schrecklicher rückfall

Challenges - Herausforderungen - sind Aktionen mit begrenzter Zeit, um mit anderen zusammen einmal eine Ernährungsumstellung auszuprobieren. Zusammen geht es oft einfacher und der direkte Erfahrungsaustausch ist oft wichtig. Challenges könnten bspw. sein: "Zwei Wochen Rohkost" oder "Ein Monat tiereiweißfrei". Alle Challenges müssen natürlich dem Vollwertgedanken "Laß deine Nahrung so natürlich wir möglich" entsprechen. "Eine Woche Fast-Food" wäre also nicht möglich. ;)

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schrecklicher rückfall

Beitragvon mare » Di 14. Mär 2017, 00:48

hallo leute
ich muss euch von meinem rückfall erzählen
ich hab 50 tage nur frisch gegessen (so ziemlich, leichte ausnahmen)
und dann hab ich meine kranke tante besucht und mein kranker bruder war auch dabei
und danach war es vorbei mit meiner guten ernährung
es fing langsam an, mit einem tiramisu (das meine cousine selbst gemacht hatte)
danach viel mehr honig gegessen als gut war
dann sind wir mit freunden noch weg gefahren und sind mit denen jeden tag essen gegangen
und alle haben gekochtes und süßes gegessen ein ganzes wochenende lang
und zum abschluss sind wir noch in eine käserei und dann konnte ich nicht mehr
und hab mir dort auch 200g käse gekauft, dann war es vorbei mit nur frisch! leider
obwohl ich dann käse und vollkornbrot gegessen hab (zu meinem gemüse und morgends fkb+obst)
hab ich immer mehr lust auf schokolade bekommen und hab mir vier tafeln gekauft (nicht alle auf einmal gegessen und auch nicht alleine)
und der abschluss war nun am samstag; da hab ich drei eise gekauft! (auch nicht alleine und auch noch nicht alles aufgegessen)
ABER ich komm mir vor wie ein junkie: ich kann den scheiß einfach nicht stehen lassen und dabei lief es so gut und ich war voller elan

das ist nun alles dahin und ich könnte noch mehr heulen deswegen
nun versuch ich rauszufinden warum ich das zuckerzeug brauche

kann ich es auf meine blutung schieben die mich jeden monat heimsucht?
kann ich es auf meine familienprobleme schieben mit denen ich nicht zurecht komme?
oder ist es einfach nur keine willenskraft mehr, mich weiterhin gesund zu ernähren?

oder vielleicht hätte ich doch länger vw essen sollen und dann erst strenger nur frisch?

Ich weiß gerade gar nichts mehr, nur dass mich keiner unterstützt und das schlimmste
es nimmt mich keiner ernst, das mein übergewicht ein krankheitssymptom ist
das will einfach niemand hören, die denken alle nur das sei ein rein ästhetisches problem und ich wolle
halt einfach schlank sein, klar ist das auch ein wunsch von mir, denn ich war noch nie schlank,
aber eigtl. merke ich immer mehr, das es tatsächlich ein krankheitssymptom ist und ich es
natürlich auch psychisch bearbeiten muss... und da wären wir wieder bei meiner umwelt die
mich deshalb nicht ernst nimmt! ich hasse das. ich versuche doch nur mich richtig zu ernähren,
um wieder komplett gesund zu werden, warum unterstützt mich darin niemand? (ausser euch natürlich)

ich muss mich immer nur rechtferitigen, warum ich jetzt so ess, warum ich dies nicht es, etc ihr kennt das ja
und heute, als wir meinen schwiegervater der mit 65 jahren im pflegeheim gelandet ist (wegen chemotherapie) besucht haben
war es endgültig vorbei; ich spür förmlich wie der weißmehl-zweschgen kuchen durch mein verdauungssystem geht!

ok neuer tag neues essverhalten

danke das ich mich hier auskotzen kann
traurigen gruß mare
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Re: schrecklicher rückfall

Beitragvon Blume » Di 14. Mär 2017, 09:31

Gräm dich nicht so sehr. Versuche aus dem Fehler zu lernen. Es ist immer die richtige Zeit für einen Neuanfang. Wahrscheinlich hast du dir vorher zu viele Sachen gestrichen, die du gerne magst. Wie wäre es denn, wenn du künftig in die VWK jeden Tag ine Sache einbaust, auf die du dich richtig freust. Am besten natürlich vollwertig, z.B. könntest du statt Schokolade auch Nussmus mit Honig löffeln.
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Re: schrecklicher rückfall

Beitragvon caliburn » Di 14. Mär 2017, 19:03

ich kann mich Blume nur anschließen, auch wenn es mir zzt. schwer fällt, dir gut zuzureden (bin momentan in einer Phase, die deiner sehr ähnelt).
Gerade in Zeiten der "Schwäche" ist es vielleicht ganz gut, sich vor Augen zu führen, wie gut es einem geht, wenn man vollwertig/rohköstlich isst. Und wie Blume schrieb: eine vollwertige "Sünde" pro Tag ist gar nicht verkehrt. Vielleicht schwindet dann mit der Zeit das Verlangen nach der normalen Kost :wink:
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Re: schrecklicher rückfall

Beitragvon Joachim » Mi 15. Mär 2017, 23:59

Hallo Mare,

Du hast 50 Tage Frischkost gegessen, sei stolz auf dich! :D :thumpup:
Jetzt hast du in einer besonderen Situation mal einen Abstecher in die konventionelle Ernährung gemacht - na und?

Aufstehen, Krönchen richten, weitergehen! :)
Liebe Grüße,

...Joachim

Meine Beiträge sind persönliche Meinungsäußerungen und reflektieren nicht die Ansichten des GFMW oder anderer Organisationen.
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Re: schrecklicher rückfall

Beitragvon potato » Do 16. Mär 2017, 14:17

Joachim hat geschrieben:Du hast 50 Tage Frischkost gegessen, sei stolz auf dich!
Jetzt hast du in einer besonderen Situation mal einen Abstecher in die konventionelle Ernährung gemacht - na und?

Aufstehen, Krönchen richten, weitergehen!

Ganz genau!

caliburn hat geschrieben:Gerade in Zeiten der "Schwäche" ist es vielleicht ganz gut, sich vor Augen zu führen, wie gut es einem geht, wenn man vollwertig/rohköstlich isst. Und wie Blume schrieb: eine vollwertige "Sünde" pro Tag ist gar nicht verkehrt. Vielleicht schwindet dann mit der Zeit das Verlangen nach der normalen Kost


Sehe ich auch so. Ich esse auch mal etwas auf was ich Verlangen habe, was vielleicht nicht ganz vollwertig oder rohköstlich oder vegan ist. Dann habe ich genug (weil es mir wahrscheinlich eh wieder nicht bekommt). Versuche es langsam wieder zu reduzieren, höre auf deinen Körper. Was verlangt er? Ich versuche ja immer die vollwertige Lösung zu finden. Schokohunger? Dann Rohkostschoki selsbt herstellen oder schnell (teuer) kaufen. Eislust? Banane im Freezer? Klasse, mit Honig und Kakaopulver in meinen Mixer und ab die Post. Käse? Okay, das dauert etwas länger selbst aus Mandeln, Cashews oder so Käse herzustellen. Dann esse ich vielleicht mal einen Räuchertofu (nicht vollwertig aber was soll's). Mit Freunden/Familie essen gehen? Ich suche das Restaurant einen Tag vorher im Internet auf und lese mich durch die Karte, rufe evtl. an und bohre nach :roll:
Bei privaten Einladungen bringe ich mein Zeug mit. "Mir schmeckt es so besser und hinterher geht es mir wenigstens gut." Das ist das Einzige was ich dazu noch sage. Wem es nicht passt - bitte sehr! Ich lasse ihnen ihr Essen ja auch!

Denke daran: Jeder Mensch ist liebenswert und hat seine Stärken und Schwächen. Liebe dich selbst!

Alles Gute
Medicus curat
Natura sanat
(aus den hippokratischen Schriften)
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Re: schrecklicher rückfall

Beitragvon müllerin » Do 16. Mär 2017, 17:31

Hallo zusammen!
Mir gehts auch grad ähnlich wie hier beschrieben wird.
Liege seit 11 Wochen mit einem Knöchelbruch hier mehr oder weniger 'rum. Und habe so viele Chipstüten verputzt wie nie zuvor.
Bin manchmal gelangweilt, gefrustet, ungeduldig etc. Und dann greife ich dazu. Und zu weißen Brötchen ...
Grad jetzt wo mein Körper doch was gescheites braucht zum Heilungsprozess, Regeneration etc. etc. Ich weiß das auch :x
Und ich frage mich, warum greift man grad jetzt zu diesem Mistzeugs und grad jetzt, wo ich mich um Gescheites kümmern könnte versage ich so kläglich.
Wenn ich dann wiede arbeite und fit bin, mache ich den ganzen Aufwand noch obendrein mit schnibbeln etc. und ernähre mich ziemlich gut.
Verstehe einer uns Menschen. Bin froh nicht allein damit zu sein, aber blöde ist es doch schon, oder?
LG die birgit :thumpup:
>>Live is Mountain not a Beach<<
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Re: schrecklicher rückfall

Beitragvon mare » Fr 17. Mär 2017, 23:10

vielen vielen dank für eure antworten
gestern ist mein schwiegervater (in spe) gestorben
ich hatte in einem anderen chat davon erzählt
er war starker raucher und bekam die diagnose lungenkrebs
mit metastasen in lunge, hirn und leber
leider hat er auch zu viel kaffee getrunken
sehr salzig gegessen und viel fleisch
im januar haben wir noch seinen 65 geburtstag gefeiert
da hatte die erste chemotherapieart schon nicht angeschlagen
und jetzt ging es recht schnell
mord auf rezept, nenne ich das
die chemo war sein strohhalm an den er sich geklammert hatte
nun müssen wir meine schwiegermutter (in spe) unterstützen
und etc. ihr wisst bestimmt wie das alles abläuft

das traurigste ist, dass er es seit neun jahren eigtl. wusste, dass
es schlimm ist (sagt zumindest auch sein bruder) und er nie nach hilfe
ausschau gehalten hat und wir nur da stehen und zu schauen

mein freund war dabei als er gestorben ist und ist leider immer noch selber raucher
ich begreif das nicht, dass macht mich alles so fertig
ich darf gar nicht die ganze zeit darüber nachdenken

also nochmals vielen dank für eure unterstützung und
ich wünsche euch die kraft eure situationen gut durchzustehen

eine positive sache ist passiert und zwar hat meine schwiegermutter (in spe)
schon ein paar (viele) bücher aussortiert und wollte sie wegschmeißen
da hab ich gesagt nein ich geb sie einem antiquariat und im austausch
zu den büchern hab ich eine version von
unsere nahrung unser schicksal bekommen
und sogar eine sehr gut erhaltene (wirkt sogar richtig neu, im alten design, aber das gefällt mir)
da ich zwei weitere auch in dem älteren design schon hab, passt es nun gut in meine sammlung
und ich les es gleich nochmal
hatte es von der bücherei ausgeliehen


und an birgit
ja ich weiß was du meinst und das sind leider phasen durch die mensch geht und oft in dem moment
leider nicht anders handeln kann, aber wenn du erkennst das es schief läuft und du weißt du kannst anderst und dann
weißt du hast mal anderst gehandelt, vor allem dann kommt es schnell wieder das du so handelst wie du eigtl möchtest!

und das hat mein schwiegervater (in spe) leider nie gekonnt...
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Re: schrecklicher rückfall

Beitragvon Sabine1908 » Fr 31. Mär 2017, 09:23

Ich habe auch so was ähnliches gehabt, bzw. Low-Carb Diät gemacht und dann nach vier Wochen, gelungener Diät habe ich nachgelassen wo die Heißhungerattacken kamen.
Es ist wirklich ein schlimmes Gefühl, wenn man versucht etwas richtig zu machen und dann einen Rückfall hat, aber denke auch man sollte sich nicht runterkriegen lassen, Kopf hoch und weiter gehts.
Sabine1908
 
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Re: schrecklicher rückfall

Beitragvon Gabbi » Sa 13. Mai 2017, 14:08

Soviel ich weiss es kommen immer Heißhungerattacken nach allen Diäten.
Viele Grüße,
Gabbi
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Re: schrecklicher rückfall

Beitragvon mare » Di 16. Mai 2017, 22:59

hallo leute
heute ist es so, dass ich mal vw ess dann wieder normal, dann noch mehr weißmehl und zucker
aber ich bin jetzt wieder am vw umstellen, also ganz hab ich es nicht vernachlässigt
ich möchte zwar noch 16 kg abnehmen, da die letzten vier kilo wieder da sind seit ich gekochtes
und brot wieder ess, aber ich werd schauen, dass ich erstmal nur vw ess und dann wieder
strenger auf die gewichtsabnahme achte
ist grad einiges los bei mir, sodass ich eigtl. froh sein kann, dass ich die vwk hin bekomme!

also stand der dinge
vwk wirkt sich tatsächlich besser auf meinen körper aus und ich weiß auch wie es geht
(meine ich zumindest) und die dinge die ich gerade nicht vw essen kann versuch ich gering zu halten
und bewusst zu essen...
und wenn ich es spür wie es direkt wirkt, dann müsste ich es auch hinkriegen dauerhaft so zu essen

sport mach ich weiterhin regelmäßig und ballett macht immernoch spaß, wobei mein knie schmerzte
vor ein paar tagen und ich nicht genau weiß was das war
naja ich werde vorsichtig weiter machen und wenn wieder was ist doch zur ärztin gehen

wünsch euch was
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Re: schrecklicher rückfall

Beitragvon Lizzy » Mi 17. Mai 2017, 22:11

Hallo,
seit ich Schokolade selber herstelle, nach dem Buch von Ute Wilkesmann, machen mich gekaufte Süssigkeiten nicht mehr an. Aber ein Stück Kuchen esse ich schon gerne mal, auch wenn er nicht vollwertig ist.

Lg
Lizzy
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Re: schrecklicher rückfall

Beitragvon NeleArth1960 » Do 18. Mai 2017, 08:56

Ich weiß gerade gar nichts mehr, nur dass mich keiner unterstützt und das schlimmste
es nimmt mich keiner ernst, das mein übergewicht ein krankheitssymptom ist
das will einfach niemand hören, die denken alle nur das sei ein rein ästhetisches problem und ich wolle ...


Wie bekannt mir das vor kommt!!! Darunter leide ich auch am Meisten! Früher war es ganz schlimm, meine Herkunftsfamilie hat mich jahrelang immer nur negativ bearbeitet, was meinen Versuch gesünder als sie zu essen angeht, mittlerweile sind sie, klingt jetzt brutal, fast Alle an ihren Zivilisationskrankheiten verstorben, mit dem Rest habe ich keinen Kontakt mehr, u.a. weil ich inzwischen sage, wer mir nicht guttut, kann bleiben wo der Pfeffer wächst. Das war, auch in Bezug auf das Essen, schon mal eine große Erleichterung...trotzdem sind auch meine unmittelbare Familie & Umgebung absolute Muggels und ich muss mir immer noch dumme Sprüche anhören und fühle mich nur teilweise von meinem Mann unterstützt, der von VWK noch nicht zu überzeugen war, ich bin schon froh, wenn ich Männe&Sohn nicht wieder extra kochen muss. Das zermürbt irgendwie, allerdings denke ich, dass es m e i n Problem ist, und ich noch lernen muss, angemessen und selbstbewusst mit dieser Umgebung umzugehen, ich kann sie ja doch nicht ändern und solange die Gellschaft nicht insgesamt gesünder isst, werden diese Gefühle des Allein-und Unverstandenseins wohl dazugehören.
Ich hoffe einfach, dass ich mit der Zeit lerne, gelassener mit all dem umzugehen, und dann wird's auch mit dem Essen öfter so klappen, wie ich es mir idealerweise vorstelle. Ich übe das auch schon spätestens seit ich vegan esse. Und es wird, langsam, besser. Allerdings habe ich dabei auch die Erfahrung gemacht, dass ich umso besser vegan esse, je lockerer ich lasse. Ich hatte anfangs natürlich auch Rückfälle mit Käse z.B., hab ich mich deshalb "zerfleischt", gab das unheimlich Frust und der nächste Rückfall wurde damit vorprogrammiert! Hab ich mir dagegen gesagt "was soll's, passiert, ich übe weiter, aber kann auch nochmal passieren", ging es deutlich besser voran.
Du hast es ja so lange super hinbekommen, dass Dich das nicht so erschüttern sollte, wir sind alle nur Menschen und die Gesellschaft macht es uns gerade da nicht leicht.

Bzgl. Deines Schwiegervaters mein Beileid - auch dazu fällt mir nur ein "der Mensch ist Mensch", und es schafft nun mal nicht jeder, aus tausend verschiedenen Gründen, mit der eigenen Krankheit gut umzugehen, das muss man, so schwer es fällt, akzeptieren, denke ich. Umgekehrt sterben inzwischen immer mehr Menschen an Lungenkrebs, die nie geraucht haben und Rohkost essen, sobald sie die Diagnose hatten, auch Krebs ist vielseitig verursacht. Meine Schwiegermutter z.B. hatte auch mit 62 plötzlich Lungenkrebs, vorher immer gesund, nie geraucht, aus eigenem Garten und von selbstgebackenem Brot ernährt, ich weiß nicht, woran es bei ihr lag, aber an Ernährung hat da niemand gedacht. Meine eigene Mutter dagegen hat 79 Jahre lang alles gegessen, was die Industrie hergab, wog zwei Zentner und hatte auch einige Wehwehchen, ist aber an einem Unfall und nicht ernährungsbedingt gestorben, was ich nie gedacht hätte.

... aber ich werd schauen, dass ich erstmal nur vw ess und dann wieder
strenger auf die gewichtsabnahme achte
ist grad einiges los bei mir, sodass ich eigtl. froh sein kann, dass ich die vwk hin bekomme!

also stand der dinge
vwk wirkt sich tatsächlich besser auf meinen körper aus und ich weiß auch wie es geht
(meine ich zumindest) und die dinge die ich gerade nicht vw essen kann versuch ich gering zu halten
und bewusst zu essen...
und wenn ich es spür wie es direkt wirkt, dann müsste ich es auch hinkriegen dauerhaft so zu essen

Genau so!
Es war für mich sehr interessant, den thread hier zu lesen, weil es mir eben oft genauso geht wie dir. Da gibt es gute Anregungen, und nachdem ich auch eine Woche mit einigen "Ausnahmen" hinter mir habe, werde ich ähnlich versuchen wieder durchzustarten. Aber "locker bleiben";-)
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Re: schrecklicher rückfall

Beitragvon mare » Do 18. Mai 2017, 17:05

vielen dank für deine reaktion
das tut sehr gut, solche dinge zu hören (lesen)
ich war etwas überambitioniert und da wollt ich eben gleich alles
aber da ich nun weiß wie es einem besser geht und auch sport
wahnsinnig wichtig ist, hab ich eben mein leben tatsächlich
danach verändert, mit 25 hätte mich keiner dazu gebracht
so zu essen und sport zu trieben...
naja das leben ist und bleibt wandel

heute war ein guter tag
fkb mit obst (apfel natürlich immer)
salat mit käse und vollkornbrot
vllt noch meinen selbst gemahten nachtisch mit datteln und honig gesüßt
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