Rohkosttaugliche "Gebäck"-Rezepte gesucht

Zur Prävention ernährungsbedingter Zivilisationskrankheiten sollte mindestens ein Drittel der Nahrung in Form von unerhitzter Frischkost verzehrt werden. Bei bereits bestehenden Krankheiten oder Vorbelastungen entsprechend mehr. In dieses Forum passen daher alle Rezepte, die unter diesen Aspekt fallen. Sehr kleine Mengen erhitzter Zutaten (wie bspw. etwas Sahne im Dressing oder getrocknete Kräuter als Gewürz) sind dabei nicht relevant.

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Rohkosttaugliche "Gebäck"-Rezepte gesucht

Beitragvon Birgit W. » Mi 10. Sep 2008, 18:41

Hallo Ihr Lieben,

am 31. August habe ich mich ziemlich spontan entschlossen, ab 1. September für einen Monat eine Rohkostphase einzulegen. Davor hatte ich maximal 3 Tage Rohkost geschafft, denn ich esse für mein Leben gern Gekochtes. Am ersten Tag hätte ich meinem Mann am liebsten noch das Gekochte weggegessen, seither geht es besser als gedacht. Nun habe ich schon Tag 10 geschafft und bin einigermaßen stolz auf mich. :)

Was mir echt fehlt ist ein rohkosttaugliches Gebäck, Fladen o.ä, das man zu den Salaten und rohen Suppen essen könnte. Auch so etwas wie Rohkostpizza würde mich mal interessieren. Dabei möchte ich mir nicht gleich wieder ein entsprechendes Buch kaufen. Hat da jemand von Euch ein paar Rezepte? Das wäre echt prima! :)

Herzliche Grüße

Birgit
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Re: Rohkosttaugliche "Gebäck"-Rezepte gesucht

Beitragvon Greta » Do 11. Sep 2008, 06:59

Hallo !
@Birgit

Hier habe ich ein Rezept von Barbara Rütting das habe ich mal eine Weile gemacht als ich noch Brot brauchte :-)

1000g Weizen oder Dinkel geht auch einen 5 Kornmischung gemahlen grob oder fein
Brotgewürze gleich mitmahlen (Korinader,Kümmel,Anis ,Sesam)
3 geh. Tl Buchweizen ganz
Kräutersalz
350g Sonnenblumenkerne gemahlen
2 El Pinienkerne
ca 550g Wasser

Alles gut verrühren und zu einem "Brotteig" formen
30 Min warm stellen dann dünne Scheiben davon abschneiden und auf einem Gitterrost in der Sonne trocknene lasssen oder bei ca 50°C im Backofen

Gutes Gelingen

liebe Grüße
Greta
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Re: Rohkosttaugliche "Gebäck"-Rezepte gesucht

Beitragvon Joachim » Do 11. Sep 2008, 07:07

> oder bei ca 50°C im Backofen

Dann ist es aber keine Rohkost mehr...
Liebe Grüße,

...Joachim

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Re: Rohkosttaugliche "Gebäck"-Rezepte gesucht

Beitragvon Birgit W. » Fr 12. Sep 2008, 16:06

Hallo Greta,

danke für das Rezept. Das werde ich mal in kleinerer Menge ausprobieren. Tja im Moment gibt es in Wuppertal keine Chance, den Teig in der Sonne zu trocknen. Im Raum funktioniert das wohl nicht, oder? Wie lange braucht der Trocknungsvorgang eigentlich?. Ich bin übrigens glatt dafür, dass man bei Öfen eine Einstellung mit 40° einrichtet! :wink: Mal sehen, ob ich mittels Ofen-Thermometer so ungefähr 40° hinbekomme. Und wie lange sind diese Fladen dann haltbar?

Herzlichen Dank für weitere Infos

Birgit
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Re: Rohkosttaugliche "Gebäck"-Rezepte gesucht

Beitragvon Greta » Sa 13. Sep 2008, 06:00

Hallo !
@Joachim
Ich habe mal ein Seminar bei Hubert Holler gemacht und er meinte es ist ok den Backofen auf 50°C auf zu heizen und dann etv abschalten das so ca 35-40 °C Restwärme noch da ist !
Ich selber habe es meist in den Backofen geschoben wenn ich vorher etwas gebacken hatte ,da ich ein Backofentermometer besitze ist das auch keine große Aktion festzustellen wenn der Ofen seine 40°C erreicht hat meist reicht es auch einfach nur die Backofenlampe einzuschalten !

@Brigit
Wie lange haltbar kann ich nicht sagen weil für eine "Dauerkonserve " habe ich das nie prodzuiert :-)

liebe Grüße
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Re: Rohkosttaugliche "Gebäck"-Rezepte gesucht

Beitragvon Birgit W. » Sa 13. Sep 2008, 14:35

Hallo Greta,

genau so habe ich es gemacht. Den Ofen für ein paar Minuten auf 50° mit Umluft gestellt. Die Fladen haben in dieser kurzen Zeit diese Temperatur noch gar nicht aufgenommen. (Ich habe eine Fühlprobe gemacht. :wink: ) Dann habe ich das Gebläse noch einige Minuten laufen lassen. Anschließend habe ich das Ganze einfach sich selbst überlassen und sie befinden sich jetzt, nach knapp 20 Stunden immer noch im Backofen. Ich weiß zwar nicht, wie hart die Teile noch werden, aber sie sind inzwischen auch so halbwegs trocken. Irgendwann werden solche Fladen natürlich auch ohne Sonne trocken. Es dauert halt bloß ein bisschen länger. Geschmacklich finde ich sie allerdings ziemlich naja ..... :roll: Ich empfinde sie nicht wirklich als eine Bereicherung der Frischkost. Da meine Frischkostzeit ja noch bis Ende des Monats geht, werde ich vielleicht noch mal ein anderes Rezept ausprobieren. Ich habe inzwischen gesehen, dass Frau Wilkesmann diesbezüglich auch ein paar Rezepte hat.

Als Konserve hatte ich die Fladen auch nicht gedacht und habe deshalb auch erst mal nur ein Viertel der Menge zubereitet. Wenn die Fladen richtig trocken sind, werden sie allerdings wahrscheinlich auch langfristig nicht schlecht. Ist ja im Grunde wie mit getrocknetem Brot.

Herzliche Grüße

Birgit Winkel
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