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Ernährung als Prävention - Schmeckt köstlich und hilft!
06.07.2010 19:00 Rathaus Mainz Joachim Nock, Gesundheitsberater GGB
Neue Koch und Backkurse
Jetzt anmelden! Vorläufige Termine 12.-13. und 19.01.2009 9.- 10. und 16.02.2009 16.- 17. und 23.03.2009 20.- 21. und 27.04.2009 |
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Wie ich zur Vollwerternährung fand… |
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Erfahrungsberichte
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Wie so viele andere, musste auch ich erst erkranken, um meine Ernährungs- und Lebensgewohnheiten zu überdenken und schließlich und endlich zu verändern. Doch der Reihe nach. Seit Beginn des Bartwuchses, mit 16 – 17 Jahren, litt ich an einer Bartflechte, einer Hautkrankheit (Dermatose), die sich durch permanente Entzündungsherde und -prozesse am Hals zeigte. Dies war durch Kleidungsstücke natürlich nicht zu verdecken – es sei denn, ich wollte ständig, also auch im Hochsommer, mit einem Schal rumlaufen. Was ich natürlich nicht getan habe. Außerdem juckte meine Haut an den betroffenen Stellen. Da mein Hals natürlich auch alles andere als schön aussah, konsultierte ich zunächst meinen damaligen Hausarzt und später dann die verschiedensten Hautärzte. Ich lief von Pontius zu Pilatus, die Antwort, die ich erhielt, war aber immer die gleiche. Die Ursachen der Erkrankung waren entweder unbekannt, oder aber die Krankheit war erblich bedingt. Die Behandlung war auch immer die gleiche, symptomatische Linderungsbehandlung: Jeder dieser Ärzte verschrieb mir als Trägerstoff eine Salbe, der dann ein Antibiotikum beigemischt wurde, um die Entzündungsprozesse zu unterdrücken. Ich war all die Jahre über ein dankbarer Patient, der regelmäßig im sechswöchigen Abstand sein Rezept in der Praxis abgeholt und munter die Salbe auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen hat. Die Entzündungsprozesse verschwanden ja auch tatsächlich, das blöde war nur, dass sie in dem Augenblick zurückkehrten, als die Salbe aufgebraucht war oder ich sie absetzte… Außerdem litt ich schon seit der Oberstufe unter einer sog. Allergie (Hausstaubmilben), die sich durch häufiges Niesen und Augenbrennen bemerkbar machte. Die Reaktionen waren so schlimm, dass ich nachts manchmal nicht zum Schlafen kam… Selbstverständlich war ich auch mit dieser „Allergie“ ständig in ärztlicher Behandlung, quasi als Dauergast, der jedes Quartal seine Versichertenkarte in der Praxis abgab… Und sicher kennen Sie jetzt auch schon die Antwort, die ich dort hinsichtlich meiner Allergie erhielt?! Richtig! Entweder war die Krankheitsursache unbekannt, oder sie war erblich bedingt, mithin nicht veränderbar. Die einzige Hilfe, die mir all diese ausschließlich schulmedizinisch ausgebildeten Ärzte anbieten konnten, war die Einnahme von Medikamenten bzw. die Durchführung einer Hypersensibilisierung, die auch tatsächlich eine gewisse Symptomlinderung zur Folge hatte. So ging es mit mir und den Ärzten über einen sehr langen Zeitraum weiter - mittlerweile war ich 32 Jahre alt geworden, lebte in Bremen - und hatte mich im Grunde genommen damit abgefunden, mich bis an mein Lebensende in ärztlicher Obhut zu befinden, um insbesondere meine Bartflechte aber auch die „Allergie“ behandeln zu lassen. Aber wie der Zufall so will – ich glaube heute übrigens nicht mehr an Zufälle! – fiel mir das Buch „Unsere Nahrung – unser Schicksal“ von Dr. Bruker in die Hände. Es wurde mir von dem Betreiber eines Sportstudios – von Herkunft Kölner - mit den warmen Worten ans Herz gelegt, ich möge doch mal „dat Boch von däm Bruker“ lesen. Gesagt, getan, dachte ich mir, und legte sofort los. Was ich dann zu lesen bekam, konnte ich kaum glauben, so sehr standen alle Aussagen dieses Arztes im Widerspruch zu all dem, was täglich in den Medien geschrieben und behauptet wird. Aber meine Neugierde war geweckt und als ich dann noch die Bücher „Allergien müssen nicht sein“ und „Fasten – aber richtig“ fand, habe ich auch diese sofort gekauft und verschlungen. Fasten wollte ich schließlich schon immer mal. Jetzt fiel es mir wie Schuppen von den Augen und ich war wild entschlossen, das Wissen dieser Bücher im Selbstversuch zu testen und damit die Probe aufs Exempel zu machen. Sollte der Alte aus Lahnstein mit all dem, was er in seinen Büchern schrieb, letztlich Recht behalten? Also, ab in die Apotheke, Glaubersalz gekauft, dazu auf dem Markt noch zwei Zitronen und los ging’s… Ich setzte die Salbe sofort ab und „ernährte“ mich in den folgenden 10 Tagen ausschließlich von Mineralwasser und Kräutertee. Dabei ging ich regulär meiner Arbeit nach und fühlte mich während der ganzen Zeit topfit. Am achten Fastentag war meine Haut porentief rein – ohne Salbe – sämtliche Entzündungsprozesse waren verschwunden! Augenblicklich wusste ich, dass meine Hautkrankheit ernährungsbedingt ist! Zu prüfen war jetzt nur noch, ob Bruker auch mit der Beschreibung der Krankheitsursachen Recht hatte. Lt. Bruker beruht eine Allergie auf einem gestörten Eiweißstoffwechsel, der durch ein Zuviel an tierischem Eiweiß verursacht ist. Die Lösung liegt demnach in einer Entlastung des Eiweißstoffwechsels durch den (völligen) Verzicht auf Fleisch, Wurst, Fisch, Käse, Milch, Quark und Eier. Im Umkehrschluss bedeutete dies für mich, dass eine richtige Ladung tierischen Eiweißes sofort zu allergischen Reaktionen führen müsste – insbesondere nach einer Fastenkur, wodurch der Eiweißstoffwechsel ja enorm entlastet wird. Nachdem die Fastenkur beendet war und ich die notwendigen Aufbautage absolviert hatte, ging ich mittags um 12.30 Uhr mit Kollegen in die Kantine des Senators für das Bauwesen in Bremen zu Mittag essen. Es gab unter anderem einen leckeren, deftigen Hackfleisch-Mozarella-Auflauf. Ich war ja damals noch kein Vegetarier… Spontan beschloss ich, den zweiten Teil des Selbstversuchs sofort in die Tat umzusetzen. Dabei muss ich wohl so gierig geschaut haben, dass die Küchenhilfe mir eine extra große Portion Auflauf auf meinen Teller tat. Tapfer schob ich mir das ganze Stück in den Mund. Nach dem Essen gingen wir wieder an die Arbeit und um 15.00 Uhr kam ein Kollege in mein Zimmer und wollte mit mir etwas besprechen. Als er mich sah, ist er erschrocken und fragte mich ganz entsetzt, wie ich denn aussähe, mein gesamter Hals wäre ja feuerrot! Ich hatte die Entzündungsprozesse in meiner Haut schon längst gespürt, denn der gesamte Hals juckte fürchterlich. Gleichwohl wollte ich das Ergebnis selbst vor dem Spiegel betrachten. Was für ein Anblick: der gesamte Hals war krebsrot! Innerhalb von 2,5 h nach dem Verzehr von tierischem Eiweiß hatte ich damit den endgültigen Beweis: Dr. Bruker hat Recht, mit dem, was er schreibt! Sofort danach habe ich begonnen, meine gesamte Ernährung nach und nach auf die vitalstoffreiche Vollwerternährung umzustellen, wobei ich insbesondere in der Anfangszeit (ca. 1,5 Jahre) das Tiereiweiß strikt gemieden habe. Überflüssig zu erwähnen, dass ich heute keine Allergie mehr habe und völlig symptomfrei bin. Auch meine Bartflechte ist vollständig abgeheilt. Sie kommt nur zurück, wenn ich mal zuviel Käse esse. Der permanente Verzicht auf Käse ist das einzige, was mir wirklich schwer fällt und was ich nicht konsequent durchhalte. Selten vielleicht auch noch einmal ein Ei, das war es dann aber auch! Ich esse heute jedoch kein Fleisch, keine Wurst, keinen Fisch, keinen Quark und trinke auch keine Milch mehr (auch keine Milchprodukte wie z.B. Joghurt). Das wichtigste an meiner Entwicklung ist aber vielleicht dies: Ich bin entängstigt, denn von vielen Krankheiten weiß ich, dass sie mich nicht treffen können. Das ist Lebensqualität pur! Zwischenzeitlich absolvierte ich in Lahnstein die Ausbildung zum Gesundheitsberater (GGB). Denn eins war für mich von Anfang an klar: Ich möchte anderen Menschen so helfen, wie mir geholfen wurde. Auch wenn ich ihm niemals persönlich begegnet bin, Dr. Bruker ist zum wichtigsten Arzt in meinem Leben geworden. Ich werde ihm immer dankbar sein. Thomas Scheidt |
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