10) in einem ruhigen Moment, ob sie unser Essen eigentlich mag, seit wir auf VWK umgestellt haben, wo doch alles so ganz anders schmeckt und wißt ihr, was sie sagte?
"Sehr gut, viel besser als früher!" Ich dachte, ich höre nicht recht und fragte nach und sie bestätigte nochmal, daß sie das Essen jetzt sehr viel leckerer findet, weil wir immer so lecker würzen und so. Das Fleisch und der Fisch fehlen ihr bei uns nicht, es schmeckt ja auch so :mrgreen:
Da habe ich mich sehr gefreut!!!
"Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen." (Erich Kästner)
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Re: Mein VWK-Weg

Beitragvon Moony » So 15. Jan 2012, 16:31

Hallo Soiree,
ja das hoffe ich auch. So eisern wie er das durchzieht wird er den Unterschied bestimmt bald merken. Fleisch gibts bei uns noch, aber weniger und Wurst lassen wir ganz weg, essen nur noch unsere Jungs. Seit ich meinem Mann gezeigt habe, dass da auch Zucker drin ist, isst er nur noch Käse oder Veggie-Aufstrich. Ich hoffe ja, dass sich die Ernährungsumstellung über kurz oder lang auch auf seinen Blutdruck auswirkt und er seine Tabletten absetzen kann.
LG
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Re: Mein VWK-Weg

Beitragvon Laurentia » So 15. Jan 2012, 16:54

Wow Soiree, das ist ja eine tolle Antwort! :thumpup:

Ich hoffe total, dass mein Mann auch irgendwann mitzieht. Er hat mal gesagt, dass er es nicht macht, weil er sich gar nicht vorstellen kann, dass er den Zuckerverzicht schaffen würde. Mh, ich würde ihm gern zeigen, dass es einem nur anfangs wie Verzicht vorkommt... aber dazu müsste er ja einen Anfang wagen. :roll:

Moony, hast du so eine große Spätzlepresse oder so ein Sieb, was man auf den Topf legt? Meine Mutter hatte immer so eine große Presse (wie eine überdimensionale Knobipresse), aber da kamen nur so dünne spaghettiartige Nudeln raus.

LG
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Re: Mein VWK-Weg

Beitragvon BrigitteH » So 15. Jan 2012, 19:17

Laurentia hat geschrieben:
Ich hoffe total, dass mein Mann auch irgendwann mitzieht. Er hat mal gesagt, dass er es nicht macht, weil er sich gar nicht vorstellen kann, dass er den Zuckerverzicht schaffen würde. Mh, ich würde ihm gern zeigen, dass es einem nur anfangs wie Verzicht vorkommt... aber dazu müsste er ja einen Anfang wagen. :roll:


Hallo Laurentia,

dein Mann hat eigentlich gar keine richtige Wahl wenn du kochst. Zumindest kannst du ja immer wieder versuchen im ab und zu was unerzumogeln. So mache ich es im Augenblick. Aber meiner würde nie im Leben einen FKB essen, das mache ich für mich.

Mein Mann ist auch nicht nicht so leicht zu händeln :( . Trotzdem, er muss durch. Angefangen habe ich mit Vollkornbrötchen. Das hätter er nie gedacht, dass er sowas jeh runterkriegt. Heute isst er nur noch VK-Brötchen. Ich hab ihn reingelegt :) :thumpup: .
Alles hat seine Zeit.
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