Rezept: Seelen

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Rezept: Seelen

Beitragvon Joachim » Di 17. Jan 2006, 22:01

1000 g Dinkel
12 g Hefe
2 TL Vollmeersalz
500 ml laufwarmes Wasser

Am Vorabend:

Mehl in eine Schüssel geben. In die Mitte eine Vertiefung drücken. Hefe in einem Teil des Wassers auflösen und in der Mulde mit etwas Mehl zu einem dicklichen Brei verrühren. Mit Mehl bestäuben und 15 Minuten gehen lassen.

Restliches Wasser und Salz hinzufügen und kräftig durchkneten. Schüssel mit Folie gut verschließen, damit der Teig nicht austrocknet. Über Nacht in der Küche stehen lassen.

Am nächsten Morgen:

Der Teig sollte nicht zu fest sein, eventuell noch etwas Flüssigkeit einarbeiten. 80g schwere Stücke für Brötchen abstechen, zu kugeln formen ('schleifen') und auf ein gefettetes Backblech legen. Mit einer Blumenspritze mit Wasser besprühen und mit einem Kaisersemmeltupfer einstechen. Oder mit Messer oder Schere einschneiden. Oder nach dem Schleifen in Wasser und anschließend in Saaten drücken (Mohn, Sonnenblumenkerne, Sesam, Kürbiskerne, Schwarzkümmel, Haferflocken)

Backzeit: In einem auf höchste Hitze vorgeheizten Backofen 10 Minuten, danach 10 Minuten bei 190 Grad.

Tip: Wenn man statt 80g kleinere Mengen absticht, kann man mit diesen kleinen Brötchen bspw. ein Partyrad formen (Pizzabackform!) oder Bäume oder Blumen auf dem Backblech zusammenlegen. Auch dann vor dem Backen kräftig mit Wasser einsprühen.
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Re: Rezept: Seelen

Beitragvon Dani » Mi 18. Jan 2006, 10:13

Hallo,

danke für das Rezept - ich freue mich schon auf das kommende Wochenende, da werde ich das gleich mal austesten.

Übrigens habe ich gestern - ganz spontan - eine Jupitergemüseraffel nebst -wolf bestellt, nachdem ich hier im Forum wieder davon gelesen hatte. Ich bin die Damelei mit der Handmühle bzw. der Handreibe einfach leid.
Ich bin schon völlig gespannt und freue mich schon sehr darauf, künftig Käse, Kartoffeln, Nüsse, Karotten usw. nun der Maschine überlassen zu können.
Bislang habe ich mich immer gegen die Anschaffung einer Küchenmaschine gewehrt, zum Einen aus Platzgründen, zum Anderen weil ich nicht für eine Karotte 20 Geräteteile sauber machen wollte (bei den normalen Maschinen mit diesen Behältern ist das ja immer so). Was mich also in erster Linie zum Kaufentschluss gebracht hat, war vor allem die Möglichkeit, das Geraffelte sofort z.B. in die Salatschüssel zu bekommen und eure wiederholten Versicherungen, dass man alles ratzfatz wieder sauber hat -- schöööööön!!!!!!
Also ein neuer Meilenstein auf dem Wege ins Vollwertleben :D

Gruß
Dani
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Beitragvon laura » Di 24. Jan 2006, 10:03

und??? ist sie schon da? erzähl doch mal....
gespannte grüße von
laura.
Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es. ;-)
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Beitragvon Tanja » Di 24. Jan 2006, 15:11

Hallo Dani,
ich habe diese Maschine auch (obwohl ich auch stolzer Besitzer eines Thermomixes bin) und möchte sie nicht mehr missen. Ich bau sie gar nicht ab, soindern sie hat ihren festen Platz auf der Arbeitsplatte.
Das Säubern ist wirklich fix gemacht.
Viel Spaß beim Raspeln und Schnippeln (lassen) :wink: !
LG, Tanja
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Beitragvon Joachim » Di 24. Jan 2006, 15:26

Hallo Tanja,

Ich schwanke noch, ob ich mir einen TM zulegen soll. Der Preis ist ja eigentlich jenseits von gut und böse. Allerdings machen wir gerne mal eine Suppe und allein dafür wäre das schon eine tolle Sache. Man gönnt sich ja sonst nichts. ;) Was machst du denn noch damit?
Liebe Grüße,

...Joachim

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Beitragvon Dani » Mi 25. Jan 2006, 14:32

Hallo Laura, Hallo Tanja,


>[quote="laura"]und??? ist sie schon da? erzähl doch mal....


Jaaaa, seit Freitag hat sie ihren festen Platz und unserer Küche.
Am Wochenende habe ich ein großes Stück Greyerzer Käse für unsere Kamut-Tomaten mit der Jupiter gerieben: Super - es ging sehr schnell, es blieben keine Reststücke zurück und es waren nur vier Teile, die leicht zu säubern waren. ---Ich Idiot, warum habe ich nicht schon früher so eine Maschine bestellt, stattdessen mühte ich mich ständig mit unserer Handreibe ab... :x

Zugegeben, wir werden das Gerät wohl nicht tagtäglich benutzen, da wir unseren FKB lieber mit Obststücken statt geriebenem Obst mögen.
Aber die nächste Walnusstorte ist schon in Sicht, und die 300g Nüsse und die Karotten werden bestimmt auch ratzfatz durch das Teil rauschen....

Also für uns hat sich die Anschaffung gelohnt - und uns geht es so wie Tanja - in den Schrank werden wir die Jupiter nicht räumen - ich war übrigens sehr positiv überrascht, wie wenig Platz sie benötigt. Die herkömmlichen Küchenmaschinen mit den Behältnissen brauchen ja immer enorm viel Platz - also wäre die Jupiter neben ihrer einfachen Handhabung auch drurchaus eine tolle Lösung, wenn man nur wenig Stellfläche in der Küche hat - finde ich zumindest.

Gruß
Dani
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Beitragvon laura » Mi 25. Jan 2006, 14:55

das ist ja toll. zu meinem geburtstag werde ich mir auch eine schenken :-)
... mal eine etwas dumme frage: kann man damit auch knoblauch pressen/feinreiben? ich suche noch irgendwas dafür, wo er wirklich fein und kleingeschnitten wird.

lg laura.
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Beitragvon Joachim » Mi 25. Jan 2006, 15:23

Hallo Laura,

In größeren Mengen sicher, aber wenn du eine Zehe durch die Jupiter jagst, dann verteilt sich das bisserl Knoblauf auf der ganzen Trommel. Und dann besteht natürlich die Gefahr, daß die Äpfel beim nächsten Mal ein Knoblaucharoma bekommen... ;)

Aber was spricht denn gegen eine ganz normale Knoblauchpresse?
Liebe Grüße,

...Joachim

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Beitragvon laura » Mi 25. Jan 2006, 15:48

Aber was spricht denn gegen eine ganz normale Knoblauchpresse?

ja stimmt, da habe ich mal bei tupper was gesehen...
danke für den tip.
LG Laura.
Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es. ;-)
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Beitragvon pacific-ocean22 » Mi 25. Jan 2006, 22:23

@laura

Du musst die nicht unbedingt von Tupper kaufen, die gibt es mittlerweile überall, auch in größeren Supermärkten. Tupper ist ja immer ziemlich teuer, wenn auch häufig qualitativ besser, zugegeben. Aber bei so was einfachem wie eine Knoblauchpresse, mache ich mir da nicht so Gedanken drüber. Hab meine auch einfach aus dem Supermarkt und die hält schon ewig. Ohne Knoblauchpresse käme ich auch schon gar nicht mehr aus, die ist wirklich praktisch und Pressen ist mit Klein hacken nicht zu vergleichen finde ich.

Liebe Grüße
pacific-ocean22
 

Beitragvon Tanja » Do 26. Jan 2006, 00:44

Hallo,
@ Dani: Na, das freut mich, dass du mit der Jupiter so gut klar kommst! Im Keller steht bei uns auch noch eine uralte Küchenmaschine, die extrem viel Platz benötigt. Ich bleib nun auch der Jupiter treu und muss die andere Maschine mal ausmisten.

@ Laura: ich schätze auch, dass eine normale Knoblauchpresse reicht (ich bin ein Tupper-Fan ;-) ).

@ Joachim: Mein Thermomix ist meine Getreidemühle. Zusätzlich habe ich noch einen Wand-Flocker und den Flocker von der Jupiter-Maschine.
Ich zerkleinere gern Gemüse für schnelle Suppen, koche Apfelmus, mache Brotauftriche etc.
Als ich ihn kaufte, gab es noch die DM und er war nicht ganz so teuer. Mittlerweile gibt es auch schon ein neueres Modell. Ich habe noch den, der in Lahnstein in der Küche steht, aber der reicht völlig.
Als Cedrik klein war, habe ich ganz viel Babybreie darin selbst gekocht (oder Obst-Breie roh).
Ich würde ihn immer wieder kaufen.
LG, Tanja
Tanja
 

Beitragvon Gast » Do 26. Jan 2006, 07:25

hallo ihr,
also dann werde ich am wochenende mal nach so einer knoblauchpresse Ausschau halten.
Ich hatte mal so ein gusseisernes Teil, was mich aber nicht gerade begeistert hat, da lag am ende immer nur eine breitgequetschte zehe drin, statt schönes mus zu fabrizieren :cry:
daher mein schielen zu tupper :-)
lg von laura.
Gast
 

Knoblauchschneider von Genius

Beitragvon Sabine » Mo 6. Feb 2006, 12:25

Wenn Ihr eine etwas andere Knoblauchpresse sucht. Schaut doch mal unter "Knoblauchschneider von Genius" im Internet.

Ich habe mir das Teil für ca. 16 Euro bei Ebay ersteigert. Der Knoblauch wird nicht gepresst sondern gewürfelt. Sieht schön aus und es wird wirklich alles von der Zehe verwertet.

Gruß

Sabine
Sabine
 

Beitragvon pacific-ocean22 » Mo 6. Feb 2006, 15:00

Danke für den Tipp. Ist zumindest eine Alternative, wenn man keinen gepressten Knobi braucht. Manchmal finde ich den gepressten aber viel besser, weil sich das Aroma so hervorragend verteilt. Von dem gepressten verwende ich aber auch die ganze Zehe. Ich schäle ja auch wenn ich presse (manche machen das wohl nicht) und was dann nach dem Pressen zurückbleibt, kratze ich aus und verwende es ebenfalls mit. Fällt gerade bei Salaten gar nicht auf, gut bei einer Cremesuppe muss man es vielleicht nicht unbedingt so machen.
pacific-ocean22
 

Beitragvon pacific-ocean22 » Mi 29. Mär 2006, 19:47

Habe heute mal das Brötchenrezept probiert. Aber irgendwas hab ich falsch gemacht. Die sehen aus und schmecken eher wie Brot. Von luftig fluffig kann auch keine Rede sein, wie man es von Brötchen ja eher gewöhnt ist. Gut ich weiß sehr wohl, dass man von Vollkornbrötchen nicht dasselbe erwarten kann wie bei hellen, ich kenne ja auch die VK-Brötchen aus dem Bioladen. Aber im Vergleich zu den Bioladenbrötchen sind meine irgendwie schwer wie Ziegelsteine und das obwohl der Teig richtig gut aufgegangen warBild.
Ich sehe schon, dass wird mich wie bei meinen ersten Versuchen mit Sauerteigbrot auch etwas Übung kosten. Hat von Euch schon mal jemand versucht mit Sauerteig Brötchen zu backen? Das soll ja auch funktionieren.
pacific-ocean22
 

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