Probleme bei Mandelmilch? Hilfe!

Themen rund um die Gesundheit. Welche Erfahrungen habe ich mit der vitalstoffreichen Vollwertkost bei Allergien, Rheuma, Übergewicht gemacht? Wie wirkt sich die Ernährung aus? Welche Rolle spielen andere Lebensumstände? Hier hinein gehören auch die Themen "Haut und Haar" und "Homöopathie".

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Re: Probleme bei Mandelmilch? Hilfe!

Beitragvon Waldmeister am Do Jul 07, 2011 09:13:24

Guck mal hier: http://books.google.de/books?id=9PiBRRFDjWEC&printsec=frontcover&dq=p%C3%A4diatrie+integrativ&hl=de&ei=4VcVTsTaF83u-gaR2rwI&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=1&ved=0CC8Q6AEwAA#v=onepage&q&f=false Seite 43-46 (bei mir wird ab 45 nicht mehr angezeigt, aber ich habe das Buch zu Hause)

Interessante Aspekte waren:
- Schmerzen im linken Unterbauch drch Kotknollen, entweder vor der Darmentleerung oder danach (durch gastrokolischen Reflex)- spricht für manuelle Kolikmassage (hast Du es richtig gelernt? Mann muss richtig in den Bauchraum reingehen, oft spürt man den gefüllten Darm/ absteigender Ast richtig gut und kann dann versuchen, den Inhalt vorsichtig "zu schieben", in die richtige Richtung!, um somit den Reflex zur Öffnung des Sphinkters zu beeinflussen. Wichtig noch zur Entspannung: Beine leicht gebeugt halten, um den ZUg auf die Bauchmuskeln rauszunehmen.
- Überlaufsymptomatik: Nach langer Zeit der Stuhlretention verflüssigt sich der Stuhl, riecht faulig...- führt oft zu schmerzhaften und blutenden Analfissuren, kann auch zu unspezifischen Beschwerden wie Appetitlosigkeit oder Erbrechen führen

Auf Seite 44: Therapie:
- Toilettengang zu regelmäßigen Uhrzeiten (nach dem Essen, wg gastrokolischem Reflex)
etc.

ERnährung:
- Vollkornprodukte, Obst, Obstsäfte, Kartoffeln, Quark, Joghurt, Käse
- zu vermeiden (konsequent): Weißmehlprodukte, Süßigkeiten einschl. Kakao und Limo, Bananen, Karotten, Nüsse, Heidelbeeren
- wichtig: Ausreichend Flüssigkeitszuführ (insbesondere, wenn man Leinsamen/Flohsamen gibt!)

Rektale Abführmaßnahmen nur bei deutlicher Stuhlretention (nicht länger, nur über 3-5 Tage)


Komplementäre Medizin:

Pflege und Anregung einer rhythmischen Nahrungsaufnahme (v.a. regelmäßige Hauptmahlzeiten, möglichst eine Suppe auf Basis geschroteten Getreides), definierte und somit feste Zwischenmahlzeiten (Obst, VK-Produkte), keine unkontrollierten Zwischenmahlzeiten
- das ist vielleicht ein Thema für Euch, da Du aus Sorge vielleicht sehr häufig Essen anbietest...
Auch die komplementäre Medizin sagt: Im Akutfall muss kurzfristig ein rektales Abführmittel gegeben werden (Klistier etc)

Phytotherapie:
- morgendliches und nach dem Essen Trinken eines Glases Wasser (zimmerwarm) oder eines sorbithaltigen Fruchtsaftes (z.B. Apfelsaft, Birne) zur unterstützung des gastrokolischen Reflexes
- Zusatz von Haferschleim zur Flaschennahrung (10-20%)

Anthroposophische Medizin:
-verschiedene Mittel zur Unterstützung der rhythmischen Verdauungstätigkeit (Cichorium Radix D1-D3, Hepatodoron, Digestoron), bei Teufelskreis von schmerzhafter Stuhlretention, Analfissur und Verstopfung Mercurialis comp. Suppositorien, bei spastischer Obstipation Nux Vomica/Nicotiana comp. Globuli, Carpellum mali comp. Trit....
In jedem Fall aber entsprechend ärztliche Anweisungen einholen (ggf. anthroposophischer Arzt)

Homöopathie: da steht einiges, zu viel, um es hier abzuschreiben...

Hoffe, es hilft Dir...

EDIT: "Toilettengang zu regelmäßigen Uhrzeiten": hier möchte ich ergänzen, dass es nach Bruker nicht darum geht, den Darm zu "erziehen", in dem man drückt und presst, denn das klappt nicht und führt nur zu mehr Beschwerden. Hier ist denke ich gemeint, dass dieser Reflex genutzt wird und die Gelegenheit gegeben wird, auf der Toilette sich zu "entspannen", wirkt ja manchmal auch über das unbewusste Nervensystem...
Wobei Sophie denke ich mal noch Windeln trägt, oder? Spricht dann umso mehr für Bauchmassage nach dem Essen...

Von meinen Babymassagekursen weiß ich noch, dass einige Eltern von diesen Zäpfchen geschwärmt haben: http://www.wala.de/presse/pressetexte/?art=74/ Die wirken u.a. denk ich auch allein durch die Tatsache, dass sie im Rektum den Reflex auslösen...
Wärme mag sie gar nicht? Auch nicht ein leicht warmes Kirschkernsäckchen uoder feucht-warme Bauchkompressen oder ein warmes Entspannungsbad?
Liebe Grüße vom Waldmeister

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Re: Probleme bei Mandelmilch? Hilfe!

Beitragvon Joachim am Do Jul 07, 2011 09:27:21

Hallo Katharina,

Zwischen diesen Tagen merkt man oft dass sie drückt und nichts kommt. Ich versuche ihr dann mit Fieberthermometer zu helfen.


Habt ihr es schon einmal mit einem Klistier oder einem Einlauf versucht? Das ist auch nicht unangenehmer als das Fieberthermometer, hilft aber ungleich besser.
Liebe Grüße,

...Joachim

--- Die Kinder kennen ja die Lebensmittel gar nicht mehr. in den Städten gibt es viele Kinder, die noch nie selbst eine Kartoffel vom Baum gepflückt haben (Alfonse)
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Re: Probleme bei Mandelmilch? Hilfe!

Beitragvon Chris12 am Do Jul 07, 2011 10:50:20

Hallo,

meine Tochter hatte früher auch ständig Probleme mit Verstopfung und hartem Stuhl, oft auch mit solchen blutigen Einrissen am After und natürlich viel Weinen. Nichts von dem, was der Kinderarzt empfohlen hat, hat geholfen. Sie hatte schließlich nur noch Angst, auf die Toilette zu gehen. Erst als ich auf VWK umgestellt habe und vor allem, als ich ihr alle Milchprodukte (außer 1 EL Sahne am FKB) gestrichen habe, war die Verstopfung plötzlich weg. Seit dieser Zeit hat sie nie mehr Verstopfung oder harten Stuhl gehabt. Sie trinkt auch extrem wenig, an manchen tagen vielleicht ein halbes Glas Wasser. Jedoch isst sie sehr viel Rohkost und wasserhaltiges Obst.
Ich bin der Meinung, dass die vielen Milchprodukte (sie hat viel Kakao getrunken früher) "Schuld" waren, da sie die VWK am Anfang noch nicht komplett mitgemacht hat. Nur mit den Michprodukten war ich sehr konsequent.

LG
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Re: Probleme bei Mandelmilch? Hilfe!

Beitragvon Katharina am Do Jul 07, 2011 19:13:41

Hallo,


vielen lieben Dank für eure Antworten und Dir, Elke für die ausführlichen Tipps.

Leider bin ich auch der Meinung, dass die Milch bestimmt schuld ist. Aber da ist Sophie selber das Problem.
Die Milch muss von der Konsistenz genau, wirklich genau wie die Getreideflocken von Holle sein.
D. h. es ergibt so eine breiige Konsistenz.
Powerdrink wird gar nicht toleriert, also mit Erbrechen.
Hafermilch und anderes auch nicht.

Sie bekommt ja jetzt noch drei Flaschen den Tag, mit ca. 150ml Kuhmilch mit den Holle Flocken. 2 Tage Rohmilch und dann pasteurisierte Demeter Milch. (Bioladen hat leider nur einen Tag die Woche Rohmilch).

Ich habe dann vor, wenn sie sich wieder stabilisiert hat, frisches Getreide zu zu mischen und noch eine Flasche weg zu lassen und dann die Kuhmilch durch Sahne-Wasser zu ersetzen.

Im Löffelbrei habe ich leider immer ein kleines Stückchen (1/4) Banane dazu und Möhren frisch oder gekocht.
Sie isst ja auch nur sehr ungerne Obst und da brauche ich diese Süße der Banane.

Der Kinderarzt sagte dass die Mundschleimhaut immer noch entzündet ist und es wird und wird nicht besser.
Das ist natürlich wegen dem Essen sehr schwierig.

Mit der Verstopfung ist auch so ein Kreislauf, zur Zeit will sie weder essen noch trinken, nur ihre Milchflaschen gehen.
Auch hungern lassen ändert nichts daran, sie trinkt trotzdem nicht Tee oder Wasser.

Ein einfacher Wasser oder Teeeinlauf bringt nichts, diese normalen Zäpfchen auch nicht. Sie lösen bei ihr nichts aus.
Drücken tut sie auch sehr kontraproduktiv, d.h. pressen und Beine lang machen, versteifen und Pobacken zusammen pressen.
Und ich habe gar nicht mehr die Kraft dagegen an zu kommen.

Sophie hat unheimliche Kräfte und ich bin ja sehr klein und zierlich.

Ja warmes Wasser ist gut, aber keine Chance bei ihr.

Homöopathisch wird sie ja behandelt, von auch einem sehr guten , spezialisierten klassischen Homöopathen.
Aber Stuhlgang mäßig kommen wir nicht so weiter.

Ich danke euch noch einmal für die Tipps. Ich bin da schon verzweifelt, wenn ich auch sehe wie Sophie es quält und ich auch nur vermuten kann, was es ist.
Ich weiß ja auch was gut wäre für sie, aber das Durchsetzen...

Es scheitert irgendwie an der geistigen? Behinderung und ihren Gewohnheiten.

Vor allen Dingen, was ist besser Hipp Gläschen+Ferignahrung und in der Regel Kind zufrieden + Mahlzeit ohne Geschrei +Verstopfung
oder Frischkost + eventuell Sondenernährung oder jede Mahlzeit Geschrei.

Vielleicht liegen unsere Probleme ja nur in der Mundentzündung. Allerdings geht das schon mehrere Wochen so.


Lg, Katharina
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Re: Probleme bei Mandelmilch? Hilfe!

Beitragvon Katharina am Do Jul 07, 2011 20:53:02

Hallo nochmal,

das einzige was Sophie bei der Verstopfung hilft ist Movicol zum Trinken.
Macht dem Darminhalt weicher und voluminöser. Allerdings bekommt sie davon Blähungen.


Tut mir leid, dass ich eure Ratschläge irgendwie immer widerlegen muss.
Vielleicht muss ich auch viel mehr Geduld haben, aber wenn das Kind leidet ist es auch schwer.

Manchmal denke ich, ob eine Sonde nicht besser wäre. Einfach um aus diesem Kreislauf heraus zu kommen.
Vollwertig ernähren, was sie isst ok und was nicht wird eben sondiert.

Aber mich schreckt Krankenhaus, Op, etc. ab und ich habe auch Sorge, dass sie dann aus Bequemlichkeit gar nicht mehr isst.

Lg, Katharina
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Re: Probleme bei Mandelmilch? Hilfe!

Beitragvon Chris12 am Fr Jul 08, 2011 11:50:46

Ich würde gar nicht so einen Druck wegen dem Essen machen. Milch einfach nicht mehr geben und nur noch vollwertiges anbieten. Aber keinesfalls zum Essen zwingen. Wenn sie es nicht essen will, ok, dann eben wegstellen und wenn sie das nächste Mal Hunger hat, wieder anbieten. Sie wird mit der Zeit schon einiges aus der VWK finden, das ihr schmeckt. Vielleicht gibt es auch ein paar Tage Geschrei, wenn sie keine Flasche mehr bekommt, aber dann ist das auch vorbei. Meine Tochter versucht auch immer Theater zu machen, wenn sie auf etwas gewohntes verzichten muss. Irgendwann kapiert sie aber, dass ich konsequent bleibe, dann ist wieder alles ok.
Stress Dich nicht zu sehr, das spürt auch Deine Kleine. Dann isst sie nachher vor lauter Druck gar nichts mehr. Sie soll ja merken, dass Essen was tolles ist und Spaß machen kann.
LG
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Re: Probleme bei Mandelmilch? Hilfe!

Beitragvon Katharina am Fr Jul 08, 2011 13:59:12

Hallo Chris,

das Problem ist das Sophie auch ihren Flüssigkeitsbedarf über die Milch stillt.
Sie trinkt ohne Milch, auch über einen längeren Zeitraum einfach nichts. kein Tee oder Wasser.

So einen kompletten Entzug müssten wir wahrscheinlich unter klinischer Aufsicht machen, da es auch wegen der Epilepsie gefährlich ist, wenn sich der Flüssigkeitshaushalt verschiebt.

Ich versuche es in kleinen Schritten weiter und hoffe, dass ihre Entzündung bald abklingt und es ihr wieder besser geht.

lg, Katharina
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Re: Probleme bei Mandelmilch? Hilfe!

Beitragvon Chris12 am Fr Jul 08, 2011 17:46:18

Katharina hat geschrieben:Sie trinkt ohne Milch, auch über einen längeren Zeitraum einfach nichts. kein Tee oder Wasser.


Das macht meine Tochter auch nicht. Sie hat oft Tage, an denen sie, wenn es hoch kommt, nur ein halbes Glas Wasser trinkt. Tee mochte sie noch nie, trinkt sie auch heute noch nicht. Ich denke, wenn genug wasserhaltiges Obst und Gemüse gegessen wird, ist das kein Problem. Wie gesagt, meine Tochter hat heute eine optimale Verdauung. Wenn sie zu wenig Flüssigkeit bekäme, sähe das sicher anders aus.

Katharina hat geschrieben:das Problem ist das Sophie auch ihren Flüssigkeitsbedarf über die Milch stillt.


Ich denke nicht, dass sie freiwillig verdursten würde. Einfach immer einen Becher / Glas / Flasche mit Wasser stehen lassen. Irgendwann wird sie es nehmen, wenn sie keine Milch mehr bekommt. Solange sie weiß, dass Du ihr im Ernstfall doch immer wieder die Milch geben würdest, hält sie das eben aus. Um ihren Willen zu bekommen, leidet sie auch mal ein bisschen Durst. Meine Tochter wäre auch so.
Ich verstehe aber, dass Du Angst hast, das einfach mal auszuprobieren.
LG
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Re: Probleme bei Mandelmilch? Hilfe!

Beitragvon Katharina am Fr Jul 08, 2011 20:05:26

Hallo Chris,


Sophie bekommt kontinuierlich zu wenig Flüssigkeit... behaupte ich jetzt mal.

Ihre Windeln sind sehr wenig nass. 3 bis 4 Windeln am Tag sind einigermaßen feucht/nass.
Eigentlich sollten es 5-6 Windeln sein.
Dass ist natürlich auch nur ein Durchschnittswert, aber sie quengelt sehr oft wegen Durst/Hunger und trinkt dann aber nichts.
Und das liegt eindeutig an Schmerzen/Unbehagen im Mundbereich.

Während der Antibiose und Tropf im Krankenhaus hat sie plötzlich getrunken ohne Ende. Bestimmt einen 1 1/2 liter am Tag. Warum?

Wir haben tageweise schon immer ausprobiert die Milch weg zu lassen, ohne Erfolg.
länger habe ich wirklich Angst, aufgrund der trockenen Windeln.
Also nach einem Tag ohne Milch setzt sie keinen Urin mehr ab und hat desöfteren dann gekramft.

Wenn Sophie krank ist oder es ihr anderweitig nicht gut geht, verweigert sie das Trinken8 auch Milch) und würde dehydrieren.
Das liegt aber bestimmt an der Behinderung, dass sie dann das Unwohlsein übers Verdursten stellt.

Es ist auf jeden Fall nicht sehr einfach, da man Sophie auch nicht mit Spass heran führen kann.
Matschen oder ä. interessiert sie nicht.

Lg, Katharina
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Re: Probleme bei Mandelmilch? Hilfe!

Beitragvon Katharina am Fr Jul 08, 2011 22:21:10

Hallo,

Nochmal ein Beispiel: Sophie kann vor Hunger wie am Spieß schreien, dann aber trotzdem nicht trinken oder wenn die Umgebung, Geräusche oder die Lichtquelle für sie falsch ist, nicht trinken.

Auf Reisen ist dies immer sehr lustig, aber auch sehr anstrengend.
Sophie fängt an zu quengeln, ich mache die Flasche fertig und gebe sie ihr. Dann niest ein anderer Fahrgast oder es raschelt in der Nähe eine Zeitschrift und dann ist es vorbei mit dem Trinken.
Es kann in einer oder zwei Stunden aber genauso ablaufen. Obwohl der Durst ja stärker sein müsste.

Jetzt geht das einfacher, weil sie ja nicht so schnell dehydriert, aber als Säugling war es oft grenzwertig. Teilweise hat sie 10-12 Stunden nichts getrunken und dann meist tageweise stark am Limit.

lg, Katharina
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Re: Probleme bei Mandelmilch? Hilfe!

Beitragvon Chris12 am Sa Jul 09, 2011 07:55:26

Hallo Katharina,

Du hast mein vollstes Mitgefühl. Das mit der Behinderung ist natürlich ein Sonderfall und ich kenne mich auch überhaupt nicht mit sowas aus.
Bist Du bei einem Heilpraktiker oder ganzheitlich arbeitenden Arzt in Behandlung?

Wenn Du die Milch schon nicht ganz weglassen kannst: Vielleicht kannst Du ja die Milch mit Wasser verdünnen? Das dürfte von der Konsistenz her nichts ausmachen. Also wenn Du z.B. 250 ml Milch nehmen würdest, statt dessen 125 ml Milch und 125 ml Wasser. Vielleicht ist es einen Versuch wert?
LG
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Re: Probleme bei Mandelmilch? Hilfe!

Beitragvon Katharina am Sa Jul 09, 2011 09:25:02

Hallo Chris,

ja wir sind bei einem klassischen Homöopathen in Behandlung. Leider beträgt die Entfernung 500 km und sehen uns nur 2-3 mal im Jahr. Ansonsten telefonieren wir.

Ja ich habe gerade die Milch verdünnt.


Sie hat glaube ich schon die nächste Blasenentzündung. Bald können wir uns nicht mehr gegen die Prophylaxe wehren.
Hoffentlich sind wir morgen nicht wieder im Krankenhaus.

Lg, Katharina
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Re: Probleme bei Mandelmilch? Hilfe!

Beitragvon blauwal13 am Sa Jul 09, 2011 15:09:08

Hallo Katharina,

ich lese hier schon ein Weilchen mit und kann Deine Situation sehr gut nachvollziehen.
Ich bin Heilerzieherin und habe fast 20 Jahre in einer heilpädagogischen Heimsonderschule gelebt und gearbeitet (jetzt mit Erwachsenen Betreuten) und die Beschreibung Deiner Tochter erinnert mich sehr an ein Mädchen in unserem Haus, die ich tlw. mitbetreut habe: Lucia, die mehrmals täglich Anfälle hatte u. eine ausgeprägte Spastik. Das Essen gestaltete sich recht schwierig, das Essen musste püriert werden und trinken war eine Qual; um jeden Tropfen wurde gekämpft!
Damit einher ging die ständige Verstopfung, den „Trick“ mit dem Fieberthermometer kannten auch wir!!
Nach langem Hin und Her entschieden sich die Eltern zum Glück für eine Dauer-Magensonde (PEG) , sodass Lucia mit ausreichend Flüssigkeit (ohne den ständigen Kampf!) versorgt werden konnte. Und siehe da: die Verstopfung war so gut wie weg!

Ein anderes Kind bei uns im Haus, Niklas, war auch schwerstbehindert: Epilepsie, starke Spastik, ständig angespannt und verkrampft. Er weinte u. jammerte sehr viel. Auch bei ihm war die Nahrungsaufnahme sehr schwierig, vor allem das Trinken, er verschluckte sich ständig, musste husten…Er verstarb leider (die genaue Ursache weiss ich nicht mehr) und seine Mutter (die Ärztin ist) hat ihn untersuchen lassen, wobei sich herausstellte, dass er sehr viele und auch grosse Nierensteine hatte, die wahrscheinlich die Ursache seiner Schmerzen waren und wahrscheinlich auch das Resultat der geringen Flüssigkeitsaufnahme.

Ich selber habe keine eigenen Kinder, aber ich glaube, wenn ich in einer ähnlichen Lage wäre, würde ich mich für eine Sonde entscheiden. Natürlich ist es eine OP mit allen damit verbundenen Risiken etc, doch die Vorteile überwiegen. Gerade wie jetzt in Sophies Fall, wo die Mundschleimhaut noch mitbetroffen ist.
Vielleicht kennst Du noch andere Eltern, mit denen Du Dich austauschen könntest?

Ich wünsche Euch alles alles Gute und Gesundheit
Regina
Katzen sind schlauer als Hunde. Du wirst niemals acht Katzen dazu bringen, einen Schlitten durch den Schnee zu ziehen. (Jeff Valdez)
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Re: Probleme bei Mandelmilch? Hilfe!

Beitragvon mama_ina am Do Jun 28, 2012 00:52:21

Die Tochter einer Bekannten litt auch an Epilepsie soweit ich weiss. Ihr wurde durch die Bioresonanztherapie geholfen. Sie fährt mit der kleinen nun halbjährlich mehrere stunden zum Arzt um wieder ungünstige Stoffe aus dem Körper auszuleiten. Ich weiss leider nichts genaues über die Symptome, nur dass die kleine von der Schulmedizin schon aufgegeben wurde und unter sehr starken Medikamenten stand, so dass sie kaum noch ansprechbar war. sie ist nun eine quicklebendige 6jaehrige, tut sich nur in der schule ein bisschen schwer, aber sie musste ja auch viel von ihrer Entwicklung nachholen... Mit meinem Sohn hat mir die Bioresonanztherapie auch sehr geholfen, allerdings nur in dem wir Unverträglichkeiten festgestellt haben, das mit dem ausleiten hat wegen dem alter nicht geklappt...

Ich weiss natürlich nicht was schon alles versucht wurde. aber vielleicht lässt sich ja noch irgendetwas über alternative Medizin machen? hast du mal nach Frischmilch gegoogelt? ich habe bei uns in der nähe Über google einen tollen Bauernhof gefunden wo man sich Rohmilch abfüllen kann (die haben einen kuhmuhmat :-) ) das wäre dann ja auch schon ein stück besser.

Ansonsten fühl dich gedrückt, da macht man wirklich ne menge mit wenn die kleinen gesundheitliche Probleme haben. Bei uns warens "nur" neurodermitis und ein Ekzem, dass nicht verschwinden wollte, und unser Kampf ist leider auch noch nicht ausgestanden...
mama_ina
 
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