Döner - "selbstgebaut"

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Döner - "selbstgebaut"

Beitragvon flussrose » So 19. Dez 2010, 18:25

Hallo an Alle!

Esse leidenschaftlich gerne Döner und finde den auch gar nicht sooooo ungesund. (ok, das helle Brot ist eben kein VK).
Ich esse den Döner immer ohne Fleisch, also nur mit Rotkraut, Weißkraut, Tomate, Guke, Zwiebeln und fnde, das da schon eine ganz schöne Portion Frischkost zusammenkommt! Nur die fertige Knob-Sauce ist eben auch nicht so das wahre....

Nun will ich mich da dran wagen und einen Döner "selberbauen". Vegetarisch natürlich. Grünzeug klein schneiden ist schon klar und die Soße würde ich aus saurer Sahne, Olivenöl und Knoblauch machen.

Doch wie mache ich dieses Fladenbrot, das es wirklich so schmeckt, wie das bei der Dönerbude um die Ecke? Also es sollte nicht zu dick sein und außen schön knusprig. Hab zwar schon mal Fladenbrot in der Pfanne gemacht (Rezept war glaub ich hier aus dem Forum), aber für Döner fand ichs nicht so toll. Was nehm ich da am besten für ein Rezept und welche Gewürze mach ich an den Teig? Wäre schön, wenn Ihr mir da weiterhelfen könntet - bin nämlich grad voll auf dem Döner-Tripp und hab Mega Appetit drauf! :mrgreen:
Liebe Grüße
Flussrose
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Re: Döner - "selbstgebaut"

Beitragvon veggie20 » So 19. Dez 2010, 20:27

Hallooooo,

jaaa, das würde mich auch brennend interessieren. Mein Mann ist Türke und wir essen - leider - oft Döner vom Türken um die Ecke. Deswegen wär ein Brot (Pide) - Rezept zum Selbermachen toll. V.a. weil ich damit bestimmt bei meinen Schwiegereltern glänzen kann. Die stehen auf selbstgebackenes Brot, wenn ich jetzt noch echtes und leckeres Fladenbrot hinkriege, bin ich bestimmt die Lieblingsschwiegertochter :-)

Liebe Grüße an alle!!!!!!!!!!!

Daniela
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Re: Döner - "selbstgebaut"

Beitragvon Joachim » So 19. Dez 2010, 20:50

Kein Problem, habe ich gerade heute abend gemacht:

Libanesisches Fladenbrot (Khubs)

600g Weizenvollkornmehl, frisch gemahlen
330ml Wasser
1 Würfel Hefe (oder entsprechend Trockenhefe)
1 TL Honig
2 TL Salz
2TL Olivenöl

Aus dem Mehl mit etwas Wasser und der Hefe erst einen Vorteig herstellen und nach 10 Minuten mit den restlichen Zutaten gut verkneten (Ich mache das im Thermomix, da sind es dann 2 Minuten). Teig in acht Stücke teilen und jedes Teigstück etwa 1cm dick rund ausrollen.

Etwa 30 Minuten im warmen Ofen (niedrigste Stufe) gehen lassen. Danach aus dem Ofen nehmen und den Ofen auf 200°C aufheizen.
Brote etwa 10 Minuten backen (sie sind auch nach 7 Minuten schon fertig, aber mit 10min sind sie knuspriger). Auf einem Gitter auskühlen lassen.

Mit den Angaben ergeben sich etwa 15cm große Fladen. Wir schneiden sie einfach in der Mitte durch, schneiden dann mit einem scharfen Messer eine Tasche hinein und füllen sie mit Farmersalat. Wenn ihr größere Fladen haben möchtet, könnt ihr ja nur vier Fladen aus dem Teig machen oder die Teigmenge erhöhen. Dann die Fladen am besten auch etwas dicker ausrollen und etwas länger im Ofen lassen.
Liebe Grüße,

...Joachim

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Re: Döner - "selbstgebaut"

Beitragvon veggie20 » So 19. Dez 2010, 21:08

Danke, Joachim, für dieses Rezept. Das werde ich auf jeden Fall bald ausprobieren.

lg, daniela
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Re: Döner - "selbstgebaut"

Beitragvon flussrose » Mo 20. Dez 2010, 07:54

Danke Joachim!! Das klingt guuuuuut, das wird ganz sicher bald ausprobiert!
Und darf ich noch fragen welche Soße Du (oder auch Ihr anderen hier) dazu macht? Knobi? Aus Saurer Sahne?
Liebe Grüße
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Re: Döner - "selbstgebaut"

Beitragvon Eva » Mo 20. Dez 2010, 09:57

Hallo!

Ich habe ein Pittabrot-Rezept, das ich gerne hier reinstelle möchte(kleine Fladen mit Blase :) )

1200 g Weizen fein gemahlen
1 EL (ca. 20 g) Salz
ca. 700 - 800 g Wasser
1 Würfel frische Hefe (40 g)

Hefe in max. 700 g lauwarmem Wasser (lieber mit etwas weniger beginnen und beim Kneten langsam noch dazugeben, wenn nötig!) zusammen mit dem Salz auflösen und mit dem Weizen verkneten. Teig sollte nicht zu weich sein.
30 - 45 min. ruhen lassen (Schüssel in Plastikbeutel geben), bis sich der Teig verdoppelt hat. Danach golfballgroße Kugeln formen (Menge ergibt ca. 30 Brote von 10 - 15 cm ), die Kugeln wieder 30 - 45 min rasten lassen, dann jede Kugel ziemlich dünn (2 - 4 mm) ausrollen (viel Streumehl notwendig!), wer will, kann etwas Sesam und Schwarzkümmel daraufstreuen und nochmals leicht mit dem Nudelholz andrücken.
Die Fladen nochmals mind. 30 - 45 min. ruhen lassen (wichtig für die Blasenbildung) und dann in das sehr heiße Rohr (220 ° vorgeheizt) einschieben. 10 min. backen.
Im Idealfall heben sich die Brote nach ein paar Minuten im Rohr und die Blase entsteht!

Auf diese Weise werden die Fladen weicher. Wer es knusprig möchte, kann die Brote vor dem Backen mit Wasser abpinseln (dann wird's knäckebrot-ähnlicher).

Ich backe diese Menge alle paar Wochen mal, sind sehr beliebt bei uns, und dann friere ich sie zusammengedrückt ein. Die Blase bleibt nach dem Auftauen bestehen ...!

Viele Grüße
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Re: Döner - "selbstgebaut"

Beitragvon flussrose » Mo 20. Dez 2010, 22:06

Hallo!

Heute abend gab es bei uns ....... DÖNER!!!!! :mrgreen:
Ich habe das Rezept von Joachim genommen, allerdings nur die Hälfte davon, da mein Mann und ich allein daheim waren.
Es war echt spannend, wie ich so vor dem Herd hockte. :mrgreen:

Von den 4 Fladen sind 2 aufgegangen wie sonstwas - es sind richtige Blasen geworden, also genauso wie Eva das beschrieben hatte. Der ganze Fladen war quasi innen mit Luft "gefüllt". Doch die anderen beiden hoben sich nur spärlich bis gar nicht an und waren flach wie eine Flunder......
Wie das denn???? hab doch mit denen auch nichts anderes gemacht. :wink:

Gefüllt haben wir die guten Stücke (oder belegt) mit Rotkraut und Weißkrautsalat, mit GUrke und Tomate und Zwiebeln.
Dazu gab es Soße aus saurer Sahne mit viiiiiiiel Knobi und Bärlauch (den kalt verarbeiteten in Öl aus dem Bioladen).
Das war voll lecker!!!!!

Nur die Konsistenz vom Brot hat mich noch nicht so befriedigt. Das Brot beim Türken um die Ecke ist irgendwie luftiger und weicher. Lockerer halt.
Gibt es da noch einen Trick, den ich kennen sollte?
Liebe Grüße
Flussrose
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Re: Döner - "selbstgebaut"

Beitragvon Eva » Di 21. Dez 2010, 14:11

Hallo Flußrose!

Ich bin auch immer gerne in Backrohrnähe, wenn die Brote aufgehen :lol: !

Du hast recht, das türkische Fladenbrot, das man im Laden bekommt, hat eine total andere Konsistenz. Ist aber auch Weißmehl - zumindest bei uns hier! - und maschinell gefertigt! Ich denke, selbstgemacht aus Vollkorn wird man das nicht so hinkriegen ...

Meine Pitta-Fladen gehen auch nicht immer alle auf, wie sie sollten! Wenn von den 30 Broten 22 - 26 voll aufgehen, ist das schon gut! Der Rest hebt sich nur an einigen Stellen, an anderen bleibt's flach!
Was ich nur bemerkt habe: wenn die fertig ausgerollten Fladen vor dem Backen länger rasten können, habe ich mehr perfekte Blasen ! Warum aber einige Brote "sitzen bleiben", weiß ich nicht! Wie du sagst, man behandelt sie ja alle gleich! In meiner laienhaften Vorstellung habe ich mir das bisher halt so erklärt, daß vielleicht die Hefe nicht gleichmäßig im Teig verteilt war oder ich an manchen Stellen das Nudelholz zu fest angedrückt hatte. Interessante Frage !

Die blasenlosen Fladen sind aber gut als Beilage zu Gemüse-Hülsenfrüchte-Töpfen und zu Suppen zu gebrauchen oder eben wie Brot mit Belag drauf statt drinnen!!!

LG
Eva
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Re: Döner - "selbstgebaut"

Beitragvon flussrose » Mi 22. Dez 2010, 09:23

Liebe Eva,

na das beruhigt mich ja schon ein wenig, das Du auch "blasenlose" Fladen backen kannst! :wink:
So langsam denk ich nämlich ich bin zu blöd zum backen von Brot, Brötchen und Fladen. Das Ergebnis ist immer irgendwie.....seltsam...und in meinem Eisschrank türmen sich dann "Backfehler".

Habe bei Chefkoch.de auch nochmal nach einem luftigen Fladenbrot gesucht und auch was dazu gefunden. Ich denke, das Rezept stammt von "unserer" Greta hier. Sie hatte einen Teil Joghurt mit am Teig, schrieb aber, das sie die Fladen meist nur mit Wasser macht. An diesem Rezept war auch Zitronensaft dran (was bewirkt der denn, weiß das jemand?). Ich habe das Rezept genauso nachgemacht, aber eben ohne Joghurt, da es tiereiweißfrei sein sollte.
das Ergebnis war ein eher gummiartiger Fladen, welcher aber noch schlechter aufging als Dein Rezept, Eva.

Nun frag ich mich, ob man in der heimischen Backstube überhaupt so lockere Fladen wie beim Türken um die Ecke hinkriegen kann.
Und ich frag mich, ob meine Mühle das mehl einfach viel zu grob mahlt. Ich habe eine KOMO Fidibus udn ich denke, das Mehl könnte da feiner sein. Ob das wohl des Rätsels Lösung ist???

Klar, die Vollkornfladen schmecken nicht schlecht - aber ich möcht so gerne so was echt luftiges haben! :mrgreen:
Werde mal meinen Bioladen dazu anregen, das der Bäcker dort Fladenbrot bäckt :thumpup: Dann kauf ich das und muss mich nicht mit der eigenen Bäckerei rumschlagen! Seine Brote schmecker hervorragend und er ist eigentlich auch für neue Ideen offen - mal schaun was er zu meinem Vorschlag meint!
Liebe Grüße
Flussrose
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Re: Döner - "selbstgebaut"

Beitragvon Joachim » Mi 22. Dez 2010, 10:21

Hallo flussrose,

Nun frag ich mich, ob man in der heimischen Backstube überhaupt so lockere Fladen wie beim Türken um die Ecke hinkriegen kann.


Das geht in der Türkei ja auch mit einfachsten Mitteln, also müßten wir das auch hinbekommen. Ich habe mal etwas gestöbert und hier interessante Informationen gefunden: http://www.wir-baecker.de/index?topic=332.0

Insbesondere Beitrag #7 wirft ein wenig Licht ins Dunkel... ;)

Auf http://ketex.de/blog/?p=1159 gibt's ein gutes Rezept, das ich mal versuche, in unserem Sinne aufzuwerten:

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    * 360 gr. Weizenmehl 550
    * 5 gr. Frischhefe
    * 36 gr. Milch
    * 8. gr. Meersalz
    * 216 gr. Wasser
    * 1 Prise Zucker


Ich würde es folgendermaßen probieren:

400g frisch gemahlenes Weizenmehl, Kleie aussieben und zusätzlich mahlen. Wieder zum Mehl dazugeben.
(Da wie die Kleine mit verwenden, ist der Glutenanteil bei gleichen Mengen niedriger, deshalb mehr Mehl)

5g Hefe
(OK, das ist wenig, reicht aber durch die lange Teigruhe aus)

1 TL Öl
Milch hat einen Fettanteil von 3,8%, grob gesagt würde ich 36g Milch daher durch 1,5g Fett und 30g Wasser ersetzen. Ein TL Öl ist zwar mehr, aber ich wiege bei sowas doch keine zehntel Gramm ab.

260g Wasser (da sind die zusätzlichen 30g Wasser der Milch mit dabei plus etwas Zugabe, weil die Kleie beim Vollkronmehl mehr Wasser aufnimmt.)

8g Meersalz
1 TL Honig

Vorteig herstellen und 15 Minuten gehen lassen. Danach das restliche Wasser, Mehl und Salz dazugeben und verkneten. Im Original wird 18 Minuten(!) im Spiralkneter(!) geknetet. Das ist sehr lange und sorgt für die Elastizität des Teiges. Das gilt es mit unseren Mitteln nachzumachen, also Ärmel hochkrempeln und Erfrischungen bereitstellen... ;) Ich weiß jetzt auch, was ich mir zu Weihnachten wünsche. ;)

Teig für 12 – 24 Stunden im Kühlschrank in einer abgedeckten Schüssel ruhen lassen.

Den Teig in zwei Hälften teilen, rund wirken und 15 Minuten unter einem bemehlten Küchentuch entspannen lassen. Danach 1cm dick ausrollen, dünn mit Olivenöl bestreichen und mit Sesam oder Schwarzkümmel bestreuen. Sofort im vorgeheizten Backofen bei höchster Temperatur (im Original 270°C) 15 min backen.

Die 270°C schafft ein normaler Haushaltsofen bestenfalls auf der Reinigungsstufe... ;) Aber das müßte sich an sich auch problemlos im Alfredo backen lassen, das werde ich bei Gelegenheit mal ausprobieren.

Wichtig scheint mir in jedem Fall das hier zu sein: Lange kneten, lange und kalte Teigführung und sehr schnell und sehr heiß backen.
Liebe Grüße,

...Joachim

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Re: Döner - "selbstgebaut"

Beitragvon flussrose » Mi 22. Dez 2010, 11:10

DANKE Joachim!!!
Da sind gute Anregungen dabei! Ich werde auf jeden Fall die Kleie assieben und nochmal durch die Mühle lassen.
Und dann hab ich eben bemerkt, das ich den Teig zum gehen warm gestellt habe und nicht im Kühlschrank hatte.
Auch habe ich die Fladen vor de Backen auf dem Blech nochmal abgedeckt gehen lassen.

Na, ich wurschtel mich da schon durch und werde jeden Tag Fladen backen und Döner essen, bis er mir zu den Ohren rauskommt! :wink:
Aber wie gesagt, ist ja viel Frischkost durch das Grünzeug dabei und daher hab ich auch kein schlechtes Gewissen :mrgreen:
Liebe Grüße
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Re: Döner - "selbstgebaut"

Beitragvon Kringel » Mi 22. Dez 2010, 12:12

Hallo,

das von Joachim verlinkte Rezept hab ich schon gebacken und kann es nur empfehlen.
Ab und zu hab ich auch nicht so grosse Blasen, aber schmecken tut es.
So viel ich weiss ist das auch ein original türkisches Rezept.
Ich habe mein Mehl gar nicht ausgesiebt, ob ich damals Milch genommen habe oder nur Wasser weiss ich leider nicht mehr.
Den Zucker hab ich auch durch Honig ersetzt.
Man muss bei diesem Rezept nur ein bisschen vorausplanen durch die lange Teigführung.

Viel Spaß euch beim Ausprobieren, ich werde das mit dem Döner nach Weihnachten auch mal ausprobieren (die Idee ist einfach klasse :D ).

Viele Grüße

Manu
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Re: Döner - "selbstgebaut"

Beitragvon sahne23 » Do 23. Dez 2010, 16:36

Das will ich unbedingt auch ausprobieren.
Wie macht ihr denn das Gemüse dazu? Und welches?
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Re: Döner - "selbstgebaut"

Beitragvon flussrose » Do 23. Dez 2010, 20:59

Ich mache Rot- und Weißkrautsalat. Völlig unspektakulär. Kraut kleinschneiden und mit Öl, Kräuteressig, Salz und Pfeffer vermischen.
Zwiebeln schneide ich in dünne Ringe.
Gurken in dünne Scheiben.
Partytomaten halbiere ich.

Dann gebe ich die Knobisoße (also bei mir saure Sahne mit Knobi und Olivenöl) in das Brot.
Schichte Salat, Tomate, Gurke und Zwiebel irgendwie rein.
Dazwischen gern noch mal Knobisoße :D

Und das wars auch schon. Lecker!!!!!
Hatte leider noch keine Muße Joachims Rezept auszuprobierne, aber das wird noch.
Bin irgendwie voll auf dem Döner-Trip!
Liebe Grüße
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Re: Döner - "selbstgebaut"

Beitragvon smörrebröd » Do 23. Dez 2010, 21:04

Hallo,

Habe es gerade "getan" und wir waren begeistert! Mit dem libanesischen Fladenbrot von Joachim. - Okay, ein bisschen fest, der Teig, keine Blase, aber gut aufzuschneiden und vor allem: köstlich! Habe noch Schwarzkümmel und Sesam auf die Fladen gedrückt vor dem Backen.

Während der Teig ging, hatte ich genug Zeit, den folgenden Salat dazu zu machen:

Sosse aus:
Sahne
ein wenig Olivenöl
viel Knoblauch
einem Spritzer Zitrone
Kräutersalz, Pfeffer, Koriander, Schwarzkümmel, Kreuzkümmel, Paprika und Pulbiber
Dill und Petersilie

Grünzeug:
Weisskohl (am besten hobeln)
Eisbergsalat (ziemlich kleingeschnitten)
Schlangengurke (gewürfelt)
Porree (sehr feine Ringe)
Pastinake (geraffelt)
Tomaten (kleine Würfelchen)
Peperonis

Habe alles ziemlich kleingeschnitten, damit es nur eine klitzekleine Döner-Sauerei beim Essen gibt, aber das gehört ja dazu. :wink:
Sosse und Salat habe ich gleich ineinandergerührt, damit es gut zusammenhält und damit der Weisskohl ein bisschen weich wird.

Oh, das war toll! - Danke Euch allen für eine prima Idee! Hab ich das früher mal mit Fleisch gegessen? *amkopfkratz*

Hoffe, Ihr habt´s alle kuschelig und müsst nicht durch die Gegend fahren bei dem Wetter!
Alles Liebe, habt schöne Weihnachten! - Passt doch gut in nen Döner-Thread, oder?
Viele Grüsse,
Sandra

"Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein!"
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