Nierensteine

Themen rund um die Gesundheit. Welche Erfahrungen habe ich mit der vitalstoffreichen Vollwertkost bei Allergien, Rheuma, Übergewicht gemacht? Wie wirkt sich die Ernährung aus? Welche Rolle spielen andere Lebensumstände? Hier hinein gehören auch die Themen "Haut und Haar" und "Homöopathie".

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Nierensteine

Beitragvon müllerin » Mo 4. Dez 2017, 10:39

Hallo zusammen!
Mein Mann kommt grad vom Urologen und es wurde ein Nierenstein festgestellt. Nächste Woche wird geröntgt, dann weiß man mehr. Schmerzen o.ä. hat er nicht, Zufallsbefund, vor einem Jahr war noch nix. Bin nur grad so verwirrt und da wollte ich mich mal ausheulen, brauche Rat und vielleicht ein bißchen Zuspruch.
Wir ernähren uns vollwertig so gut es geht, mit Ausnahmen. Er muss auf sein Gewicht achten, wegen erhöhtem Blutzucker. Darum ißt er abends z. B. überhaupt kein Brot mehr, eigentlich nur ein dickes Stück Käse und Gemüsesticks und mal einen Apfel oder Mandarine dazu.
Mittags gibt es täglich frisch gekocht viel Gemüse mit Nudeln oder Reis oder Kartoffeln. Fleisch ißt er mal im Restaurant, Steak und Salat. Zu Hause gibt es so 1x die Woche Fisch.
Der viele Käse abends ist doch wohl nicht so gut, für den Nierenstein, oder?
Aber abends auch noch kochen oder aufwändiges Zubereiten, schaffe ich oft nicht. Zeitlich oder oft bin ich auch müde.
Irgendwas machen wir doch falsch, sonst würde es doch nicht zur Steinbildung kommen?
Seine Mutter hatte Nierenkrebs, wegen Medi Mißbrauch. Ist das nun eine Vorbelastung? Mir schwirrt der Kopf, Danke wer bis hier gelesen hat
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Re: Nierensteine

Beitragvon Gänseblümchen » Mo 4. Dez 2017, 11:12

Hallo Birgit,

im Naturheilkunde Buch von Dr. Bruker steht folgendes:
Zur Nierensteinbildung kommt es dadurch, dass z.B. Harnsäure, Phosphorsäure und oxalsäure Salze (alles Enprodukte des Stoffwechsels), die die Niere normalerweise ausscheidet, im Harn
nicht gelöst bleiben sondern ausfällen.
Die Löslichkeit (Harnsäure ist in Wasser nur zu 1% löslich) in hoher Konzentration beruht auf die Wirkung der Schutzkolloide
Zu ihrer Bildung sind ihrerseits die Vitamine A, D und E notwendig - werden diese mit der Nahrung nicht ausreichend aufgenommen,
so kann es zur Ausfällung der Salze, bzw. Steinbildung kommen.

Nierensteine sind ernährungsbedingt - eine Stoffwechselstörung, daher wäre eine konsequente Vollwertkost notwendig

Fleisch und Käseverzehr ist nicht die Ursache, kann aber dazu beitragen wenn der Stoffwechsel nicht richtig funktioniert
Ebenso Kaffee - wenn er den trinkt - eine Tasse bildet fast soviel Harnsäure wie ein Stück Fleisch.
Eine tiereiweißfreie Vollwertkost wäre sicher besser - gerade auch wenn er Diabetes hat.

Zuviel Trinken kann auch zur Nierensteinbildung führen, da die Schutzkolloide verdünnt werden

GGf. mal einen Termin bei Dr. Birmanns machen? Dauert allerdings..
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Re: Nierensteine

Beitragvon Joachim » Mo 4. Dez 2017, 11:20

Hallo Birgit,

Mein Mann kommt grad vom Urologen und es wurde ein Nierenstein festgestellt. Nächste Woche wird geröntgt, dann weiß man mehr. Schmerzen o.ä. hat er nicht, Zufallsbefund, vor einem Jahr war noch nix.


Wenn er keine Beschwerden hat, ist das ja schon mal viel Wert. Wie kann man den denn durch Zufall finden?

Wir ernähren uns vollwertig so gut es geht, mit Ausnahmen.


Ihr wisst ja nicht, wann der Stein entstanden ist. Nierensteine bilden sich meines Wissens nicht wieder zurück, er kann also schon jahrzehntelang dort sein und wurde jetzt eben erst zufällig entdeckt. Eine Altlast sozusagen.

Er muss auf sein Gewicht achten, wegen erhöhtem Blutzucker. Darum ißt er abends z. B. überhaupt kein Brot mehr, eigentlich nur ein dickes Stück Käse und Gemüsesticks und mal einen Apfel oder Mandarine dazu. Mittags gibt es täglich frisch gekocht viel Gemüse mit Nudeln oder Reis oder Kartoffeln. Fleisch ißt er mal im Restaurant, Steak und Salat. Zu Hause gibt es so 1x die Woche Fisch. Der viele Käse abends ist doch wohl nicht so gut, für den Nierenstein, oder?


Da das tierische Eiweiß die Nieren belastet, eher nicht, aber der Nierenstein entsteht ursächlich nicht dadurch. Er entsteht, weil die Harnzusammensetzung nicht stimmt und / oder die Schutzkolloide nicht ausreichend produziert werden - oder verdünnt werden. Übermäßiges trinken ist daher bspw. auch eine mögliche Ursache.

Aber abends auch noch kochen oder aufwändiges Zubereiten, schaffe ich oft nicht. Zeitlich oder oft bin ich auch müde.


Wem sagst du das - ich muss nach der Arbeit auch noch in die Küche und Abendessen machen. Ich kann dich gut verstehen, Birgit...
Wir machen deshalb abends oft auch schnelle, einfache Sachen, wie Pellkartoffeln oder eine Suppe.

Irgendwas machen wir doch falsch, sonst würde es doch nicht zur Steinbildung kommen?


Das könnte man nur sagen, wenn der Stein erst vor kurzem entstanden ist. Dazu müsste man ihn beobachten und schauen, ob er wächst oder ob es neue Steine gibt. Wenn das der Fall wäre, müsste man tatsächlich über eine konsequentere Ernährung nachdenken. Oder über andere mögliche Ursachen (Medikamente bspw.)

Seine Mutter hatte Nierenkrebs, wegen Medi Mißbrauch. Ist das nun eine Vorbelastung?


Ich denke nein. Nierenkrebs entsteht durch Gewebeschäden an der Niere. Die Medikamente waren da mit Sicherheit ein Faktor, aber unauffällige Nierensteine würde ich da nicht als mögliche Auslöser sehen. Und ein Auslöser alleine reicht ja auch nicht - solange die eigentlichen Ursachen der Krankheit nicht vorliegen, kann auch kein Krebs entstehen. Die Medikamente sind keine Vorbelastung, sie sind "nur" ein Schadstoff, der eben ein Organ beschädigt hat. Das vererbt sich nicht.

Ich würde mich da nicht verrückt machen, solange der Stein unauffällig ist und nicht wächst oder neue dazukommen.
Liebe Grüße,

...Joachim

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Re: Nierensteine

Beitragvon müllerin » Mo 4. Dez 2017, 16:48

Vielen lieben Dank!
Eure Antworten haben mich ein bißchen runtergeholt, ich rege mich immer furchtbar auf und bin dann so kopflos ...
Er geht jährlich zum Urologen wegen PSA Test und dann wird immer die Niere geschallt. Vor einem Jahr war also noch nix. Und das meinte ich mit Zufallsdiagnose ...
Übermäßig trinkt er nicht, eher im Gegenteil meine ich. Aber da gehen die Meinungen ja auseinander ... Und Bruker meint ja auch, man soll trinken wie der Durst es hergibt .. Aber Kaffee ist schon dabei, mind. 3 Tassen am Tag. Er trinkt nicht gern, wegen häufigem Toi-Gang ...
Der Doc meinte, er solle nicht hüpfen und keine große Reise machen, falls der Stein in den Harngang geht etc.
So eine Aussage verunsichert doch, ohne hilfreich zu sein. Besteht jetzt doch Gefahr?
Warten wir mal bis nächste Woche zum Röntgentermin, dann erfahren wir wohl die Größe etc.
Zertrümmern ist doch vielleicht die beste Option? Was weg ist kann nichts auslösen??
LG die birgit :thumpup:
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Re: Nierensteine

Beitragvon Cristina » Di 5. Dez 2017, 19:18

Hallo Birgit,

müllerin hat geschrieben:Der Doc meinte, er solle nicht hüpfen und keine große Reise machen, falls der Stein in den Harngang geht etc.
So eine Aussage verunsichert doch, ohne hilfreich zu sein. Besteht jetzt doch Gefahr?

Ich arbeite in einem Krankenhaus und lese oft Akten von Stein-Patienten. Es kann sein, dass der Stein in den Harnleiter gerät und dann eine Kolik auslöst, falls er steckenbleibt, das muß aber nicht passieren. Es kommt auch darauf an, wie groß der Stein ist, ob er überhaupt so klein ist, dass das passieren könnte. Weiß man alles nicht ohne nähere Angaben.
Was genau gemacht werden soll, muß natürlich der Arzt entscheiden. Es gibt auch Medikamente, die Steine auflösen. Aber da es auch verschiedene Arten von Steinen gibt in der Zusammensetzung, kann das nur der Arzt sagen.
Alles Gute für euch!
Liebe Grüße
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Re: Nierensteine

Beitragvon müllerin » Mi 6. Dez 2017, 09:36

Lieben Dank, Cristine!
Solche Hinweise hätte doch auch der Arzt mal sagen können, oder?
Wäre doch sehr hilfreich und beruhigend.
Warten wir erstmal das Röntgenbild ab!
Heipraktiker meinen ja: Was der Körper bildet, baut er auch wieder ab.
Die Schulmedizin ist da ganz anderer Meinung.
Was hier hilft, werden wir dann entscheiden.
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Re: Nierensteine

Beitragvon Cristina » Mi 6. Dez 2017, 17:25

Ja, manchmal wundert man sich über Ärzte. Ich glaube sie vergessen einfach oft, dass sie Leute vor sich sitzen haben die kein Medizinstudium absolviert haben! Und sich auch nicht in die Patienten hineinversetzen können.
Liebe Grüße
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Re: Nierensteine

Beitragvon müllerin » Di 12. Dez 2017, 16:26

Hallo zusammen!
Also die Röntgenaufnahme heute zeigt: nichts. Also ist es kein Nierenstein, sondern es sind bei dem Ultraschall Harnsäureablagerungen gesehen worden. Die sind nämlich auf dem Röntenbild nicht sichtbar.
Also Entwarnung und große Erleichterung :D
Frage:
kann/sollte man etwas tun, damit sich nicht mehr dieser Ablagerungen bilden? Basisch ernähren vielleicht? Purinarme Lebensmittel sollen helfen. Aber wie oft ißt man denn purinreichen Spargel, Rote Beete, Spinat. Soll man die nun ganz weglassen?
Oder gar nicht dran denken und vollwertig weitermachen?? :o
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Re: Nierensteine

Beitragvon Gänseblümchen » Di 12. Dez 2017, 17:49

müllerin hat geschrieben:Frage:
kann/sollte man etwas tun, damit sich nicht mehr dieser Ablagerungen bilden? Basisch ernähren vielleicht? Purinarme Lebensmittel sollen helfen. Aber wie oft ißt man denn purinreichen Spargel, Rote Beete, Spinat. Soll man die nun ganz weglassen?
Oder gar nicht dran denken und vollwertig weitermachen?? :o


Vitalstoffreiche Vollwertkost, ganz klar
Und möglichst mit dem Kaffee aufhören und das tierische Eiweiß meiden

Auf Spargel, Rote Beete und Spinat braucht nicht verzichtet zu werden - allenfalls vorsichtig mit Spargel wenn bereits Gicht vorliegt..
Viele Grüße vom Gänseblümchen

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Re: Nierensteine

Beitragvon Cristina » Di 12. Dez 2017, 19:14

müllerin hat geschrieben:Hallo zusammen!
Also die Röntgenaufnahme heute zeigt: nichts. Also ist es kein Nierenstein, sondern es sind bei dem Ultraschall Harnsäureablagerungen gesehen worden. Die sind nämlich auf dem Röntenbild nicht sichtbar.

Ist ja großartig :D . Das hätte der Arzt euch auch mal sagen können, dass es nur der Verdacht auf einen Stein ist. So macht man sich ganz unnötig Sorgen.

Tiereiweißfreie VWK ist auf keinen Fall verkehrt. Was mir noch eingefallen ist, steht auch bei Bruker: die oft empfohlene Trinkmenge von mehreren Litern Wasser ist nicht zu empfehlen. dadurch werden die Schutzstoffe gegen Steinbildung quasi verdünnt. Die Schulmedizin geht hier von der Vorstellung aus, dass sich im konzentrierten Urin schneller Steine bilden, was aber nicht der Fall ist. Da ja die eigentliche Ursache die Zivilisationskost ist mit ihrem Vitalstoffmangel.
Hatte Joachim, glaube ich auch schon super erklärt, wie immer :)
Liebe Grüße
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Re: Nierensteine

Beitragvon müllerin » Mi 13. Dez 2017, 09:59

Danke!
Ja, wir hätten eine entspanntere Woche haben können ...
Komischerweise fragte der Urologe, ob denn noch nie die Harnsäure getestet wurde. Ja, macht er das denn nicht??
Habe nicht nachgefragt, in dem Moment ist man ja manchmal wie blockiert.
Nun schaue ich mal nach der Ernährung, um die Kristalle zu senken. Die Werte werden demnächst mal bestimmt.
Gicht ist noch nicht aufgetreten. Jedoch klagt er manchmal darüber, dass "alles irgendwie so weh tut" Gelenke, Knochen ...

Vitalstoffreiche Vollwertkost, die werde ich mehr umsetzen, nicht soo viel Ausnahmen.
Komisch, dass Erbsen, Bohnen, Linsen purinhaltig sind? Gibt es bei uns schon häufig, wegen dem pflanzlichen Eiweiß.
Tierisches Eiweß soll ja gemieden werden.
'Trinken ist immer so ein Streitpunkt bei uns. Ich meine, so 1,5 Ltr. am Tag sollten schon sein, im Obst / Salat ist ja auch Flüssigkeit drin.
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Re: Nierensteine

Beitragvon Gänseblümchen » Mi 13. Dez 2017, 16:57

müllerin hat geschrieben:'Trinken ist immer so ein Streitpunkt bei uns. Ich meine, so 1,5 Ltr. am Tag sollten schon sein, im Obst / Salat ist ja auch Flüssigkeit drin.


1,5 Liter zusätzlich? Das ist viel zu viel
Trinken nur wenn Durst da ist und dann auch am besten Wasser, weil das der Organismus am besten verwerten kann..
Viele Grüße vom Gänseblümchen

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Re: Nierensteine

Beitragvon müllerin » Mi 13. Dez 2017, 17:14

:shock: Echt jetzt?
Also am Wochenende "vergesse" ich das Trinken schon fast. Irgendwie kein Durst.
Wochentags trinke ich eine Kanne YogiTee (1,2 Ltr.) und abends noch ne Tasse oder zwei, andere Sorten oder Wasser.
Auf ein Durstgefühl achte ich gar nicht, habe ich auch nur selten, nur eben ob die Kanne leer ist ...
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Re: Nierensteine

Beitragvon Gänseblümchen » Do 14. Dez 2017, 20:30

Viele Grüße vom Gänseblümchen

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Re: Nierensteine

Beitragvon müllerin » Fr 15. Dez 2017, 10:09

Danke!
hab ich mir angesehen.
Na sag mal, muss man denn hinter allen Aussagen kommerzielle Ziele vermuten?? :shock:
Die Problematik ist ja, kann ich überhaupt noch unterscheiden: hab ich Durst oder ist es schon Gewohnheit, zur Flasche zu greifen?
:cry:
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