Fladenbrot glutenfrei (oder auch nicht)

Hier hinein gehören tiereiweißfreie Rezepte. Diese Rezepte verzichten zusätzlich auf die folgenden Produkte: Fleisch, Wurst, Fisch, Eier, Käse, Quark, Joghurt, Milch.

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Fladenbrot glutenfrei (oder auch nicht)

Beitragvon rybenka » Di 26. Okt 2010, 06:35

1 große Zwiebel klein schneiden und mit Wasser und
1 TL Kümmel weich dünsten.

150 g Teff,
50 g Reis,
50 g Quinoa und
1 EL Flohsamen fein mahlen.

1 TL Weinstein-Backpulver,
1/2 TL Salz,
1 TL getrocknete Kräuter (z.B. Rosmarin),
1 EL Sesam,
70 g weiche Butter und die Zwiebelmischung dazugeben.

Daraus mit einem Suppenlöffel unter Zugabe von lauwarmem Wasser einen ziemlich weichen Teig herstellen.
Teig auf Backpapier streichen, mit eingeölten Händen platt drücken.
Mit noch mehr Sesam (oder Leinsamen) bestreuen und vorsichtig mit einem Nudelholz die Dellen von den Fingern entfernen.
Das ganze auf ein Backblech hieven und bei 180-200°C mit Umluft backen - so wird es schön knusprig!

Wer es nicht glutenfrei braucht, kann als Mehlmischung 150 g Dinkel (oder Kamut), 50 g Reis (macht knusprig) und 50 g Roggen (oder Gerste) nehmen. Dann den Teig mit dem Rührgerät kneten. Wer es nicht knusprig haben möchte, kann auch Hefe statt Backpulver verwenden und ohne Umluft backen.
Liebe Grüße
Rybenka
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Re: Fladenbrot glutenfrei (oder auch nicht)

Beitragvon Wacka » So 26. Jun 2011, 10:11

Hallo Rybenka,

magst du mir verraten, was Teff ist?
Ich habe das Gefühl, dass die Haut meiner Kinder viel besser geworden ist, seit ich gluten freie Pasta verwende und nun würde ich gerne noch das Brot umstellen, aber das ist ja nicht ganz so einfach.

Dein Rezept klingt aber superlecker, deswegen würde ich mich gerne ranwagen.

Vielen Dank schonmal!
Liebe Grüße
Wacka

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Re: Fladenbrot glutenfrei (oder auch nicht)

Beitragvon rybenka » So 26. Jun 2011, 13:22

Hallo Wacka,

Teff ist eine Zwerghirseart, die überwiegend aus Äthiopien kommt. Bei querfood.de bekommst du auf telefonische Anfrage die Körner. Sie lassen sich sehr leicht mahlen und sind eine glutenfreie Alternative zum Brot backen, für Soßen und Breie. Auch im FKB haben wir es schon gegessen. Es ist allerdings sehr teuer, ca. 5 € / kg.
Liebe Grüße
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Re: Fladenbrot glutenfrei (oder auch nicht)

Beitragvon Wacka » So 26. Jun 2011, 14:00

Danke für die schnelle Antwort!

Das probiere ich bestimmt mal aus.
Aber fürs tägliche Brot ist es mir dann wohl doch eher zu teuer. Aber da tut es wohl auch die normale Hirse.
Liebe Grüße
Wacka

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Re: Fladenbrot glutenfrei (oder auch nicht)

Beitragvon Katjacorgi » Sa 4. Feb 2012, 16:07

rybenka hat geschrieben:1 große Zwiebel klein schneiden und mit Wasser und
1 TL Kümmel weich dünsten.

150 g Teff,
50 g Reis,
50 g Quinoa und
1 EL Flohsamen fein mahlen.

1 TL Weinstein-Backpulver,
1/2 TL Salz,
1 TL getrocknete Kräuter (z.B. Rosmarin),
1 EL Sesam,
70 g weiche Butter und die Zwiebelmischung dazugeben.

Daraus mit einem Suppenlöffel unter Zugabe von lauwarmem Wasser einen ziemlich weichen Teig herstellen.
Teig auf Backpapier streichen, mit eingeölten Händen platt drücken.
Mit noch mehr Sesam (oder Leinsamen) bestreuen und vorsichtig mit einem Nudelholz die Dellen von den Fingern entfernen.
Das ganze auf ein Backblech hieven und bei 180-200°C mit Umluft backen - so wird es schön knusprig!

Wer es nicht glutenfrei braucht, kann als Mehlmischung 150 g Dinkel (oder Kamut), 50 g Reis (macht knusprig) und 50 g Roggen (oder Gerste) nehmen. Dann den Teig mit dem Rührgerät kneten. Wer es nicht knusprig haben möchte, kann auch Hefe statt Backpulver verwenden und ohne Umluft backen.



Rybenka,

ist der Teig elastisch genug, dass das Fladenbrot rund geformt werden kann, oder sollte ich dazu lieber ne Springform nehmen? Will es gern aufschneiden und füllen und Deckel wieder drauf legen, wie ne gefüllte Torte quasi.
Liebe Grüße Katja

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Re: Fladenbrot glutenfrei (oder auch nicht)

Beitragvon rybenka » Sa 4. Feb 2012, 21:45

Katjacorgi hat geschrieben:Rybenka,

ist der Teig elastisch genug, dass das Fladenbrot rund geformt werden kann, oder sollte ich dazu lieber ne Springform nehmen? Will es gern aufschneiden und füllen und Deckel wieder drauf legen, wie ne gefüllte Torte quasi.


Das Brot ist eher Typ knusprig, bröselt gern mal, mit aufschneiden usw. ist da nix. Du kannst es aber mit Hefe statt Backpulver machen und richtig gut kneten, dann sollte es klappen. Mit glutenhaltigem Mehl auf alles Fälle.

Was machst du denn für eine Füllung rein? Bin selber zur Zeit eher fantasielos...
Liebe Grüße
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Re: Fladenbrot glutenfrei (oder auch nicht)

Beitragvon Katjacorgi » So 5. Feb 2012, 05:35

Ich guck dazu immer in den Keller grins... Also Gemüse, was weg muss dünste ich kurz an, leg es auf das Brot, mach noch nen Sößchen oben drauf und schiebe es noch mal in den Ofen für ein paar Minuten, damit alles schön lauwarm ist. Als das ganze noch konventionell war, war Tofu mit drauf und Käse. Jetzt muss ich auch erst mal bissl meine Fantasie anregen. :D
Liebe Grüße Katja

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Re: Fladenbrot glutenfrei (oder auch nicht)

Beitragvon Nele » So 5. Feb 2012, 13:24

Hi Rybenka,

Danke für Dein Rezept!

Ich habe die Variante mit Dinkel, Roggen und Reis gemacht. Statt Kräuter habe
ich Chili verwendet - hmm lecker - kann man auch gut pur so wegnaschen,
mein Frühstücksbesuch war auch begeistert!
Grüssies
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Re: Fladenbrot glutenfrei (oder auch nicht)

Beitragvon Cristina » So 30. Dez 2012, 16:32

Ich habe eben mein erstes Fladenbrot gebacken und bin ganz angetan :)
Nach dem Rezept aus "Vegan und vollwertig genießen"; ich habe es etwas abgewandelt:

Je 250 g Dinkel und Weizen fein mahlen,
mit 2 TL Kräutersalz und Kräutern der Provence mischen, 3 EL Olivenöl dazu.
1 Päckchen Trockenhefe in 300 ml Wasser auflösen und alles zu einem Teig kneten (im Rezept steht Frischhefe, die hatte ich nicht im Haus); ca. 30 min. gehen lassen.
Backofen auf 250° C vorheizen, unten eine Schale mit Wasser einstellen, dann wird das Brot schön locker.
Teig als Fladen aufs Blech formen, mit Schwarzkümmel (Nigella) bestreuen und ca. 20 min backen.
Das Brot kann man auch aufschneiden und füllen.
Liebe Grüße
Cristina
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