Umstellung wegen Arthrose-Eure Erfahrungen würden mir helfen

Alles rund um den Einstieg in die Vollwerternährung. Was soll ich kaufen, woher bekomme ich eine Mühle, was sagt meine Familie?

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Umstellung wegen Arthrose-Eure Erfahrungen würden mir helfen

Beitragvon NeleArth1960 » Sa 8. Apr 2017, 11:28

Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und habe vor kurzem die Diagnose "Arthrose"(im Knie) bekommen, weshalb ich nun überlege, konsequent auf Vollwertkost umzustellen und natürlich auch einfach Erfahrungsberichte von anderen Betroffenen suche.
Ich würde gerne die Ursache bekämpfen und nicht nur mit Schmerzmitteln leben. Allerdings habe ich mich etwas gewundert, dass mich ausgerechnet diese Krankheit trifft, weil ich von Kind an schon kein Fleisch esse und mich deshalb nicht als die typische Arthrose-Kandidatin gesehen hätte. Seit über drei Jahren esse ich zu 95 % vegan. (Was heißen soll, dass ich im Urlaub schon mal mit Fisch oder Käse rückfällig geworden bin, sonst schon 100 %. )

Ich bin übrigens 56 Jahre alt und kenne die Bruker'sche Vollwertkost schon aus den achtziger Jahren, hab sie aber nie konsequent angewendet, weil es mir gesellschaftlich zu schwierig erschien. Das einzige was ich regelmäßig esse, ist der Frischkornbrei. Das hat ja nun offensichtlich nicht gereicht. Deshalb, wie gesagt, mein erster Gedanke: "ich muss Bruker mal richtig konsequent machen."
Dann habe ich allerdings das "Arthrose-Selbsthilfe-Buch" von Fisseler gelesen, das ja vielen Arthrosekranken als Bibel gilt- und obwohl er sich ja auch auf Bruker und Wendt beruft, lehnt er Getreide als säurebildend mehr oder weniger ab, und rät zum Beispiel dazu morgens nur Obst zu essen. Das habe ich auch schon mal ausprobiert, aber überhaupt nicht gut vertragen, außerdem bleibe ich von nur Obst einfach immer hungrig. Genauso ist es mit dem Smoothie - ich halte viel davon, weil ich, seid ich täglich einen Smoothie trinke, keine Erkältung mehr hatte, werde aber davon in keinster Weise satt.

Ich würde deshalb gerne wissen, ob noch andere Betroffene hier sind, die das Fisseler-Konzept mit der Vollwertkost vereinbaren konnten, beziehungsweise was von Fisselers Selbsthilfe-Buch zu halten ist?

Was würdet ihr mir ansonsten raten, wie ich schrittweise umstellen könnte?
Den Frischkornbrei esse ich also schon, ebenso versuche ich einmal am Tag Rohkost zu essen, ( bisher als Smoothie oder z.B. einen Rohkost-Salat) und verzichte weitgehend auf Zucker und Weißmehl. Ich trinke allerdings täglich 2 Tassen Kaffee (mit Soja-Milch, da sie gut schäumt) u.es würde mir auch schwer fallen komplett darauf zu verzichten, da ich öfter wechseljahrsbedingt mit Schlafstörungen zu tun habe. Ich habe jetzt auf eine Tasse reduziert. Außerdem gab es bisher am WE öfter ein Glas Weißwein - weil ich dann viel in Gesellschaft unterwegs bin, und wenn ich schon anders esse als Alle, zumindest mal mit einem Glas mit den Anderen anstoßen möchte. Auch darauf soll ich laut Fissler natürlich verzichten, bei Bruker bin ich mir nicht sicher wie er zu einem Gläschen Wein steht. (In Bezug auf die Arthrose habe ich verschiedenes gelesen: Der eine sagt Alkohol sei in jeder Form total schädlich, der Andere behauptet, dass Rotwein sogar positiv wirken würde.)
Auch fand ich es bisher wichtig, eine warme Mahlzeit am Tag zu haben. Das tut mir einfach gut, bilde ich mir ein. Reine Rohkost befriedigt mich nicht. Ein anderes Thema sind Butter und Sahne-die habe ich bisher eher gemieden. (Auch hier gibt es bezüglich Arthrose wieder unterschiedliche Aussagen ob man Butter -Fisseler empfiehlt Ghee- und Sahne essen sollte oder nicht.)
Verkürzt gesagt: je mehr ich lese, umso verwirrter bin ich. Ist Arthrose nun eine reine Eiweißspeicher-Krankheit oder kommt es mehr auf das Säure-Basen-Verhältnis an? Wie hängt das alles zusammen? Wenn ich doch schon vegan esse, wieso habe ich dann zu viel Tiereiweiß aufgenommen?
Nicht, dass ich erwarte, dass hier all diese Fragen beantwortet werden können, ich wäre einfach nur froh wenn ihr mir ein paar Tipps generell zur Umstellung geben könntet sowie ein paar Tipps zum Thema Arthrose, falls hier zufällig weitere Betroffene unterwegs sind ... ich fand es halt manchmal schon nicht ganz einfach, vegan und trotzdem gesund zu essen, und sitze jetzt da, und weiß eigentlich nicht, was ich essen soll, oder ob ich sowieso Rohköstler werden müsste?
Für jeden Tipp werde ich sehr dankbar sein,
Nele
NeleArth1960
 
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Re: Umstellung wegen Arthrose-Eure Erfahrungen würden mir he

Beitragvon Gänseblümchen » Di 11. Apr 2017, 17:34

Hallo Nele, willkommen hier im Forum!
Ich versuche mal ein paar deiner Fragen zu beantworten, vielleicht kommt ja noch wer der sich mehr auskennt:

NeleArth1960 hat geschrieben:
Ich bin neu hier und habe vor kurzem die Diagnose "Arthrose"(im Knie) bekommen, weshalb ich nun überlege, konsequent auf Vollwertkost umzustellen und natürlich auch einfach Erfahrungsberichte von anderen Betroffenen suche.
Ich würde gerne die Ursache bekämpfen und nicht nur mit Schmerzmitteln leben. Allerdings habe ich mich etwas gewundert, dass mich ausgerechnet diese Krankheit trifft, weil ich von Kind an schon kein Fleisch esse und mich deshalb nicht als die typische Arthrose-Kandidatin gesehen hätte. Seit über drei Jahren esse ich zu 95 % vegan. (Was heißen soll, dass ich im Urlaub schon mal mit Fisch oder Käse rückfällig geworden bin, sonst schon 100 %. )


Die Eiweißmast begünstigt die Arthrose (und andere Krankheiten wie Diabetes, Herzkrankheiten etc) zwar, Ursache ist aber in erster Linie der langjährige Verzehr raffinierter Kohlenhydrate, sprich alle Fabrikzucker und Auszugsmehle
Bei bestehender Arthrose ist dann nicht nur eine vitalstoffreiche Vollwertkost empfehlenswert, sondern auch die Einschränkung von tierischem Eiweiß, je nach Schweregrad ggf. auch ganz vollwertig-vegan mit hohem Frischkostanteil

NeleArth1960 hat geschrieben:Dann habe ich allerdings das "Arthrose-Selbsthilfe-Buch" von Fisseler gelesen, das ja vielen Arthrosekranken als Bibel gilt- und obwohl er sich ja auch auf Bruker und Wendt beruft, lehnt er Getreide als säurebildend mehr oder weniger ab, und rät zum Beispiel dazu morgens nur Obst zu essen. Das habe ich auch schon mal ausprobiert, aber überhaupt nicht gut vertragen, außerdem bleibe ich von nur Obst einfach immer hungrig. Genauso ist es mit dem Smoothie - ich halte viel davon, weil ich, seid ich täglich einen Smoothie trinke, keine Erkältung mehr hatte, werde aber davon in keinster Weise satt.


Getreide ist leicht säurebildend, das kann aber vernachlässigt werden, wobei hier die ganze Theorie mit dem Säure-Basen-Gleichgewicht nicht zutrifft.
Krankheiten entstehen nicht weil zuviel säurebildende Speisen gegessen werden, sondern aufgrund des Vitalstoffmangels bzw. der fehlenden Vitalstoffe in der Nahrung (weil diese durch die Verarbeitung also Erhitzen, Konservierung, Präperierung
etc. kaum bis gar keine Vitalstoffe mehr enthalten)
Der Organismus kann auch gar nicht übersäuern, weil wir ein Puffersystem haben das den PH-Wert wieder ausgleicht. Wenn beispielsweise massenweise tierisches Eiweiß gegessen wird, ist dann der Urin entsprechend sauer.

Fisseler mag mit seinem Konzept Kranken helfen, aber das beruht sicher darauf das viel Frischkost und auch die Störenfriede Fabrikzucker und Auszugsmehle gemieden werden.
Das Obst beispielsweise nur morgens gegessen werden soll und abends dann Gemüse, bzw. Gemüse nicht zusammen mit Obst (hab nur Ausschnitte von Fisseler gelesen), ist nicht wirklich logisch - wichtig ist das das alles nativ (unerhitzt) ist,
bzw. der größte Teil davon.
Nur Obst ist auch nicht so gut, das sollte max. 1/3 der Gesamtfrischkost ausmachen, da Obst ja sehr auf süß gezüchtet wurde und je süßer je mehr Vitamin B1 wird benötigt um das wieder gescheit zu resorbieren.

NeleArth1960 hat geschrieben:Was würdet ihr mir ansonsten raten, wie ich schrittweise umstellen könnte?
Den Frischkornbrei esse ich also schon, ebenso versuche ich einmal am Tag Rohkost zu essen, ( bisher als Smoothie oder z.B. einen Rohkost-Salat) und verzichte weitgehend auf Zucker und Weißmehl.


Frischkornbrei ist schon mal super!
Wichtig wäre aber erstmal den Fabrikzucker auf ein Minimum zu senken - bzw. ganz zu streichen. Wo es geht mit Honig und süßen Obst ersetzen. Fabrikzucker macht den FKB und auch die Frischkost unverträglich.
Smoothies würde ich auch meiden - sie stehen zwar laut Dr. Kollath in Spalte 2 und sind momentan voll im Trend - besser ist es aber das Gemüse in Ruhe zu kauen (und so auch die Vorverdauung im Mund zu starten), als
alles zur Unkenntlichkeit zur Verarbeiten und zu trinken. Ich hab auch schon von Leuten gelesen, bei denen Smoothies zu Unverträglichkeiten geführt haben sollen..

NeleArth1960 hat geschrieben:Ich trinke allerdings täglich 2 Tassen Kaffee (mit Soja-Milch, da sie gut schäumt) u.es würde mir auch schwer fallen komplett darauf zu verzichten, da ich öfter wechseljahrsbedingt mit Schlafstörungen zu tun habe. Ich habe jetzt auf eine Tasse reduziert.


Kaffee - es gibt hier von Dr. Bruker eine Kleinschrift - unbeding mal lesen. Schlafstörungen können u.a. durchaus vom Kaffeekonsum kommen oder auch lebensbedingte Ursachen haben
Versuch mal ganz wegzukommen, ggf. erstmal mit Getreidekaffee ersetzen

NeleArth1960 hat geschrieben:Außerdem gab es bisher am WE öfter ein Glas Weißwein - weil ich dann viel in Gesellschaft unterwegs bin, und wenn ich schon anders esse als Alle, zumindest mal mit einem Glas mit den Anderen anstoßen möchte. Auch darauf soll ich laut Fissler natürlich verzichten, bei Bruker bin ich mir nicht sicher wie er zu einem Gläschen Wein steht. (In Bezug auf die Arthrose habe ich verschiedenes gelesen: Der eine sagt Alkohol sei in jeder Form total schädlich, der Andere behauptet, dass Rotwein sogar positiv wirken würde.)


Dr. Bruker hätte nichts gegen ein Gläschen Wein ab und zu oder bei Geselligen Runden - zur Gewohnheit sollte es natürlich nicht werden, auch wenn überall davon geredet wird das z.B. Rotwein gesund sein soll - das stimmt nicht.
Alkohol bleibt Alkohol.

NeleArth1960 hat geschrieben:Auch fand ich es bisher wichtig, eine warme Mahlzeit am Tag zu haben. Das tut mir einfach gut, bilde ich mir ein. Reine Rohkost befriedigt mich nicht.


Wenn dir die warmen Mahlzeiten gut tun, lass sie doch - das Essen soll ja auch für dich was gutes sein. Vielleicht machst du dir einen kleinen rohköstlichen Salat vorweg? Frischkost immer vorher essen.

NeleArth1960 hat geschrieben:Ein anderes Thema sind Butter und Sahne-die habe ich bisher eher gemieden. (Auch hier gibt es bezüglich Arthrose wieder unterschiedliche Aussagen ob man Butter -Fisseler empfiehlt Ghee- und Sahne essen sollte oder nicht.)


Butter, Sahne, Schmand etc. enthalten ja hauptsächlich Fett und nur einen geringen Eiweißanteil und können somit auch von Menschen mit Krankheiten gegessen werden, die das tierische Eiweiß meiden sollen - also auch bei Arthrose.
Je nach Schweregrad der Arthrose ist dann allerdings doch angeraten diese Produkte auch zu meiden. Gleiches gilt auch für Hülsenfrüchte aufgrund ihres hohen Eiweißgehaltes - einfach mal austesten und nach und nach
wieder in die Ernährung mit einbeziehen - Hülsenfrüchte haben ja auch viele Vitalstoffe..


NeleArth1960 hat geschrieben:Verkürzt gesagt: je mehr ich lese, umso verwirrter bin ich. Ist Arthrose nun eine reine Eiweißspeicher-Krankheit oder kommt es mehr auf das Säure-Basen-Verhältnis an? Wie hängt das alles zusammen? Wenn ich doch schon vegan esse, wieso habe ich dann zu viel Tiereiweiß aufgenommen?


Hier bin ich ja oben schon drauf eingegangen.
Die Eiweißmast durch zuviel tierisches Eiweiß verdickt die Basalmembran der Kapillargefäße und schränkt somit die Versorgung des Gewebes ein.

Zur Ausheilung sollte nicht nur das tierische Eiweiß gemieden werden, sondern auch Eiweißkonzentrate wie z.B. Tofu, Sojapräparate (Sojamilch)


NeleArth1960 hat geschrieben:Nicht, dass ich erwarte, dass hier all diese Fragen beantwortet werden können, ich wäre einfach nur froh wenn ihr mir ein paar Tipps generell zur Umstellung geben könntet sowie ein paar Tipps zum Thema Arthrose, falls hier zufällig weitere Betroffene unterwegs sind ... ich fand es halt manchmal schon nicht ganz einfach, vegan und trotzdem gesund zu essen, und sitze jetzt da, und weiß eigentlich nicht, was ich essen soll, oder ob ich sowieso Rohköstler werden müsste?
Für jeden Tipp werde ich sehr dankbar sein,
Nele


vegan ist ja nicht gleich gesund, genauso wie rohköstlich nicht gleich gesund ist.
Wenn dann würde ich zu einer tiereiweißfreien Vollwertkost raten mit hohem Frischkostanteil

Kennst Du die Bücher "vegan und vollwertig genießen" oder auch "Genuss ohne Reue"? - letzteres ist von Inge Maria Hammerschmidt und gerade für Menschen mit Arthrose und anderen Eiweißspeicherkrankheiten sehr zu
empfehlen. Die Gerichte sind nur tiereiweißfrei, aber es ist auch ein großer Erklärungsteil und Austauschtabellen mit dabei! (Bei Intersse: das Buch gibt es direkt bei der Autorin, gebraucht wird es meist überteuert angeboten)

Wenn du Facebook hast, gibt es dort auch gute Gruppen mit Gleichgesinnten bzw. zum Austausch zur Vollwertkost. Da sind glaube ich auch einige mit Arthrose dabei (hier auch, aber weniger aktiv momentan)
Viele Grüße vom Gänseblümchen

"Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen" (I. Kant)
Gänseblümchen
 
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Re: Umstellung wegen Arthrose-Eure Erfahrungen würden mir he

Beitragvon NeleArth1960 » Di 11. Apr 2017, 20:33

Liebes Gänseblümchen (was ein schöner Name),
erstmal vielen Dank für Deine ausführliche Antwort, die hilft mir schon sehr weiter.

Ich fürchte, mein Beitrag war schwierig zu lesen, weil ich mich zum Zeitpunkt des Niederschreibens wirklich sehr verwirrt gefühlt habe und auch noch sehr frisch unter dem Eindruck von Büchern stand, die quasi 100% Rohkost verlangen oder so widersprüchlich sind wie das von Hr.Fisseler ... inzwischen habe ich wieder Einiges von Bruker gelesen und gemerkt, dass mir das sowieso viel logischer erscheint und auch der Ernährung, wie ich sie schon länger betreibe, ähnlicher ist. (Bei Fisseler soll man z.B. durchaus Putenbrust und "Milchprodukte in Maßen" essen, auch helles Brot & Brötchen gilt nicht gänzlich als ungesund. Ich habe einen Beispiel-Ernährungsplan von einer SHG "nach Fisseler" bekommen, den ich selbst nach DGE beurteilt für nicht besonders gesund halten würde...) Das hat sich also schon erledigt, ich werde es definitiv mit Bruker versuchen!

Der Organismus kann auch gar nicht übersäuern, weil wir ein Puffersystem haben das den PH-Wert wieder ausgleicht.


So hatte ich es auch mal gelernt, vor allem auch der immer empfohlene Urintest am Morgen ist, meine ich, Quatsch, weil der Körper zu dieser Zeit definitiv ausscheidet und so immer Säurelast nachzuweisen ist, was aber nix darüber aussagt, wie es innen wirklich aussieht. Um zu wissen, dass Kaffee und Zucker nicht optimal sind, braucht man das Säuren-Basenmodell eigentlich nicht. Nur wenn man's gerade frisch gelesen hat...

Ursache ist aber in erster Linie der langjährige Verzehr raffinierter Kohlenhydrate, sprich alle Fabrikzucker und Auszugsmehle


Das würde erklären, warum es auch mich trifft. Ich habe zwar die letzten Jahre kaum noch zuckerhaltig und eben auch ohne Tier gegessen, aber das Ganze entwickelt sich ja über Jahrzehnte, und ich bin leider schon als Kind in einer Familie aufgewachsen, wo Zucker & Weißmehl in Massen benutzt wurden, und es ein frei zugängliches Süßigkeitenregal gab. Da ich mich von diesen Verhältnissen weit, weit entfernt habe, aber trotzdem nur halbherzig Vollwertkost gegessen habe, ist es leider doch erklärbar.

Wichtig wäre aber erstmal den Fabrikzucker auf ein Minimum zu senken - bzw. ganz zu streichen. Wo es geht mit Honig und süßen Obst ersetzen. Fabrikzucker macht den FKB und auch die Frischkost unverträglich


Ich glaube, Zucker ist heute nicht mehr das Problem, wir benutzen eh Honig oder Datteln, wobei ich das nicht oft brauche. Eine Zuckerdose gibts schon länger nicht mehr bei uns, nur wenn ich für Besuch z.B. backen muss, hab ich nochmal Zucker gekauft. Schwieriger ist, dass ich öfter auswärts essen muss und da nicht immer weiß, was drin ist...oder es nix für mich gibt, was vegan oder vollwertig wäre...das wird sicher zukünftig nicht einfacher.

Smoothies würde ich auch meiden


Das verstehe ich noch nicht so ganz, ich würde sagen "Smoothie ist auch nicht gleich Smoothie" (& macht nicht auch die Menge das Gift?)...das mit dem Kauen, ok, ja, das Argument verstehe ich, wenn jmd. sehr viel davon trinkt und nicht mehr richtig isst stattdessen, aber ein Glas ist da doch keine Gefahr, bietet aber umgekehrt einfach eine gute Möglichkeit für eine extra Gemüseportion, meine ich...aber trotzdem danke für den Hinweis, nochmal nachdenken und nachlesen kann ja nicht schaden;-)

Ich habe meine Brukerbücher nochmal zusammengesucht, lese gerade im "Rheuma-Buch" und auch das Kochbuch von Fr.Hammerschmidt hab ich frisch von ihr geschickt bekommen.
Sie rät allerdings für die ersten drei Monate auch zu komplett Frischkost, so ganz kann ich mich dazu nicht durchringen, vllt. brauche ich einfach noch Zeit...wenn ich probiere mittags und abends nur ungekochtes Gemüse zu essen (plus den FKB natürlich, aber den eher morgens), hab ich immer schon nach zwei Stunden wieder Hunger. Es ist auch nicht so, dass ich es komplett nicht vertrage, aber es fühlt sich nicht gut im Magen an, und ich bleibe unbefriedigt. Kennt das jemand? Das ist der Grund, warum ich das schwierig finde. Aber mal sehen, es ist bestimmt richtig, erstmal einfach noch mehr roh zu essen, das werde ich schon versuchen.

Den Kaffee habe ich heute Morgen zum ersten Mal geschafft wegzulassen, mal gucken, ob ich das Morgen wieder schaffe!?
Was trinkt Ihr so stattdessen?

Nochmal danke, Gänseblümchen...und wenn noch jmd. einen Gedanken zu meinem Ernährungswirrwarr hat, immer her damit!
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Re: Umstellung wegen Arthrose-Eure Erfahrungen würden mir he

Beitragvon sonnenkind » Di 11. Apr 2017, 21:22

Hallo Nele!

FKB geht doch auch herzhaft! Also durchaus auch nochmal rohes Getreide mittags und abends zum Gemüse dazu und ein paar Nüsse... wäre das keine Option zum satt werden? Wenn ich Rohkosttage mache dann meist mit 2-3 Getreideportionen (roh). Oder iss halt rohes Gemüse und danach dann noch 2 Scheiben Brot- das ist dann zwar erhitzt, aber der Anteil and er Geamternährung ist ja dann sehr vie geringer als wenn du auch das Gemüse kochst/dünstest. Oder statt Brot analog Hirse/Buchweizen/Reis etc. Da könntest du das Gemüse auch untermischen, dann hat es noch mehr den Anschein einer warmen Mahlzeit. So habe ich das z.B heute abend gemacht: Nudeln gekocht und die gab es dann mit roh untergemischten Zucchini und Pilzen und Bärlauchpesto (yammi :P ).
Es kommt nicht darauf an, zu erkennen, sondern das Erkannte zu tun

Weisheit von einem Yogiteebeutelpapierchen ;-)
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Re: Umstellung wegen Arthrose-Eure Erfahrungen würden mir he

Beitragvon NeleArth1960 » Mi 12. Apr 2017, 07:15

Hallo Sonnenkind,
danke Dir für Deine tollen Hinweise...ich hab natürlich nur gedacht "Rohkost"= Brot geht nicht & Nudeln schon gar nicht! Und Bruker schreibt immer von den "3 Esslöffeln", also denke ich an eine einzige Mahlzeit...natürlich steht nirgends, dass man nicht auch mehr essen kann, lach!
So wie Du das beschreibst, klingt es machbar, und alleine das zu wissen, ist schon beruhigend. Wenn der Hunger bleibt, darf ich ein Brot essen oder mir noch einen FKB machen, oder mal eine Kartoffel. Bestimmt besser, als von vorneherein nur zu denken, das schaff ich nicht,ja!
N.
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Re: Umstellung wegen Arthrose-Eure Erfahrungen würden mir he

Beitragvon potato » Mi 12. Apr 2017, 13:35

NeleArth1960 hat geschrieben:Den Kaffee habe ich heute Morgen zum ersten Mal geschafft wegzulassen, mal gucken, ob ich das Morgen wieder schaffe!?
Was trinkt Ihr so stattdessen?


Ich mag z.B. meinen Basentee (Kräutertee) oder im Winter mein Ingwerwasser. Ab und zu schlürfe ich aber schon noch einen Espresso :roll:

NeleArth1960 hat geschrieben:Bestimmt besser, als von vorneherein nur zu denken, das schaff ich nicht
Genau so ist es. Langsam und realistisch an die Sache rangehen. Essen muss ja Freude machen :mrgreen:

Rohkostanteil erhöhen, rumprobieren und experimentieren. Irgendwann wirst du deine Ernährung finden.

LG
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Re: Umstellung wegen Arthrose-Eure Erfahrungen würden mir he

Beitragvon NeleArth1960 » Mi 12. Apr 2017, 17:27

Ja, ich versuch's!
Heute Morgen habe ich mir "Ingwertee" (wahrscheinlich das Gleiche wie Dein Ingwer"wasser")gemacht, weil ich gemerkt hab, ich will was Warmes in der Hand haben...hat jedenfalls geklappt und ich hab' nicht wirklich was vermisst. Allerdings werde ich Ostern vllt. schon mal einen Espresso trinken, immerhin hätte ich dann ein bisschen Belohnung verdient, falls ich durchhalte. Ich hoffe, dass ich nicht so koffeinabhängig bin, dann wieder komplett rückfällig zu werden.

Roh hab ich bisher auch geschafft, allerdings gibts gleich zu Abend nur einen Salat aus Grünzeug (also ohne Bohnen oder andere "Sattmacher") und da will ich mir eine Scheibe Brot zu gönnen, hab ich nämlich gestern Abend aus dem Hammerschmidt-Buch gebacken, und will es wenigstens probieren.Froh bin ich schon mal, dass es meinem Mann auch schmeckt.
Ich hoffe, dass ich Schritt für Schritt vorwärts komme, ohne das Gefühl zu bekommen "darben" zu müssen.
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Re: Umstellung wegen Arthrose-Eure Erfahrungen würden mir he

Beitragvon annettemackowski » Di 25. Apr 2017, 16:05

Liebe Nele,

ich kann dir nur dazu raten, es mit der Tierisch-Eiweißfreien Vollwertkost nach Bruker zu versuchen.
Ich selbst (50J.) habe vor über 2 Jahren versucht abzunehmen. Erst Abends Kohlehydratfrei uns später mit Weight Watchers. Ergebnis waren Arthroseschübe im Knie, Fingergelenken und Daumen.
Vermutlich resultierend aus der Fleischreichen Ernährung bei WW und davor.

Man wollte mir Corthisonspritzen verordnen und ich habe gestreikt. Es hieß, mit Ernährung kann man da kaum noch was erreichen.
Oft klappte mir das Knie weg und ich fiel hin. Das war äußerst schlimm und unangenehm.
Da ich aber nicht der Typ bin, der sich mit Medikamenten vollpumpen lässt, habe ich mich umfassend informiert und bin somit auf Bücher von Bruker gestoßen.
Die ersten 3 Monate habe ich konsequent nach der Tierisch-Eiweißfreien Vollwertkost gelebt und nur Sahne und Butter waren erlaubt.
Das hat voll eingeschlagen.
Ich war ziemlich beschwerdefrei, alle Gelenke waren abgeschwollen und schmerzfrei. Nach den 3 Monaten habe ich höchstens 1x pro Woche Fleisch und Fisch gegessen, außerdem Käse und Eier.
So lebe ich auch weiterhin und habe keine Arthroseschübe mehr.
Übrigens genieße ich am Wochenende auch Wein (weißen) an 2 Abenden sogar! :mrgreen:

Also viel Erfolg für dich!
Wenn du magst, können wir uns ja gegenseitig motivieren und austauschen.
Lieben Gruß,
Annette
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Re: Umstellung wegen Arthrose-Eure Erfahrungen würden mir he

Beitragvon malis776 » Mi 26. Apr 2017, 11:56

danke Annette!

Das ist sehr gut zu wissen, meine Mama hat seit Jahren Probleme mit Arthrose, das werde ich mit ihr jetzt mal angehen, einen Versuch ist es allemal wert ;)
Ich finde es auch ziemlich "ätzend" das unsere studierten, schlauen Mediziener lieber Pillen und Medikamente verschreiben, welche die Beschwerden mildern, anstatt das Problem an der Wurzel zu packen... Ernährung und Bewegung ist das A&O für ein gesundes Leben.

Lg
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Re: Umstellung wegen Arthrose-Eure Erfahrungen würden mir he

Beitragvon NeleArth1960 » Do 27. Apr 2017, 20:36

Hallo Annette, danke Dir für Deine Hinweise...ja, ich versuche mich jetzt an Bruker zu halten und konsequent VWK zu essen, wobei ich noch etwas unsicher bin, wie hoch mein persönlicher Frischkostanteil sein sollte, z.B. fehlt mir bisher eine genauere Auskunft der Ärzte über den Grad der Arthrose, dauernde Schmerzen habe ich keine, es wird laaangsam besser, aber ich habe Einschränkungen bei bestimmten Bewegungen, kann nicht tief bücken oder knien, was Garten-& Hausarbeit ziemlich behindert, wohingegen mein Computerjob natürlich weiterhin problemlos geht;-) Da probiere ich also noch rum, weil ich das selbst nicht genau einschätzen kann, bin ich schon ein "schwerer Fall" oder nicht...

Oft klappte mir das Knie weg und ich fiel hin.

Oje, du Arme, das entspricht meinen schlimmsten Befürchtungen, so fühlt sich mein Knie nämlich an, wenn ich längere Zeit gehe, aber zum Glück ist es noch nicht wirklich "weggeklappt", ich hab nur ständig die Angst, dass mir das passieren könnte.

Die ersten 3 Monate habe ich konsequent nach der Tierisch-Eiweißfreien Vollwertkost gelebt und nur Sahne und Butter waren erlaubt.

Ich habe in dem Kochbuch von Fr. Hammerschmidt gelesen, dass man die erste Zeit auch mit Butter und Sahne vorsichtig sein und sie besser weglassen sollte. Da ich schon seit über drei Jahren vegan esse, ist das an sich auch kein Problem für mich, allerdings kann ich dadurch viele VWK-Rezepte nicht benutzen, weil sie eben oft Sahne, Eier etc. enthalten, gleichzeitig Ersatzprodukte/Soja ja auch nicht sein sollen.
Bleibt also "Nuss-Sahne", die habe ich bisher nicht so oft verwendet, weil sie halt schon viel Kalorien/Fett enthält - da ich auch etwas abnehmen möchte, tue ich mich deshalb mit vielen Rezepten etwas schwer.
Aber nur Grünzeug essen schaffe ich auch nicht von heute auf morgen. Wenn ich viel frisch/roh esse, habe ich nämlich immer ein komisches Gefühl im Magen und fühle mich leider gar nicht satt. Auch gekochtes Gemüse ohne Hülsenfrüchte (sollen ja auch nicht so gut sein) befriedigt mich nicht immer oder nur in großen Mengen, so dass ich auch noch kaum abgenommen habe, obwohl ich in den lzt.6 Wochen auch einzelne 100% Rohkosttage dazwischen hatte - das demotiviert dann wiederum ein bisschen.
Da ich noch nie viel Fleisch gegessen habe, befürchte ich manchmal, dass bei mir auch nicht solche Erfolge eintreffen können, wie wenn man von "Normalkost" aus auf VWK umsteigt.Ich weiß es nicht...

Das hat voll eingeschlagen.
Ich war ziemlich beschwerdefrei, alle Gelenke waren abgeschwollen und schmerzfrei. Nach den 3 Monaten habe ich höchstens 1x pro Woche Fleisch und Fisch gegessen, außerdem Käse und Eier.
So lebe ich auch weiterhin und habe keine Arthroseschübe mehr.

Deine gute Erfahrung lässt natürlich trotzdem hoffen.

Ich habe Kaffee und Wein gekenzelt, Ausnahmen sind nur mal an echten Feiertagen oder im Urlaub gestattet, vorerst - bisher klappt das, (wenn es mir auch schwer fällt an einzelnen Tagen). Zum Glück macht mein Mann beim Weinfasten mit, da bin ich nicht bei jeder Verabredung alleine Abstinenzler...direkt gemerkt, ob das meinem Knie was macht, hab ich noch nicht, aber diese Genussmittel zumindest deutlich zu reduzieren, tut ja immer gut, wollte ich sowieso mal wieder. Ausnahmen von vorneherein planen scheint mir aber auch wichtig, denn ich kenn mich: verbiete mir was und ich werde danach lechzen! Vllt. ist das auch ein Relikt aus alten Diätzeiten, denn ich musste mein Leben lang aufs Gewicht achten, und habe früher leider auch zu viele schlechte Diäten gemacht, weil ich mir anders nicht zu helfen wusste. Das habe ich zwar schon vor Jahren beendet, als mir der Zusammenhang mit dem sog. "Jojoeffekt" aufgegangen war, aber natürlich bin ich -trotz für Viele "vorbildlicher" Ernährung (nach DGE-Richtlinien)- wieder dicker geworden, und jetzt mit beginnender Menopause habe ich nochmal ruckzuck fünf Kilo zugelegt, sodass ich nun wieder bei meinem Höchstgewicht von 85kg war (die Setpointtheorie lässt grüßen), bei 1,69 Größe, nicht fett, aber deutlich zuviel. Also das Thema Abnehmen ist mir bekannt und irgendwie hab ich da im Lauf der Zeit alle Hoffnung verloren. Dumm nur, dass jedes Kilo weniger für meine Beine schon gut wären.

Wenn du magst, können wir uns ja gegenseitig motivieren und austauschen.

Klar, sehr gerne! Wie du siehst, kann ich jede Motivation gebrauchen!;-)
Ich will aber auch selbst nicht so schwarz sehen - dass mir VWK gut tut, hab ich ja früher zum Glück schon mal erfahren, und grundsätzlich schmeckt es mir auch, Andere haben da in der Umstellung wahrscheinlich viel mehr zum Umgewöhnen, ich bin vllt nur zu ungeduldig. In meinem Fall ist bestimmt auch die Bewegung ein wichtiger Faktor, denn ich sitze beruflich nun mal den ganzen Tag, und halbstündige Gassistehgänge mit meinem vergreisten Hund reißen das nicht raus. Ich versuche deshalb täglich die Übungen aus meiner gerade absolvierten Krankengymnastik zu machen und möglichst noch weiter auszubauen, außerdem überlege ich wieder mit dem Radfahren anzufangen, denn laufen soll ich nicht mehr.
Auch diesbezüglich tausche ich mich gerne aus, falls Interesse besteht.

Ich glaube manchmal würde mir einfach helfen, zuzusehen, was andere Vollwertköstler denn so essen (leider kenne ich keinen einzigen im real life) im Tagesablauf, bei besonderen Gelegenheiten usw., würde da gerne mal Mäuschen spielen können. (Solltest Du besonders bewährte Rezepte haben oder einen Tagesplan oder sowas, würde mich das immer interessieren...)
Jedenfalls nochmal Danke für deinen Kommentar und liebe Grüße, Nele
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Re: Umstellung wegen Arthrose-Eure Erfahrungen würden mir he

Beitragvon NeleArth1960 » Do 27. Apr 2017, 20:51

@malis:

Ich finde es auch ziemlich "ätzend" das unsere studierten, schlauen Mediziener lieber Pillen und Medikamente verschreiben, welche die Beschwerden mildern, anstatt das Problem an der Wurzel zu packen... Ernährung und Bewegung ist das A&O für ein gesundes Leben


Da hast du so Recht, das empfinde ich genauso. Mit Orthopäden stehe ich dabei besonders auf Kriegsfuß, denn die hören meiner Erfahrung nach am wenigsten von allen Fachrichtungen zu, und haben sehr pauschale Vorgehensweisen. Fairerweise muss man allerdings dazu sagen, dass viele Patienten es auch nicht anders wollen, die wehren sich gegen Physiotherapie & wollen in erster Linie den Schmerz weghaben, egal wie. Ursachenforschung ist da von beiden Seiten nicht erwünscht. Ich muss mir von meinen Ärzten immer anhören, dass sie erstaunt sind, "was ich denn noch alles wissen will", nur bei den "Guten" erfahre ich überhaupt die Hälfte dessen, was mich interessiert hätte. Und damit bin ich offensichtlich schon ein "Ausnahmepatient" und den meisten Ärzten eben lästig.
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Re: Umstellung wegen Arthrose-Eure Erfahrungen würden mir he

Beitragvon annettemackowski » Fr 28. Apr 2017, 09:52

Liebe Malis,

Freut mich, dass ich dir Mut machen konnte!

Wir werden von den Medizinern vergackeiert, wo wir dabei sind. :cry:
Mein Orthopäde war absolut erstaunt, als ich mich noch einmal ca. ein halbes Jahr später vorstellte und er wollte wissen, was ich gemacht habe.
Als ich ihm dann von der Tierisch-Eiweißfreien Ernährung nach Bruker berichtete, fand er das erstaunlich und ich solle weiter so machen. Das war`s.

Lieben Gruß, Annette
annettemackowski
 
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Re: Umstellung wegen Arthrose-Eure Erfahrungen würden mir he

Beitragvon annettemackowski » Fr 28. Apr 2017, 10:37

Liebe Nele,

Ob du schon ein schwerer Fall bist, weiß ich nicht. Ich weiß noch nicht mal, ob ich damals ein schwerer Fall war. Mir schien es eher so, als sei das eben so der normale Lauf der Dinge bei Arthrose.... :evil:
Sei einfach froh, das es bei dir noch nicht so schlimm ist mit dem Knie und jetzt unternimmst du ja schon etwas dagegen. Dann wird es bestimmt bald besser. :thumpup:

Nuß Sahne kenne ich gar nicht, ich verwende gerne Hafercreme anstelle von Sahne.

Mir geht es ähnlich wie dir, was die warmen Mahlzeiten angeht. Ich meine einmal am Tag das klassische warme Mittagessen müßte sein.
Damals hatte ich mal mit einer Ernährungsberaterin (aus dem Buker Haus Lahnstein) telefoniert.
Eigentlich ging es um Kochseminare, wo ich teilnehmen wollte, aber die sind immer sofort ausgebucht. Das ist noch etwas, was ich unbedingt bald noch machen möchte. Für 2018, vorher ist alles voll...
Vielleicht hast du an sowas ja auch Spaß, dann könnte man sich ja evtl. Gemeinsam anmelden.
Nun ja, ich erzählte der Dame, das ich so schlecht nur kaltes und roh essen mag und sie meinte zu mir, das ich das alles päpstlicher als der Papst sehen würde.
Ich solle mir und allen Kindern ruhig 1x am Tag warm kochen und 1x am Tag FKB und Abends könnte ich auch mein gebackenes Dinkelbrot mit Käse oder Brotaufstrichen essen. Dann aber vielleicht einen Salat vorweg.
So habe ich das dann versucht umzusetzen und habe eigentlich bis heute an diesem Ablauf festgehalten, wie ich gerade feststelle.
Momentan hapert es daran, das ich den Frischkornbrei nicht immer esse. Ich habe Morgens eher erst spät Hunger und warte dann direkt bis zum Mittagessen. Das ist nicht so optimal, ich weiß.
Vielleicht wäre das ja auch ein Kompromiß für dich? Mir hat das sehr geholfen und die Einstellung"Besser auf diese Art, als die Flinte in`s Korn schmeißen" ist zu meinem Motto geworden.

Wir könnten ja hier irgendwo ein "Food-Diary" starten, wo wir jeden Tag eintragen, was es wann gab. Und wenn sich irgendetwas sehr lecker anhört, kann man das Rezept bei Interesse reinschreiben. Weiß nicht, ob sowas hier geht.

Siehst du, jetzt sind es schon 11.30 Uhr und ich habe noch nichts gegessen und muß gleich für 14 Uhr kochen....
So ergeht mir das öfter....
Übrigens trinke ich mindestens 2x täglich Kaffee mit Hafermilch oder mache mir einen Cappucchino. Ich habe so niedrigen Blutdruck, ohne Kaffee geht hier nix! :?
Versuche jetzt mal ob sich Hafermilch auch in meinem Milchaufschäumer aufschäumen lässt, ich möchte die Milch eigentlich nicht.

Ganz liebe Motivationsgrüße,
Annette
annettemackowski
 
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Re: Umstellung wegen Arthrose-Eure Erfahrungen würden mir he

Beitragvon annettemackowski » Fr 28. Apr 2017, 10:39

Liebe Nele,

Ob du schon ein schwerer Fall bist, weiß ich nicht. Ich weiß noch nicht mal, ob ich damals ein schwerer Fall war. Mir schien es eher so, als sei das eben so der normale Lauf der Dinge bei Arthrose.... :evil:
Sei einfach froh, das es bei dir noch nicht so schlimm ist mit dem Knie und jetzt unternimmst du ja schon etwas dagegen. Dann wird es bestimmt bald besser. :thumpup:

Nuß Sahne kenne ich gar nicht, ich verwende gerne Hafercreme anstelle von Sahne.

Mir geht es ähnlich wie dir, was die warmen Mahlzeiten angeht. Ich meine einmal am Tag das klassische warme Mittagessen müßte sein.
Damals hatte ich mal mit einer Ernährungsberaterin (aus dem Buker Haus Lahnstein) telefoniert.
Eigentlich ging es um Kochseminare, wo ich teilnehmen wollte, aber die sind immer sofort ausgebucht. Das ist noch etwas, was ich unbedingt bald noch machen möchte. Für 2018, vorher ist alles voll...
Vielleicht hast du an sowas ja auch Spaß, dann könnte man sich ja evtl. Gemeinsam anmelden.
Nun ja, ich erzählte der Dame, das ich so schlecht nur kaltes und roh essen mag und sie meinte zu mir, das ich das alles päpstlicher als der Papst sehen würde.
Ich solle mir und allen Kindern ruhig 1x am Tag warm kochen und 1x am Tag FKB und Abends könnte ich auch mein gebackenes Dinkelbrot mit Käse oder Brotaufstrichen essen. Dann aber vielleicht einen Salat vorweg.
So habe ich das dann versucht umzusetzen und habe eigentlich bis heute an diesem Ablauf festgehalten, wie ich gerade feststelle.
Momentan hapert es daran, das ich den Frischkornbrei nicht immer esse. Ich habe Morgens eher erst spät Hunger und warte dann direkt bis zum Mittagessen. Das ist nicht so optimal, ich weiß.
Vielleicht wäre das ja auch ein Kompromiß für dich? Mir hat das sehr geholfen und die Einstellung"Besser auf diese Art, als die Flinte in`s Korn schmeißen" ist zu meinem Motto geworden.

Wir könnten ja hier irgendwo ein "Food-Diary" starten, wo wir jeden Tag eintragen, was es wann gab. Und wenn sich irgendetwas sehr lecker anhört, kann man das Rezept bei Interesse reinschreiben. Weiß nicht, ob sowas hier geht.

Siehst du, jetzt sind es schon 11.30 Uhr und ich habe noch nichts gegessen und muß gleich für 14 Uhr kochen....
So ergeht mir das öfter....
Übrigens trinke ich mindestens 2x täglich Kaffee mit Hafermilch oder mache mir einen Cappucchino. Ich habe so niedrigen Blutdruck, ohne Kaffee geht hier nix! :?
Versuche jetzt mal ob sich Hafermilch auch in meinem Milchaufschäumer aufschäumen lässt, ich möchte die Milch eigentlich nicht.

Ganz liebe Motivationsgrüße,
Annette
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Re: Umstellung wegen Arthrose-Eure Erfahrungen würden mir he

Beitragvon Cristina » Sa 29. Apr 2017, 07:37

annettemackowski hat geschrieben:Wir könnten ja hier irgendwo ein "Food-Diary" starten, wo wir jeden Tag eintragen, was es wann gab. Und wenn sich irgendetwas sehr lecker anhört, kann man das Rezept bei Interesse reinschreiben. Weiß nicht, ob sowas hier geht.


Hallo Annette,

herzlich willkommen :)
Wir hatten so etwas schonmal, hier viewtopic.php?f=4&t=6563
Alternativ dazu gib mal in die Suchfunktion "unsere vollwertigen Wochenpläne" ein, da müßte einiges zu finden sein.
Liebe Grüße
Cristina
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