Austausch zur Beikost - roh, gekocht, Vollkorn

Ein Anlaufpunkt für alle, die Mama (oder Papa) werden wollen oder es schon sind. Thema dieses Forums ist die vitalstoffreiche Vollwertkost in Schwangerschaft, Stillzeit und den ersten Jahren bis zur Kindergartenzeit. Natürlich können auch mit der Schwangerschaft verbundene Themen wie Erfahrungsaustausch zu Voruntersuchungen, Kindergarten, Wohlfühlen, Nestbau, Erziehung, usw. diskutiert werden.

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Austausch zur Beikost - roh, gekocht, Vollkorn

Beitragvon Eleonore » Sa 2. Aug 2014, 22:12

Ich habe zwei Kinder (10 Monate und 3 Jahre). Die Große wurde 6 Monate voll gestillt (insg. 3 Jahre) und danach gings direkt zum Familientisch (Brei fand sie doof und ich auch 8) ). Bei der Kleinen habe ich etwas eher mit Beikost angefangen (ca. 5 Monate), da sie ganz gierig war, und ihr püriere ich das Essen hin und wieder, es gibt aber auch viel Fingerfood. Beide Kinder dürfen (fast) alles essen was wir auch essen, ich koche nur selten extra. Da ich versuche meinen Rohkostanteil zu erhöhen und sie mit 10 Monaten immer noch keine Zähne hat, püriere ich manchmal Karotten, Paprika etc. roh und gebe es ihr mit etwas Öl als Brei. Findet sie super. Genauso isst sie bei uns Frischkorn (meistens als Flocken), gemahlene Nüsse, (geschrotete) Samen, Vollkornbrot etc. mit.

Nun höre ich ständig unterschwellig negative Bemerkungen. Essen muss gekocht oder wenigstens gegart sein, damit die Nährstoffe besser (oder überhaupt) aufgenommen werden können. Nüsse nicht geben wg. Allergiegefahr (oder bedenkliche Stoffe wie z.B. Blausäure in Mandeln). Vollkornbrot oder sogar rohes Vollkorn geht ja mal gar nicht, weil das den Darm zu sehr belastet. Heute hörte ich von einer Freundin, dass ihre Schwester im ersten Jahr ALLES gegart hat, sogar Bananen... :shock: Ich beschäftige mich gerade auch ein wenig mit dem Thema rohkost und finde - auch wenn ich deswegen nicht komplett umsteigen möchte - das Argument, das beim Kochen wichtige Stoffe verloren gehen, sehr einleuchtend.

Ich bin beim Thema essen eigentlich sehr entspannt, habe selber eine Ausbildung zur Stillberaterin angefangen und denke, wenn einem Kind etwas nicht bekommt, wird es das Nahrungsmittel zwar probieren aber dann meiden. Kurz ich habe ein großes Vertrauen in die Fähigkeit der Kinder zu entscheiden, was und wieviel sie essen. Aber irgendwie ist da doch manchmal dieses Fragezeichen im Kopf, ob das so alles "richtig" ist...

Achso, was mir noch einfällt. Ich lese hier immer wieder, dass das Verdauungssystem der Babys AB GEBURT voll ausgereift ist. Das kann ich mir irgendwie so gar nicht vorstellen, denn theoretisch könnten die Kinder dann doch ab Geburt alles essen... warum dann die Empfehlung 6 Monate voll zu stillen? In der Ausbildung hieß es, dass das Kind Nährstoffe aus der Beikost erst dann vernünftig aufnehmen kann.

Freue mich über Austausch, wie ihr es mit der Beikost/Kinderernährung handhabt
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Re: Austausch zur Beikost - roh, gekocht, Vollkorn

Beitragvon Sabrina84 » Mo 4. Aug 2014, 14:46

Hallo Eleonore,

ich halte es bei meinem Sohn (jetzt 9 Monate) so, dass ich ihm einen Mittagsbrei aus Gemüse und Kartoffeln mit dem Thermomix dampfgare und dann püriere. Das mag er sehr gern und bekommt ihm. An Gemüse gibt es da hauptsächlich Möhrchen, Brokkoli, Kohlrabi, Erbsen, manchmal auch Mais oder Blumenkohl oder etwas, was ich halt grad noch so da habe. Banane gibt es zwischendurch bei Bedarf roh, ebenso wie Apfel (den reibe ich mit der Glasreibe). Mein Sohn hat auch noch keine Zähne, daher finde ich das so eine ganz gute Lösung.
Abends gibt es dann den Frischkornbrei mit frischem Obst (Banane und Apfel immer, ab und an noch anderes dazu) und einem Schluck Bio-Sahne. Auch den isst er gerne.
Morgens und nach Bedarf stille ich ihn noch.
Bisher verträgt er (bis auf Erdbeeren) alles gut. Da er aber eben auf Erdbeeren reagiert hat, gibt es noch keine Nüsse. Das probieren wir dann etwas später nochmal aus.
Auch Brot hat er schon bekommen und auch vertragen, er mochte es allerdings nicht so gern. Na ja, und so nach und nach probieren wir immer mal neue Dinge aus. Beim ersten Kind ist das ja auch alles noch ganz spannend und aufregend. ;)
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Re: Austausch zur Beikost - roh, gekocht, Vollkorn

Beitragvon Eleonore » Mo 4. Aug 2014, 18:29

Gerade lese ich,dass man Nüsse bei Babys generell meiden sollte, weil diese allergen wirken... hier gibts fast jeden Tag Nüsse, auch für die Kleine (gemahlen oder zu Mus verarbeitet).
Schräg, beim zweiten Kind mach ich mir da irgendwie mehr Gedanken..., bei der Großen war ich da irgendwie entspannter... 8)
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Re: Austausch zur Beikost - roh, gekocht, Vollkorn

Beitragvon Nine » Mo 1. Aug 2016, 14:03

Liebe Forum,

ich würde mich auch gern bei diesem Erfahrungsaustausch mit einklinken, ohne zu wissen, ob hier jemand im Forum damit Erfahrungen hat.
Wir haben eine 6 1/2 Monate alte Tochter, die seit ein paar Wochen alle Zeichen der Beikostreife und auch ein großes Interesse am Essen zeigt. Wir haben viel überlegt, wie wir die Beikost einführen wollen. Uns war eine babygesteuerte Milchentwöhnung, also ein Abstillen nach Tempo des Kindes wichtig. Außerdem wollten wir sie von Anfang an mit Freude an Lebensmittel heranführen, sie viel entdecken lassen. Da Essen für uns etwas geselliges ist, haben wir uns von Anfang an, wenn wir gegessen haben entweder zu ihr auf den Boden gesetzt, wo sie spielte oder sie auf den Schoß genommen. Familientisch passt also auch zu uns. Damit sind wir schnell auf BLW gekommen, statt der üblichen Breikost, haben uns aber gleichmäßig über alles informiert und waren von uns aus auch nicht abgeneigt, ihr verschiedene Konsistenzen, damit auch Brei anzubieten.
Begonnen haben wir aber vor 4 Wochen mit Gemüse- und Obststicksgedämpft und roh, die sie gut greifen und sich selbst zum Mund führen konnte. Weiterhin wird voll gestillt. Das klappte prima, sie hatte sichtlich Spaß, lutschte zwei Tage, biss dann aber schon schnell ab. Diese Stücke spuckt sie teilweise aus und schluckt sie teilweise, sodass wir im recht flüssigen Stuhlgang anfangs viele Stücke fanden - soweit normal.
Wir wurden schnell kreativer, boten viele verschiedene Sorten Obst und Gemüse roh und gedämpft an, (Zucchini, Gurke, Apfel, Melone, Pfirsich, Tomate, Stangenbohnen, Kohlrabi, Kartoffeln, Rote Bete, Ananas, Mango) der Sommer gibt ja auch so viel her und laut Gill Rapley ist eine Einschränkung auf wenige Sorten, wie bei Brei üblich, nicht nötig. Dazu bekommt sie Wasser aus einem Glas, von dem sie aber noch wenig schluckt. Einmal gab es auch einen Streifen Roggenvollwertbrot.
Das Problem ist momentan bei unserer Tochter der Stuhlgang. Erst wie gesagt, recht flüssig mit Stücken, kein Problem. Dann zweimal wenig pastöser Stuhlgang, also schon mehr verdaut. Soweit so gut. Dann in Woche drei erstmals 4 Tage gar kein Stuhlgang. Noch kein Grund zur Sorge, denn dann war plötzlich mit einem Schwung sehr viel in der Windel, pastös mit einigen wenigen Stücken. Danach leider 7 Tage kein Stuhlgang, nur viele stinkene Winde. Da sie aber erst kein Leiden darunter zeigte, machten wir uns auch wenig gedanken. An Tag 7 litt sie deutlich mehr, überstreckte sich, kämpfte mit übelriechenden Blähungen, drehte sich wilder als sonst auf dem Bauch hin und her, war weinerlich. Wir gaben auch Anraten der Hebamme ein halbes Kümmelzäpfchen, sollte dies nicht helfen, sollten wir einen Einlauf versuchen. Nach einem Schläfchen und einer halben Stunde starkem Rollen auf dem Boden eine größere, sehr gärig riechende, dunklere aber pastöse nicht trockene Entladung in die Windel. Seitdem haben wir ihr erstmal wieder nur Muttermilch gegeben, um den Darm zur Ruhe kommen zu lassen und wollen erst in ein paar Tagen weitersehen.
Deswegen stellen wir uns jetzt die Frage, wie wir weitermachen können. Unsere Hebamme ist gegen die BLW-Methode, weil sie der Meinung ist, dass Kinder dabei zu früh mit Rohkost gefüttert werden, die sie nicht verdauen können und rät dazu, wenn wir von BLW nicht abrücken wollen, dann wenigstens nur mit gegartem Gemüse zu beginnen und auch erstmal einseitig nur eine Sorte für eine Weile zu geben.
Ich erinnerte mich aber, dass in Brukers "Biologischer Ratgeber für Mutter und Kind" geraten wurde, am besten anfangs nur rohes zu geben, und das schon sehr früh. Allerdings gibt es bestimmt Unterschiede zwischen rohen Breis/Smoothies, die durch das Pürieren und Kleinreiben evtl. anders aufgeschlossen sind, als die Gemüse- und Obststicks. Andererseits kommt bei der BLW-Methode das Essen schon mehr mit den Verdauungsenzymen des Speichels in Berührung. Ist unser Fehler also vielleicht gewesen rohes und gegartes gemeinsam zu geben und sollten wir uns entscheiden erstmal entweder nur roh oder nur gegart zu geben? Und was dann lieber - roh, weil wertvoller oder ist gegart doch besser verdaulich, weil das Kind ja noch nicht so ausgiebig, wie ein Erwachsener kauen kann? Wir wären über Tipps, Ideen und Erfahrungen sehr dankbar,

liebe Grüße, Nine
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Re: Austausch zur Beikost - roh, gekocht, Vollkorn

Beitragvon eleni24 » Di 2. Aug 2016, 10:55

Hallo,
was das Essen betrifft, haben meine Tochter (10 Monate, auch noch keinen Zahn!) und ich eine lange Geschichte hinter uns....
Nach der Geburt nahm sie sehr viel ab, was dazu führte, dass in der Frauenklinik eine Pumpe angeschleppt wurde. Ich war ziemlich durch den Wind (wegen verschiedener Dinge) und traute mich lange nicht, aufs Stillen umzusteigen. Ich legte sie trotzdem immer wieder an.
Irgendwann reichte die abgepumpte MIlch nicht mehr ganz aus und ich musste zufüttern. Probierte es mit Frischkornmilch und Reismilch, nahm sie alles nicht an. So musste ich wohl oder übel Pulverfutter zufüttern.
Mit 4 Monaten begann ich, Apfel, Banane und Karotten einzuführen (alles roh).
Irgendwann aß sie dann Frischkornbrei und abends bekam sie Karotten-Apfel-Sahne Rohkost.
Musste dann auch kein Pulverfutter mehr zufüttern.
Nach 7 Monaten war mir das Pumpen zu blöd. Ich versuchte es nachts nur noch mit Stillen. Das funktionierte gut und dann ließ ich die Pumperei ganz bleiben.
Nun wird sie gestillt und bekommt eben den Frischkornbrei und abends ihre Rohkost. Manchmal bekommt sie auch was von meinem Vollkornbrot ab.
Meine Hebamme sagte mir auch immer "Kein Vollkorn im ersten Jahr" Darauf habe ich aber nichts gegeben, ich habe mich danach gerichtet, was Dr. Bruker schreibt und meine Tochter verträgt es gut.
@ Nine: Wichtig ist, dass die rohe Nahrung vor der gekochten gegessen wird, ansonsten kann es Probleme geben! Isst sie denn rohes kurz nachdem sie gekochtes gegessen hat?
LG
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Re: Austausch zur Beikost - roh, gekocht, Vollkorn

Beitragvon Nine » Mi 3. Aug 2016, 11:33

@ eleni24

Danke für das Teilen deiner Erfahrungen. Da habt ihr ja einiges durch, wird dir wohl ganz schön Nerven geraubt haben. Da hatten wir Glück, wir stillen immer noch voll und seit Anfang an. Aber momentan scheint es euch ja recht gut mit eurer Lösung zu gehen.

Und du hast recht, wir werden jetzt noch penibler auf die Reihenfolge achten. Ich habe beschlossen, ihr zu einer Mahlzeit entweder nur roh oder gedämpft zu geben, also gar nicht beides gleichzeitig, sodass der kleine Verdauungsapparat mehr Zeit hat zum Verdauen der verschiedenen Garzustände (oder wie man das nennen will ;))

Wir versuchen es weiter, momentan kommt aber auch trotz drei Tage wieder vollen Stillens kein großes Geschäft. Vielleicht hat das vermeintliche Verstopfen auch andere Gründe.

Liebe Grüße, Nine
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Re: Austausch zur Beikost - roh, gekocht, Vollkorn

Beitragvon Katjacorgi » Fr 1. Dez 2017, 21:43

Hallo ihr Lieben,

mein Sohn ist nun 4 Monate alt. Ich kann nicht voll stillen und habe mich in der 7. Woche getraut erfolgreich auf Frischkornmandelmilch umzustellen. Auch Frischkornbrei klappt super. Aber... Rohkost lehnt er mir in allen Varianten ab und bricht sie mir gar wieder aus. Weiter ist mein Problem die Menge. Ich bekomme ja die Kost nur im größeren Mengen fein püriert. Aber das isst er ja gar nicht alles. Und mir schmeckt der Rohkostbrei ehrlich gesagt gar nicht.
Hab auch versucht das Gemüse mit in die Milch zu mixen, aber auch das lehnt er ab.

Habt ihr gängige Kombis und Püriertipps?

Lieben Dank!
Liebe Grüße Katja

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Re: Austausch zur Beikost - roh, gekocht, Vollkorn

Beitragvon SpecialK » Fr 1. Dez 2017, 21:59

Hallo Katja,

nicht verkehrt verstehen, ich habe von den selben Problemen gehört auf einer Reise in Indochina, man hat den Babys die Rohkost vorgekaut und somit einen wichtigen Schritt abgenommen die Enzymtätigkeit ist in dem Alter wohl noch nicht so ausgeprägt daher hat man die Aufspaltung im Mund für die Kleinen übernommen....
Es ist gut wenn uns die Zeit, die verrinnt, nicht als etwas erscheint was uns verbraucht, sondern als etwas was uns vollendet. Antoine de Saint-Exupéry
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Re: Austausch zur Beikost - roh, gekocht, Vollkorn

Beitragvon Katjacorgi » Mo 4. Dez 2017, 21:13

Ja, das las ich auch schon einmal. Aber... bei der Rohkost klappt es doch auch bestens.
Liebe Grüße Katja

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Re: Austausch zur Beikost - roh, gekocht, Vollkorn

Beitragvon SpecialK » Di 5. Dez 2017, 11:44

Hallo Katja,

bin über den Satz gestolpert
Aber... Rohkost lehnt er mir in allen Varianten ab und bricht sie mir gar wieder aus.
das dann eventuell ein vorkauen besser ist mMn.


Kleine Mengen, eventuell klein reiben oder Stabmixer verwenden der braucht ebenfalls keine großen Mengen .... gängige Kombis sind bei uns immernoch Apfel + Karotte, Mandelmus + Banane, Mango + Getreide und die ganzen Smoothies mit Feldsalat und Postelein + Frucht + Mandelmilch... die Vorlieben ändern sich bei meinen Kleinen sehr schnell. Da ist eine Kreativität gefragt mit der ich Ruckzuck ein Rezeptbuch füllen kann...
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Re: Austausch zur Beikost - roh, gekocht, Vollkorn

Beitragvon eleni24 » Di 5. Dez 2017, 21:05

Liebe Katja,
erstmal Glückwunsch zu deinem Sohn! Mann, wie die Zeit vergeht! Ich tauche mal grade aus der Versenkung auf, ich komm grad nicht zu wirklich viel. Hab ja im September wieder zu arbeiten begonnen...
Zu deiner Frage: Wenn er die Rohkost net will, würde ich auch nicht groß nach Tricks suchen. Er trinkt ja die Frischkornmilch, was eh schon super ist und irgendwas anderes hattest du noch geschrieben. Gib ihm einfach Zeit, vielleicht kommt das noch mit der Rohkost.
Ach ja: Püriert schmeckt das Zeug glaub ich wirklich nicht. Aber weißt du, was ich bei meiner Kleinen gemacht habe? Ich hab eine Karotte auf einer Muskatreibe gerieben. (extra dafür gekauft) Wird ganz fein. Mit einem Apfel, den ich auf einer Glasreibe gerieben habe, vermischt und mit Sahne oder Öl und sie hat es geliebt!
Wenn er das auch net will, würd ich das Gemüse kochen und schauen ob er das isst.
Wieso kannst du nicht voll stillen?
Ganz liebe Grüße!
eleni
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Re: Austausch zur Beikost - roh, gekocht, Vollkorn

Beitragvon Katjacorgi » Mi 6. Dez 2017, 02:27

Hallo ihr Lieben,

ich konnte schon meine Große nicht voll stillen. Wir haben alles probiert, aber es wollte nicht mehr werden. Ich denke ich und mein Körper tappten in die Zufütterungsfalle.

Muskatreibe habe ich als einziges noch nicht probiert. Gestern testete ich Gurke und Apfel, das hat funktioniert. Danach gab es gekochten Kürbis, das klappte auch. Dabei bleibe ich erst einmal jetzt.

Das mit dem Pürieren klappt bei mir und den Mengen echt nicht :-), da müsste ich zu viel Flüssigkeit nehmen. Deshalb bricht er vll. auch? Und es sättigt doch sicher auch nicht so lange, wenn ich mit Wasser “verdünne“?Grüne Bowl probiere ich aber trotzdem noch einmal. Statt Wasser Mandelmilch ist ne tolle Idee! Mich stört halt die Flüssigkeitsmenge. Dann ist es ja nicht richtig “Beikost“?

Danke für euren Beistand.
Liebe Grüße Katja

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Re: Austausch zur Beikost - roh, gekocht, Vollkorn

Beitragvon eleni24 » Mi 6. Dez 2017, 21:10

Hm komisch, dass das mit dem Stillen nicht geklappt hat. Hast du es mal so versucht, dass du ihn 2 Tage lang dauer angelegt hast? Dann checkt der Körper nämlich, dass er mehr Milch produzieren muss und dann klappt es meistens.
Ich habe ja 7 Monate gepumpt und n bissl gestillt und nach 7 Monaten noch den Absprung geschafft und außer Frikobrei und einmal Rohkost nur gestillt. Und als sie krank war, hat sie nix anderes außer Muttermilch gewollt. Es war ein schönes Gefühl für mich, es letztendlich doch geschafft zu haben und ich möchte dir damit einfach Mut machen, denn mt 4 Monaten ist es noch nicht zu spät fürs mehr Stillen!
Liebe Grüße!
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Re: Austausch zur Beikost - roh, gekocht, Vollkorn

Beitragvon Katjacorgi » Do 7. Dez 2017, 21:22

Glaube mir, ich habe nichts unversucht gelassen. :(
Liebe Grüße Katja

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