meine Umstellung :-)

Hier hinein gehören Erlebnisse und Geschichten rund um die Vollwerternährung. Lustige und nachdenkliche Begebenheiten beim beim Einkaufen, in der Familie, in Beruf und Freundeskreis oder auch beim Arzt. Aber auch eure Erfahrungsberichte und Erfolge sind hier willkommen! Beschreibt doch mal, wie ihr zur Vollwerternährung gefunden habt und welche Veränderungen das mit sich brachte. Macht bitte für jede neue Geschichte auch ein neues Thema auf!

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Re: meine Umstellung :-)

Beitragvon caliburn » Sa 19. Jan 2013, 18:52

LadyDeath hat geschrieben:Irgendwie muss man sich im Alltag mit Normalköstlern immer wieder dran erinnern, was die "Normalkost" mit den Menschen macht. Man bekommt halt ständig eingetrichtert, das Stückchen Kuchen/Keks/Schokolade/Käse/Fleisch etc. ist doch gar nicht so schlimm, bist man selbst dran glaubt und dann die Ausnahme wieder die Regel ist. Da ist's dann doch manchmal einfacher 100% konsequent zu sein für einen selbst aber auch für die anderen...

hm, wenn es doch so einfach wäre, konsequent zu bleiben. Z.B. habe ich für mich jetzt den (zugegeben nicht sonderlich guten) Kompromiss geschlossen, dass wenn ich bei meinen Eltern zu Besuch bin (1x die Woche also) und dann Kaffeezeit ist, ich auch ein Stück Nicht-VWK-Kuchen mitesse. Nach Möglichkeit versuche ich selbst was mitzubringen, aber das gelingt nicht immer. Und auf der Arbeit... nun, da esse ich dann auch mal mit, wenn die Kollegin für den Geburtstag ausgibt. Ich argumentiere so für mich: damit ich auch weiterhin am sozialen Leben teilnehmen kann bzw. die Kollegin/ Eltern nicht vor den Kopf stoße. Sicher keine gute Argumentation, v.a. keine, die für mich gesund ist. Da muss ich auch noch an mir arbeiten.
Dennoch bin ich ganz zufrieden mit mir - und meinem Gewicht (mein Bekannten- und Kollegenkreis sieht das nicht so - für die werde ich langsam zu dünn... aber ich kann ja nix dafür, wenn ich trotz reichlichen und sättigenden Mahlzeiten abnehme).
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Re: meine Umstellung :-)

Beitragvon Nina » Sa 19. Jan 2013, 20:17

@Caliburn,

ich denke, wenn deine Ernährung ansonsten stimmt, und du nur einmal die Woche eine Ausnahme machst, dann passt das doch auch. Ich bin im Moment konsequent, die Gründe hab ich genannt. Aber ich hab eben auch schon daneben gelangt, wie Fleisch essen zu Weihnachten, oder normale Semmelknödel. Bruker hat irgendwo geschrieben, das man nicht allem ständig entfliehen kann, und das möchte man sicher auch nicht. Wenn von der Woche 98% stimmen, und man 2% Ausnahmen macht, ohne das ich hier jetzt natürlich dazu auffordern möchte!!!- dann denk ich, ist das besser, wie ein das Leben, das man vor der Umstellung geführt hat. Er schrieb auch, man soll sich ernähren wie ein Bauer vor...140 Jahren- und da gabs auch Ausnahmen, hab vor Weihnachten extra nochmal: als ich Christagsfreude holen ging- von Peter Rosseger gelesen, und..die haben NATÜRLICH vor Weihnachten geschlachtet. Das waren eben damals die Ausnahmen, und ich lebe gut damit. Ich finds wichtig, dass wenn man Ausnahmen macht, kein schlechtes Gewissen dabei hat. Sondern das es dann einfach auch gut ist.
So, und jetzt wünsch ich allseits noch einen schönen Abend!

Lieber Gruß

Corinna
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Re: meine Umstellung :-)

Beitragvon caliburn » So 20. Jan 2013, 08:59

Nina hat geschrieben:@Caliburn,

ich denke, wenn deine Ernährung ansonsten stimmt, und du nur einmal die Woche eine Ausnahme machst, dann passt das doch auch. Ich bin im Moment konsequent, die Gründe hab ich genannt. Aber ich hab eben auch schon daneben gelangt, wie Fleisch essen zu Weihnachten, oder normale Semmelknödel. Bruker hat irgendwo geschrieben, das man nicht allem ständig entfliehen kann, und das möchte man sicher auch nicht. Wenn von der Woche 98% stimmen, und man 2% Ausnahmen macht, ohne das ich hier jetzt natürlich dazu auffordern möchte!!!- dann denk ich, ist das besser, wie ein das Leben, das man vor der Umstellung geführt hat.


schön, dass du es so siehst, und das beruhigt mich insofern, dass ich halt nicht die Einzige bin, die es nicht 100% VWK schafft.
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Re: meine Umstellung :-)

Beitragvon eleni24 » So 20. Jan 2013, 10:42

Hallo,

ich denke, dass jeder noch so konsequente Völlwertköstler mal eine Ausnahme macht. So lange es sich in Grenzen hält. Mir ist es mal so ergangen, dass die Ausnahmen dann immer mehr und öfter geworden sind und das sollte halt nicht sein. Zur Zeit bin ich total zufrieden-es gelingt mir gut, konsequent zu essen. Das heißt für mich, dass ich auf Zucker komplett verzichte (gut,vor Weihnachten hat mir ein Schüler 1 selbstgebackenes Plätzchen in die Hand gedrückt, das ich gegessen habe-das war die einzige Ausnahme). Dass ich dann manchmal etwas esse, wo Weißmehl drin ist, kann schon vorkommen. (Wenn ich im Bioladen zu MIttag esse-die Lasagne ist mit weißem Mehl gemacht, kommt aber nicht so oft vor.) Auch meine Freunde, die VWK essen, esen mal etwas mit Weißmehl. Das muss jeder für sich entscheiden, je nach seinem Gesundheitszustand. Wenn jemand krank ist, wird er Ausnahmen wahrscheinlich büßen müssen. Wenn ich zu viel Käse esse oder Alkohol trinke, merke ich das immer an meiner Haut. (bekomme Pickel und sehe aus wie ein Zombie). Das Schöne ist, dass ich einen großen Unterschied zu der zeit feststelle, in der ich nicht konsequent war. Ich fühle mich viel fitter und leistungsfähiger.

Liebe Grüße
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Re: meine Umstellung :-)

Beitragvon LadyDeath » Mo 21. Jan 2013, 11:33

Im Grunde geht es mir genauso wie eleni24, ich bin so wie ich es gerade lebe zufrieden damit. Ausnahmen bei Käse und Alkohol büße ich auch mit Pickel, mein Mann reagiert da auch total drauf. Ansonsten bin ich auch fitter und leistungsfähiger.

Ich sage mir dann auch mal bei Ausnahmen, immer noch besser als früher, als ich noch keine VWK gemacht habe und ich habe auch nie ein schlechtes Gewissen. Nur manchmal wenn ich dann Probleme bekomme, ärger ich mich ab und an über die inkonsequenz, aber ich mache mich nicht fertig und wenn's mir wieder gut geht, ist der Ärger auch verflogen. Das Gute ist ich stresse mich viel weniger als früher und am Anfang meiner VWK-Zeiten, wo ich dachte ich müßte alles 100% perfekt machen.
Es geht nicht ums tägliche Mehr, sondern ums tägliche Weniger. Trenne Dich von allem Überflüssigen.
—Bruce Lee
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